Die Magie der Suppen: Kraftsuppen der TCM

20160902_170105-1024x576Jetzt hat es uns endlich mal alle erwischt. Den ganzen Herbst und Winter hindurch konnten wir uns erfolgreich gegen alle Erreger da draußen wehren, doch die bereits abgeheilten Feuchtplattern der Bubis haben Tür und Tor geöffnet. Ihr geschwächtes Immunsystem hat alles aufgenommen, was sie aufschnappen konnten. Und letztendlich hat es nun auch mich erwischt. Und das ist wirklich Premiere seit Jahren: Ich schnupfe. Ich schneuze. Wer mich gut genug kennt, der weiß: meine Nase läuft niemals. Mein Immunsystem ist over the top.

Um es kurz zu machen: Ich fühlte mich hundeelend. Ich war totkrank.

Mittlerweile ist dies schon wieder Geschichte- daher wurde mir eines wieder klar. Omas gute alte Hühnersuppe ist magisch. Darum bekommt sie auch von mir einen eigenen Eintrag.

Aber nicht nur die Omis wissen über das Geheimnis Bescheid, welches hinter den Suppen steckt: Auch die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) empfiehlt Kraftsuppen besonders in der kalten Jahreszeit, um dem Körper Wärme und Energie zuzuführen, die Funktionskreisläufe Lunge/ Dickdarm und Niere/ Blase zu unterstützen und nach (schwerer) Krankheit wieder aufzupäppeln.

Das beginnt schon damit, dass das Immunsystem in dieser Zeit bereits präventiv gestärkt werden soll: Saisonales und regionales Gemüse (und Obst) liefert aus Sicht der TCM genau die Nährstoffe, die wir zu diesem Zeitpunkt benötigen. Mit den richtigen Gewürzen und Kräutern gemeinsam in eine Suppe verpackt, stärken wir unseren Organismus ganz besonders.

Im kalten Herbst und Winter ist es besonders ungünstig, wenn wir viel Rohkost, Salat und kalte Speisen direkt aus dem Kühlschrank, Joghurt, Südfrüchte (Mandarinen, Orangen, Zitronen & Co) oder Bananen essen. Sie kühlen unseren Organismus und schwächen unser Verdauungssystem: Vor allem Milchprodukte wirken nicht nur kühlend, sondern auch verschleimend. Im Umkehrschluss soll man sich selbst immer fragen, wenn man sehr oft verschleimt ist oder schnupft, ob es eventuell auch an einer erhöhten Aufnahme von Milchprodukten liegen kann. Unser Körper dankt es uns in dieser Zeit, wenn wir 3x am Tag warme gekochte Mahlzeiten zu uns nehmen.

Kraftsuppen gelten aus der Sicht der TCM in dieser Zeit als garantierter Lieferant von Qi (der Lebensenergie), die mit Fleisch oder auch nur Gemüse, vielen Kräutern und Gewürzen zubereitet wird. Besonders bei Säfte- und Blutmangel ist es wichtig Kraftsuppen mit Fleisch zu sich zu nehmen; besonders „hitzige“ Typen sollten jedoch nur auf Gemüse- Kraftsuppen setzen. Je länger diese Suppen kochen umso besser: die TCM- Kochzeit beträgt etwa 2 Stunden. In dieser Zeit soll sie schwach köcheln- hier werden Gemüse, Fleisch, Kräuter, Gewürze & Co in Energie umgewandelt, die uns hilft besser zu verdauen. Dadurch wird unser Organismus nicht so sehr belastet- wir haben mehr Energie damit wir besser die Krankheitserreger bekämpfen können.

Das Gemüse der gekochten Suppen ist nach dem Kochen frei von allen Nährstoffen- diese sind bereits in die Suppe übergegangen. Neues fein geschnippseltes Gemüse kann beigefügt und kurz aufgekocht werden. In der TCM nährt man sich übrigens nicht von Nähr- und Vitalstoffen wie Kohlenhydrate, Vitamine & Co, sondern durch die Energie, die beim Kochen entsteht. Nur aufgenommene Nahrung mit viel Energie kann den Körper optimal unterstützen. Kühlschrankessen hat keine Energie, kühlt den Körper und belastet ihn auf Dauer. Hier gilt wie immer: die Dosis macht das Gift.

Was kann also alles in die Suppe wandern? Ganz einfach: Alles war gerade Saison hat und aus Österreich kommt. Natürlich am besten Bio. 

