Kindermassage.

Das Leben gemeinsam entdecken.

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Zärtlichkeit ist eine Liebeserklärung an das Leben.
Unbekannt.

Berührungen in Form liebevoller Massage dürfen kein jehes Ende nehmen, wenn unsere Kinder mobil werden. Die kleinen Entdecker beginnen unsere wunderbare Welt zu erforschen: Lichter, Farben, Formen, die Umgebung, das eigene Selbst. Sie drehen sich, rollen, wollen alles intensiv mit dem Mund verkosten oder kennenlernen, krabbeln oder stehen einfach auf und laufen davon. Obwohl dies alles ganz normal und natürlich auch wünschenswert ist (Wie sonst soll man diese spannende Welt kennenlernen?) erfordert es jede Menge Geduld und vor allem Einfallsreichtum die kleinen Ausreißer zum Hierbleiben zu bewegen. Manchmal funktioniert auch das nicht…

Der Drang die Welt zu erkunden ist einfach riesig. Daher ist es sinnvoll die Massage von Beginn an in ein Ritual aufzunehmen: Sei es Morgens nach dem Aufstehen oder Abends vor dem Schlafengehen- die kleinen Entdecker wissen was jetzt kommt. Als Mama oder Papa hat man es meist im Gefühl oder kann durch die tagtägliche Beobachtung leicht herausfinden, wann die Zeit für die besondere Kuschelzeit genutzt werden kann. Und natürlich kommt es auch darauf an wie alt bzw. mobil euer Zwuckibu bereits ist. Ein Baby, welches gerade das Krabbeln entdeckt, will anders „massiert“ werden, als ein Kleinkind welches gerade laufen lernt oder schon länger läuft. Einfach 1:1 eine Babymassage weiterzuführen, passt hier einfach nicht mehr. Die Kleinen wollen Aktivität, Spaß und Spannung. Ich möchte euch zeigen, wie ihr den Mobilitätsdrang und die gewünschte intime bzw. intensive gemeinsame Zeit miteinander verbinden könnt.

Kinder lieben gefühlvolle Berührungen, Nähe und Körperkontakt- sie geben ihnen Sicherheit, Geborgenheit und Schutz- und das hört natürlich nicht auf, wenn Babys mobiler werden. Gerade dann sollen wir Eltern sie ziehen und entdecken lassen und bereit sein, wenn sie wieder den Weg zu uns zurück antreten. Denn eines ist sicher: Sie kommen wieder.

Die Bedeutung der Kindermassage
Zärtliche Berührungen in jeglicher Form stärken
– und festigen das körperliche und emotionale Band zwischen Eltern und ihren  Kindern (Bindungsförderung!), tragen dazu bei
– gegenseitigen Respekt und Achtsamkeit zu fördern (manchmal gibt es beiderseits ein „NEIN“)
– die Entwicklung des Spagats zwischen Fürsorge und Raum- Geben
– die Klarheit und Orientierung durch immer wiederkehrende Rituale
– das Gefühl weiterhin wichtig und geliebt zu werden, wenn einschneidende Erlebnisse (z.B. die Geburt eines Geschwisterkindes oder die Trennung der Eltern) auf sie zukommen
– die körperliche und psychische Entwicklung
– die Entwicklung der Spiegelneuronen, die für die Empathiefähigkeit der Kinder von großer Bedeutung sind.

Auch hier gilt es grundsätzlich zu verstehen, dass eine Kindermassage keine therapeutische Massage ist, sondern eine wunderbare Gelegenheit mit dem Kind zu kommunzieren. Hier steht die gemeinsame Zeit und die intensiven Berührungen im Vordergrund. Es wird die Möglichkeit geschaffen, als Eltern „einfach“ nur da sein zu dürfen und dem Kind die ganze Aufmerksamkeit zu schenken und sie zu beobachten. Diese Massage soll- genauso wie die Babymassage- immer zu den Bedingungen des Kindes stattfinden, sie soll Sicherheit vermitteln und das Gefühl ernst genommen zu werden. Dadurch entstehen Selbstvertrauen und Selbstsicherheit, unsere Zwuckibus lernen ins innere Gleichgewicht zu kommen. Sie fühlen sich einfach wohl.

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