Nicht nur die Natur erwacht: Wie du dich fit für den Frühling machst.

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Eines vorweg: Ich bin, denke ich, einer der wenigen Menschen, die dem Winter auch ein wenig nachtrauern. Ich liebe es dick und fest eingepackt im Schnee herumzustapfen und dann die eiskalten Hände mit einem heißen Tee wieder aufzuwärmen. Ich liebe es, wenn es so friedlich leise da draußen ist, wenn alles so wunderbar in Watte eingepackt ist und die Schritte knirschen, wenn man durch den Schnee geht. Was ich weniger liebe ist der grau- braune Match am Straßenrand und den Sprung in der Windschutzscheibe vom Straßenschotter.. Aber das ist eine andere Geschichte… 🙂

Nichts desto trotz freue ich mich bereits wie ein kleines Kind auf den Frühling. Wenn ich schon daran denke, dass alle Blumen wieder blühen.. Hach.. Tagtäglich laufe ich mit meinen Burschen durch den Garten auf der Suche nach Frühlingsboten. Und wir haben mittlerweile schon zahlreiche gefunden! Ich bin wirklich sehr dankbar, dass ich in einem Land lebe, in dem ich ganze 4 Jahreszeiten erleben darf. In der Natur wird es bei uns also nie langweilig.

Auch aus der Sicht der Traditionellen Chinesichen Medizin (TCM) steht der Frühling für das Erwachen– für die Erweckung der Lebensgeister– für den Lebensabschnitt der Kinder, die noch voll im Wachstum stecken. Wir merken es jedes Jahr: die ersten Sonnenstrahlen scheinen durch das (von Kindern abgeschmierte) Fenster, es wird wärmer, die ersten Sträucher bilden bereits Knospen, die ersten Frühjahrsblüher bahnen sich ihren Weg durch die Erde. Auch unsere Motivation erwacht. Wir beginnen unser Haus auf Vordermann zu bringen (oder auch nicht.. 🙂 ) und im Garten zu arbeiten und starten mit Freude wieder mit Sport im Freien (abseits des Wintersports versteht sich hier natürlich).

Auch das Abnehmen steht nach dem langen harten Winter bei Vielen wieder im Vordergrund- bei manchen auch durch christlich motivierte Gründe. (Ich hätte nie gedacht, dass ich das Wort „christlich“ in einem meiner Blog- Einträge verwende… 🙂 ) Egal wie man es auch drehen oder wenden mag- abnehmen, fasten, detoxen (oder wie man auch immer sagen mag) ist voll im Trend. Doch die TCM schiebt dem (in gewissem Maß) einen Riegel vor: abnehmen oder fasten muss nicht sein. Ernährt man sich nach den Prinzipien der TCM ist man optimal versorgt mit allem was der Körper braucht, um Körper, Geist und Seele mit Energie zu versorgen. Übergewicht oder Untergewicht, der Jo- Jo- Effekt & Co spielen hier absolut keine Rolle. Es wird gegessen was schmeckt, hat Spaß an der Zubereitung und Freude beim Essen. Biologische, saisonale und regionale Kost gewährleisten dies.

Dem Frühling wird das Holz- Element zugeschrieben, das entspricht den Organen Leber und Gallenblase. Die Farbe des Frühlings ist grün, der Geschmack sauer.

Wie kannst du also dein Holz- Element durch die Ernährung unterstützen? Mein Tipp: Iss das, was in deiner Region gerade wächst. Genau das ist das Richtige, was dein Körper jetzt braucht. Da hat sich die Natur ganz schön viel dabei gedacht.. 🙂

Alle grünen Gemüsesorten kannst du jetzt beim Einkaufen getrost in das Einkaufswagerl legen- vorausgesetzt es handelt sich hier um regionale und saisonale Dinge. Brokkoli oder Kraut aus Südamerika sollen es nicht sein. Auch mit sauren Lebensmitteln wie z.B. Zitronen, saure Äpfel, Preiselbeeren, Erdbeeren, Heidelbeeren, Brombeeren, Himbeeren, Ribisel, Kirschen, Stachelbeeren & Co (letztere am Ende der Holz- Zeit) kannst du deine Energie unterstützen. Auch Sprossen, wie wir sie besonders zu Ostern gerne essen, sollen am Speisezettel stehen: Kresse, Alfalfasprossen, Kapuzinerkresse, Sprossen von Hülsenfrüchten, Brokkoli, Sojasprossen,…- ein wenig auf das Aufstrichbrot oder über die Gemüsepfanne gestreut- besonders lecker! Ich denke jetzt auch an alle möglichen Kräuter, die gerade in der Natur wachsen: Löwenzahn, Bärlauch & Co.

Natürlich kannst du auch dein Holz- Element nicht nur über die Ernährung unterstützen, wobei diese die Basis des Ganzen bildet. Warme, saftige und vor allem regelmäßige Mahlzeiten sind das Um und Auf. Ein Zuviel an abkühlenden Lebensmitteln (wie Milch- und Milchprodukte, Zitrusfrüchte, Rohkost & Co) können besonders zu dieser Jahreszeit schnell mal den ganzen Organismus abkühlen und so Tür und Tor für herumschwirrende Infekte öffnen.

Weitere Möglichkeiten wie du dein Holz- Element unterstützen kannst:

  • Stress ausschalten, zur Ruhe kommen
  • kein Leistungsdruck weder im Job noch bei Kindern
  • besonders Kinder benötigen viel Zeit um zu entspannen „in der Ruhe liegt die Kraft“
  • Mittags schlafen oder ruhen
  • routinierte Tagesabläufe
  • passende Freizeitaktivitäten tragen zur Ausgeglichenheit bei (ruhige Kinder benötigen mehr Spaß und Action, aktive Kinder mehr Ruhe)
  • Strahlungsfelder ausschalten (Elektrosmog in Form von Handy, WLAN, Fernsehen, aber auch Erdstrahlung oder Wasseradern)
  • dem Holz- Element werden Eigenschaften wie Aggressivität, Zorn und Wut zugeschrieben: d.h. Kinder müssen ihr aufgestaute Energie entladen bzw. diese in eine produktive Richtung lenken können. (Stichwort WEINEN)
  • Wie löscht man diese Vulkane? Bei Wutausbrüchen gilt: Sicherheit geben und die Wut als Eltern annehmen. Wie bei vielen anderen Dingen gilt hier ganz besonders, dass wir der sichere Hafen für unsere Kinder sind- egal wie alt diese sind. Genau bei uns entlädt sich ihre Wut. Wunderbar mühsam und das Gegenteil von leicht. Aber schaffbar. Ich selbst habe viel Übung darin… 🙂
  • Entgiftung, Entgiftung, Entgiftung: Schwermetalle, Medikamente, Impfungen & Co legen sich gerne im Körper ab und müssen diesen unbedingt so schnell wie möglich wieder verlassen.
  • Wenn dann auch noch Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Asthma, trockene Haut, Ekzeme, Neurodermitis, Kopfschmerzen, Einschlafprobleme, Augenerkrankungen, Menstruationsbeschwerden,… dazukommen, dann ist es höchste Eisenbahn etwas für sein Holz- Element zu tun!

Wenn du mehr dazu wissen möchtest, dann melde dich bei mir. Ich helfe gerne.

 

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