Karotten, gelbe Rüben, Kohl, Lauch, Knoblauch, Zwiebel, Sellerie, Mangold, Spinat, Fenchel, Schwammerl, Kürbis, Erdäpfel, Süßkartoffel- aber auch Ingwer, Lorbeerblätter, Pimentkörner, Senfkörner, Pfefferkörner, Petersilie, Schnittlauch, Oregano, Majoran, Thymian, Algen, Liebstöckel (ich liebe ihn- besonders den frischen!), gewürzt mit hochwertigem Salz (z.B. Khoysan), Pfeffer, Kurkuma & Co. Ich gebe meist zum Schluss noch Glasnudeln oder gekochten Reis (Gerste, Dinkelkörner,..) hinein- Fertig! Und wenn ich eine Fleischsuppe bastle, dann nehme ich meist ein ganzes Hühnchen oder ein gutes Stück Rindfleisch, koche es von Anfang an mit und entferne dann Haut und Knochen, gebe das Fleisch wieder in die Suppe und fertig ist das Meisterwerk.

Die Suppe kann nicht nur zum Mittagessen, sondern auch Abendessen und sogar zum Frühstück gegessen bzw. getrunken werden. Einfach in einen Thermosbecher eingepackt, kommt die Suppe auch ins Büro. Im Kühlschrank hält sich die Suppe einige Tage lang.

Sie kann als Vorbeugung und Stärkung für das Immunsystem gegessen werden, aber auch während einer Erkrankung. Hier ist zu beachten, dass besonders lang gekochte Fleischkraftsuppen nicht gerade zum Zeitpunkt der Spitze des Dahinsiechens gegessen werden sollen, sondern erst, wenn es wieder bergauf geht- als Unterstützung. Gemüse- Kraftsuppen können immer gegessen werden, sie wirken nicht so stark aufbauend wie Fleisch- Kraftsuppen.

WIR können (auch im Sommer) ohne unsere heißgeliebten Suppen nicht mehr leben, besonders in der kalten Jahreszeit spüren wir ganz besonders die Energie, die von ihr ausgeht. Seit der Geburt meines zweiten Sohnes Maximilian schwöre ich umso mehr auf die magische Kraft der Hühnersuppe: Diese habe ich in den ersten Tagen (und Wochen) nach der Geburt literweise in mich hineingeschaufelt. Ich strotzte nur so vor Energie, keine Spur von Wochenbettmüdigkeit. Ich war fit, gut gelaunt und genau so gefühlsdusselig wie immer… 🙂 Ich liebe sie. Von mir gibts hier eine klare Empfehlung!

Was tun, wenn mal der Rotz in Strömen läuft?

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Gerade in dieser Jahreszeit wird man immer wieder damit konfrontiert, dass man selbst oder unsere kleinen Zwuckis mit Erkältungen zu kämpfen haben. Was bereits im Herbst beginnt, hat meist im Dezember/ Jänner (und natürlich darüber hinaus) seinen Höhepunkt: wir husten, schnupfen, haben Fieber, unsere Ohren schmerzen, der Hals tut weh, wir sind heiser, der Bauch krampft, wir verbringen Stunden am Klo. Und hat es unsere Kleinen erwischt, kommen ständiges Getragenwerden, Körperkontakt, Schlafprobleme & Co noch dazu.

Viele Kinder sind während der gesamten kalten Jahreszeit hindurch angeschlagen. Doch das muss nicht sein. Aus Sicht der TCM können wir uns wunderbar auf die Erkältungssaison vorbereiten. Mehr noch: Wir sollten das ganze Jahr über unser Bestes geben, um das Immunsystem so zu unterstützen, dass es dann, wenn es besonders beansprucht wird, volle Leistung bringen kann. Wie das funktioniert, kannst du in einem anderen Blogeintrag nachlesen.

In der Naturmedizin geht es vor allem um die Selbstheilungskräfte, die besonders bei Babys und Kindern auf Hochtouren laufen und gleich in Startposition stehen, wenn ein Erreger erkannt wird. Selbstheilungskräfte können wunderbar wirksam sein, wenn sie nicht durch ständige Gaben von Medikamenten & Co bereits gedämpft wurden (was besonders auf uns Erwachsene zutrifft). Doch gerade bei Babys und Kindern, die noch nicht diesen zahllosen chemischen Keulen ausgesetzt wurden, kann man schnell erkennen, dass der Körper von „innen heraus“ zu arbeiten beginnt. Diese Selbstheilungskräfte können im Falle von erkältungsbedingten Erkrankungen wunderbar mit natürlichen Mittelchen (die man beinahe immer zu Hause hat) unterstützt werden. Denn eins ist klar: Erkältungen kommen dann, wenn man sie am wenigsten erwartet und dann natürlich ausschließlich abends, in der Nacht, am Wochenende oder am Feiertag. Also dann, wenn man nicht gleich Kontakt zum eigenen Kinderarzt hat.

Jeder Infekt muss (laut Dr. Kneißl, Autor des Buches „Damit mein Kind gesund bleibt“) ausgeheilt werden, denn „nicht ausgeheilte Infekte- und damit ist jede einzelne Erkältung gemeint- schlummern weiterhin im Körper und schwächen sukzessive den Organismus. Aus naturheilkundlicher Sicht ist daher jeder Schnupfen ernst zu nehmen und sorgsam zu behandeln.“ Und noch wichtiger ist es natürlich, dafür zu sorgen, dass unsere kleinen Zwuckis erst gar nicht krank werden.

Doch Vorsicht: auch jede naturheilkundliche Behandlung stellt einen Reiz für das erkrankte Kind dar– daher während der Behandlung auf 2- 3 Maßnahmen beschränken und nicht das ganze Repertoire auffahren. Im Zweifelsfalle und natürlich IMMER, wenn sich das Mama/Papa- Herz und der Mama/ Papa- Instinkt nicht mehr wohl fühlt, dann lieber einmal zu viel zum Arzt als zu wenig. Doch auch während einer eventuellen schulmedizinischen Behandlung können immer natürliche Maßnahmen unterstützend eingesetzt werden. Bitte mit dem Arzt abklären.

Manche Kinder kommen in dieser Zeit aus den Infekten gar nicht mehr heraus: ständig läuft die Nase oder ist verstopft, die Ohren sind entzündet und der Husten kehrt immer wieder zurück. Gerade aus Sicht der TCM kann hier wunderbar unterstützt und das Immunsystem so sehr stabilisiert werden, dass die Erkältungen zwar kurz mal anklopfen (wenn überhaupt) und dann gleich wieder verschwinden: „Der Erreger ist nur so stark, wie sein Wirt schwach.“

Ich möchte mich hier auf die häufigsten Erkältungsformen kurz konzentrieren und einige Tipps & Ratschläge aus dem Nähkästchen der TCM sowie der Hausmittelchen nennen- mehr würde den Umfang des Beitrags sprengen. Falls ihr überhaupt bis hierher gelesen habt.. 🙂

Schnupfen

  • Muttermilch in die Nase
  • Nasensauger verwenden
  • Engelwurzbalsam

Husten

  • Brustwickel (Bienenwachs, Zwiebel, Erdäpfel, Zitronen, Ölfleck, Schmalzfleck & Co)
  • Brustöl bzw. Brustbalsam (Reflexzonen an Füßen nicht vergessen!)
  • Zwiebel- Honig- Hustensaft (bei älteren Kindern)

Generell gilt jedoch

  • viel trinken und stillen
  • frische Luft
  • frische Raumluft (besonders vor dem Schlafengehen)
  • feuchte Raumluft („feuchtes Zelt“ mit Stoffwindel und Handtuch machen)
  • höher lagern (damit Atmung besser gelingt)
  • Diffuser mit passenden ätherischen Ölen (an Alter angepasst)
  • richtig angewendete Massagegriffe
  • Zwiebel Zwiebel und nochmals Zwiebel (halbiert neben das Bettchen)
  • Zwiebelsocken
  • Zitronensocken
  • auf einen gleichmäßig warmen Körper achten
  • viel warm essen (auch als stillende Mama)
  • richtiger Einsatz von erwärmenden Gewürzen (auch als stillende Mama) aber v.a. die breite Palette an Küchenkräutern (Basilikum, Ingwer, Kardamom, Kümmel, Liebstöckel, Majoran, Muskat, Nelke, Oregano, Rosmarin, Thymian (siehe Bild ganz oben),…
  • saisonal essen (gerade im Herbst/ Winter sind viele Gemüsesorten saisonal, die „weiß“ sind: Zwiebel, Karfiol, Kraut, Kohlrabi & Co)

Doch eines ist klar: Mama (und natürlich auch Papa) sind meist die beste Medizin. Körperkontakt ist angesagt.

Sowieso gilt, dass man sich als Mama und Papa über jeden Nieser, über jedes Husten und über jeden Rotz, der aus der Nase kommt, freuen darf: die Erreger werden über den Schleim aus dem Körper rausbefördert. Auch Fieber, die Wunderwaffe des Menschen, trägt dazu bei, dass der Erreger erkannt und durch das Hochfahren der Körpertemperatur verdrängt bzw. abgetötet wird- wenn es nicht vorschnell wieder gesenkt wird.

Interessiert es dich, mehr über die einzelnen Hausmittelchen (besonders meinen All- Time- Favorite die Zwiebel) zu wissen? Dann lies einfach meinen nächsten Blogeintrag zu diesem Thema.

  • Hast du Fragen zu den Hausmittelchen oder möchtest sie gerne anwenden und traust dich nicht drüber?
  • Bist du neugierig geworden, welche Lebensmittel du noch essen kannst, um dich oder dein Zwucki zu unterstützen?
  • Bist du oder dein Kind der Typ Mensch, der alljährlich mit Grippe und dem gesamten Repertoire an erkältungsbedingten Erkrankungen darniederliegt und dahinsiecht?
  • Interessiert es dich mehr über die Möglichkeiten der TCM zu erfahren?
  • Dann ruf mich doch einfach an oder schreib mir ein paar Zeilen.

Nässe, Kälte, Wind, Regen und Schnee: So unterstützt du dein Immunsystem, wenn es draußen fröstelt.

autumn-1655915_960_720Fernab der herkömmlichen Empfehlungen, wirft die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) einen anderen Blickwinkel auf die Gesunderhaltung eines jeden Einzelnen.

Getreu dem Motto „Grabe einen Brunnen, bevor du durstig bist“ empfiehlt die TCM bereits vor dem ersten Anflug von Husten und Schnupfen seinen Organismus auf die kommende kalte Jahreszeit vorzubereiten und ihn optimal zu stärken- damit die Selbstheilungskräfte gut arbeiten können, wenn sich ein Schnupfen im Näslein ankündigt.

Für viele Menschen gehört die breite Palette an sämtlichen erkältungsbedingten Erkrankungen zu dieser Jahreszeit dazu und statten sich demzufolge auch dementsprechend aus. Manche Hausapotheke kann sich sehen lassen. Medikamente, Vitamin C- Präparate und vieles andere werden gehortet und warten nur auf ihren Einsatz. Doch das muss nicht sein. Je öfter zu Medikamenten (,…) gegriffen wird, umso mehr verlernt es unser Körper, sich selbst zu regulieren, die Selbstheilungskräfte arbeiten zu lassen- um sich selbst wieder gesund zu machen. Im Angesicht dessen, dass der Chef keine Krankenstände akzeptiert oder der Pflegeurlaub von Mama und Papa bereits ausgereizt ist, ist es oft kein Wunder, dass das Vertrauen in den eigenen Körper keinen Platz mehr in der heutigen Zeit findet. Traurig- aber wahr.

Viel sinnvoller wäre es daher, von vornherein das Immunsystem so zu stärken, dass viele Krankheitserreger gar keinen Platz finden sich auszubreiten (Der Erreger ist nur so stark, wie der Wirt um ihn herum schwach) bzw. beginnende Erkrankungen im Vorhinein bereits abgefangen werden können oder wenns einen einmal erwischt hat, die Erkrankung leichter verläuft und auch schnell wieder vorbei ist.

Wenn du glaubst, dass Erkältungen zur kalten Jahreszeit dazugehören, dann muss ich dich leider enttäuschen. Aus Sicht der TCM ist dies nicht „normal“- auch bei Kindern nicht. Eine ständig laufende Nase, häufige Ohrenentzündungen, Halsweh und Husten sollten nicht zum Standard- Repertoire des Herbst/ Winters gehören.

Darum möchte ich euch heute einige Tipps und Tricks aus der Welt der Traditionellen Chinesischen Medizin verraten, die euch helfen, euch selbst zu unterstützen und eurem Körper (Geist und Seele gehören natürlich auch dazu) genau das zu geben, was er zu dieser Jahreszeit am meisten benötigt.

Nässe, Kälte, Wind, Regen, Schnee, Feuchtigkeit,…- Das alles gehört dazu, wenn wir an die kommenden Monate denken. Und was wünschen wir uns sehnlich, wenn wir diesen Zuständen ausgesetzt sind? WÄRME. Und das wollen wir unserem Körper geben.

Wie kannst du dich nun für die kalte Jahreszeit wappnen? Was gibt die TCM für Empfehlungen?

  • zum gesunden Immunsystem gehört IMMER eine gute Verdauung dazu, daher auch unbedingt darauf achten, dass das Verdauungssystem gestärkt wird (80% der Immunzellen liegen im Darm!!)
    • Wie kann das Verdauungssystem gestärkt werden?
      • regelmäßig essen
      • in Ruhe essen
      • 2- 3 gekochte Mahlzeiten am Tag zu sich nehmen (warmes Frühstück/ warmes Abendessen)
      • wenig Rohkost
      • wenig Brotmahlzeiten, Zucker, Kuhmilch
      • wenig Fast Food, Fertigprodukte, Alkohol, Frittiertes
      • Mikrowelle und Tiefkühlprodukte vermeiden
      • zu viel Kaffee vermeiden
      • Emotionen rauslassen (nichts unterdrücken: Was raus will, muss raus!)
      • Gemüse wie Fenchel, Kürbis, Süßkartoffel, Zwiebel,… essen
      • Obst wie Rosinen, Datteln, Feigen, Zwetschken, süße Äpfel, Birnen,.. essen
      • Getreide wie Süßreis, Hirse, Polenta, Gerste,… essen
      • Gewürze wie Fenchelsamen, Vanille, Zimt, Safran,… essen
      • Nüsse wie Kokosnüsse, Pinienkerne, Walnüsse, Erdnüsse, Haselnüsse, Kürbiskerne, Mandel,… essen
      • Fleisch vom Rind essen
      • Süßen mit Honig, Vollrohrzucker
      • Getränke wie Fencheltee, Traubensaft, Apfel/ Birnensaft,… trinken
      • einzelne Lebensmittel miteinander kombinieren, bevorzugt natürlich in gekochter/ gedünsteter Form
    • ist das Verdauungssystem einmal gestärkt, dann können dir diese Wetterumschwünge und der immer wiederkehrende Regen nicht viel anhaben
    • Ganz wichtig: die TCM empfiehlt saisonal (und natürlich regional) zu kochen. Was bedeutet das?
      • Im Kaufrausch nicht auf Lebensmittel zurückgreifen, die derzeit nicht bei uns Saison haben und nicht aus unserer Region kommen- Klar. Das bedeutet im Umkehrschluss: Finger weg von Orangen, Mandarinen, Zitronen & Co. Zitrusfrüchte und andere Südfrüchte (wie z.B. Bananen) enthalten zwar viele Vitamine und Mineralstoffe, sind jedoch aus der Sicht der TCM sehr kühlend, was im Angesicht dessen, dass wir Wärme gerade bitter nötig haben, sehr kontraproduktiv ist. Es gibt viele andere Obst- und Gemüsesorten, die wesentlich mehr Vitamine und Mineralstoffe enthalten- und auch bei uns verfügbar sind.
    • Bewegung an der frischen Luft
    • viel Schlaf (vor Mitternacht schlafen gehen)
    • generell viel trinken
    • 1x in der Woche Kraftsuppen essen (Rindssuppe oder Hühnersuppe, die mind. 2 Stunden gekocht wurde)

Ist die Erkältung aber erst einmal da, dann kann sie auch positiv gesehen werden: endlich können die Stoffwechselrückstände und alltäglichen Gifte ausgehustet und rausgerotzt werden, die sich so in den letzten Wochen und Monaten angesammelt haben. Wenn du wissen magst, was man aus Sicht der TCM alles machen kann, wenn die Erkältung trotz aller Vorsichtsmaßnahmen eingetroffen ist, dann achte auf meinen nächsten Blog- Eintrag. Und Hausmittelchen habe ich auch immer im Petto.. 🙂

  • Bist du neugierig geworden, welche Lebensmittel du noch essen kannst, um dein Immunsystem weiter zu stärken?
  • Bist du oder dein Kind der Typ Mensch, der alljährlich mit Grippe und dem gesamten Repertoire an erkältungsbedingten Erkrankungen darniederliegt und dahinsiecht?
  • Interessiert es dich mehr über die Möglichkeiten der TCM zu erfahren?
  • Dann ruf mich doch einfach an oder schreib mir ein paar Zeilen.

Aller Anfang ist schwer- ist das wirklich so? Unterstützung durch Bachblüten.


colored-pencils-1506589_960_720In Teilen Österreichs hat heute die Schule oder der Kindergarten wieder begonnen. Für viele Kinder ist das heute aber der allererste Tag an diesem neuen Ort überhaupt gewesen. Auf der einen Seite war dies ein Tag, den viele Kinder bereits ungeduldig herbei gesehnt haben- denn nun gehören sie endlich zu den Großen. Auf der anderen Seite verlassen sie auch Altbekanntes, Vertrautes.

Vor allem Schulkinder kennen zwar bereits eine zeitweilige Trennung von den Eltern und Geschwistern aus dem Kindergarten, doch trotzdem fällt es manchen Kindern schwer, nun Abschied zu nehmen, sie haben Angst vor dem Neuen. Kindergartenkinder erleben eine für sie komplett neue Situation. Und natürlich auch wir Eltern. Es liegt nun an uns, uns in ihre neue ungewohnte Situation einzufühlen und sie auf ihrem neuen Weg zu begleiten. Manche Kinder kann dies sehr aus der Bahn werfen. Sie wollen nicht in der Schule (oder im Kindergarten) bleiben, sind sehr weinerlich, ziehen sich zurück, gehen kaum noch außer Haus, fordern vehement den Körperkontakt zu Mama und Papa und und und…  Sie sind plötzlich wie ausgewechselt.

Es gibt viele Möglichkeiten Kindern hierbei den Start in ihr neues Schulleben zu erleichtern:

– im Vorhinein viel positiv darüber reden
– am ersten Schultag/ Kindergartentag begleiten
– diesen Tag zu etwas ganz Besonderem werden lassen
– nicht vom „Ernst des Lebens“ sprechen
– alles was man nun für diesen neuen Lebensabschnitt braucht, in Ruhe gemeinsam mit den Kinder vorbereiten
– frühmorgens mehr Zeit zum „fertigwerden“ einplanen
– ein warmes Frühstück zubereiten
– eine tolle Jause, die vielleicht vom Kind selbst bestimmt wurde, mitgeben
– dem Kind immer das Gefühl geben, dass es über alle Ängste und Sorgen mit Mama und Papa sprechen kann
– Kinder nicht überfordern
– falls die Kinder nach der Schule woanders zwischenbetreut werden (müssen), dies mit den Kindern besprechen und ihnen vorab alles zeigen
– und vieles mehr

Auch im Bereich der Bachblüten finden wir ganz viel Unterstützung, wenn es darum geht, den Kindern den Start im neuen Alltag zu erleichtern. Auch im späteren Kindergarten- oder Schulalltag gibt es immer wieder Situationen, in denen das Leben ein wenig aus der Bahn läuft. Neue Anforderungen, neue Pädagogen, neues Umfeld, fremde Kinder. Kein Wunder, wenn sich so manches Kind lieber in Mamas Arme zurück sehnt.

– manche Kinder überspielen ihre Unsicherheit, sind immer lustig, spielen den Clown
– andere machen plötzlich Flüchtigkeitsfehler, sind unkonzentriert
– viele Kinder können plötzlich nicht mehr stillsitzen
– andere wiederum träumen vor sich hin, kauen auf den Stiften, sind langsam und ermüden leicht
– andere fürchten sich vor einem Lehrer oder einem bestimmten Fach oder vor der anstehenden Prüfung
– viele Kinder trauen sich plötzlich nichts mehr zu und halten sich deswegen lieber im Hintergrund
– manche tyrannisieren aber auch andere und üben körperliche Gewalt aus
– manche Kinder sind neidisch auf ihre Sitznachbarn, da diese bessere Noten schreiben, obwohl sie gemeinsam gelernt haben
– viele Kinder können nicht einschlafen oder wachen ständig auf, wenn sie an den morgigen Test denken
– manche Kinder können sich nicht trennen und weinen wenn Mama oder Papa gehen

Es gibt viele- scheinbar belanglose- Dinge, die in einem Kinderalltag so passieren, gerade mit Bachblüten habe ich ein Werkzeug zur Hand, mit dem auf sanfte natürliche Weise unsere Kinder unterstützt werden können, damit sie die neuen Anforderungen meistern.

Wenn du neugierig geworden bist, dann kontaktiere mich einfach- wir können gerne darüber sprechen. Und natürlich über alles andere auch. Im Rahmen meiner Kinderpraxis habe ich viele Möglichkeiten, euch auf eurem Weg zu begleiten.