Für mich ist es um die Sommersonnenwende, den Johannistag und um den Beginn des Frauendreißigers herum (15.8.) immer ein so ein schönes Ritual, den Sommer ☀️ und damit auch den Duft, die Energien und die durch die Sonne ☀️ potenzierten heilenden Eigenschaften einzufangen. Ich verarbeite die Kräuter vor allem super gerne zu Räucherbündeln 🌿🔥, um dann wenige Monate später, wenn es draußen bitterkalt ist, den Sommer nochmal zu entfachen.
Im wahrsten Sinne des Wortes: mit jedem Räucherbündel, das entzündet 🔥 wird, mit jedem Kraut 🌿, das geräuchert wird, mit jeder Tinktur 🍶, die eingenommen oder aufgetragen wird, mit jeder Salbe🧴, jedem Öl 🫒, jedem Auszug, der verwendet wird, ist die Kraft der Sonne und des Sommers spürbar.
💗 Diese Gerüche! Diese Farben! 💗
Egal wie es mir geht, egal wie sehr sich gerade das Leben auch dreht 😵💫: sitze ich da, ob ich binde, schnibble, verlese oder ordne, ich bin dann sofort ent- spannt. 🧘🏻♀️ Es ist für mich wie eine Meditation 🧘🏻♀️, die die Gedanken ruhen lässt, nur mehr der Geruch und die Wärme wahrgenommen wird. Ich liebe das sehr. 💗
Falls es dich auch ruft und du den Sommer ein Stück weit einfangen möchtest, hier eine kurze einfache 𝑨𝒏𝒍𝒆𝒊𝒕𝒖𝒏𝒈 𝒛𝒖𝒎 𝑩𝒊𝒏𝒅𝒆𝒏 𝒗𝒐𝒏 𝑹ä𝒖𝒄𝒉𝒆𝒓𝒃ü𝒏𝒅𝒆𝒍.
🌼 Suche an Wegrändern, Fluren, Wäldern oder Wiesen deine Kräuter der Wahl. Ob es sich um heilkräftige Kräuter handelt oder einfach nur um hübsche: wähle das, was dich anspricht. ❌️ ABER: natürlich gibt es auch Kräuter oder Pflanzen die NICHT geerntet werden sollen. 🤙 Du bist immer auf der richtigen Seite, wenn du das wählst, was du auch kennst oder leicht über Bestimmungsbücher oder -apps benennen kannst. 🌼 Hier mein saisonaler Vorschlag: Labkraut, Johanniskraut, Steinklee, Königskerze, Mädesüß, Wegwarte, Wilde Karotte, Schafgarbe, Berufskraut, Beifuß, Dost, Kamille (bzw. Geruchlose Kamille). 🌼 Ernten darfst du nach der 1/3- Regel: 1/3 für dich, 1/3 für andere und 1/3 für die Natur. Also nicht alles ratzeputz abroden, sondern auch stehen lassen! 🌼 Danach fügst du alle Kräuter zu einem kleinen Buschen zusammen: größere dickere Stängel lege ich nach Innen, schöne farbige Blütenköpfe nach außen. 🌼 So kannst du einen „Stab“ von mehreren Zentimetern Dicke zusammenlegen und mal auf eine gewisse Länge abschneiden. 🌼 Nun nimmst du einen Hanf- Baumwolle- oder Jute- Faden und umwickelst die Kräuter von unten (ich beginne immer an den Stängeln) bis oben schön fest (aber nicht all zu fest). Oben biege ich die oberen Kräuter nach unten, damit ich einen schönen Abschluss bzw. eine schöne Rundung schaffe, umwickle mit meinem Faden weiter von oben nach unten schön herum, binde den Faden zusammen, mache eine Schlaufe zum späteren Aufhängen und kürze die Stängel noch weiter ein. 🌼 So habe ich Räucherbüscheln, die zwischen 20- 30 cm lang sind, die sowohl schön in die Erde gesteckt werden können, aber auch gut in der Hand liegen, um Raum- oder Körperräucherungen durchzuführen. 🌼 Diese Büschel lässt du mehrere Wochen lang gut trocknen.
Sozialen Medien möchte ich fortan vielleicht nicht zur Gänze den Rücken kehren, aber vor allem beruflich.
Ich begleite seit vielen Jahren Menschen, mit viel Herz, Humor, Erfahrung, Ausbildungen, Wissen, meinem persönlichen Weg, echter Hingabe und Tiefe. So merke ich einfach, dass diese Art wie soziale Medien funktionieren für mich nicht mehr passt. Und leider habe ich zu lange gedacht, dass es irgendwann passen könnte.
𝗜𝗰𝗵 𝗸𝗮𝗻𝗻 𝗱𝗮𝘀 𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁. 𝗨𝗻𝗱 𝗺𝗮𝗴 𝗱𝗮𝘀 𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁 𝗺𝗲𝗵𝗿. Es stresst mich- und all dies ist weit davon entfernt, worum es in meiner Arbeit geht: echte Begegnung, Tiefe, Ruhe, Verbindung und Präsenz.
𝖨´𝗆 𝗌𝗈𝗋𝗋𝗒, 𝖻𝗎𝗍 𝗇𝗈 𝗌𝗈𝗋𝗋𝗒: aber all diese Werte lassen sich nicht in kurze Videos packen, oder gar wenige Worte! Das geht einfach nicht. Für mich. Ich habe meinen größten Respekt vor Menschen, die das können.
Ich durfte lernen hier Abstand zu halten und zu verstehen, dass nicht diejenigen Menschen Mehrwert bringen, die sich gut vermarkten und gute Storys produzieren können- oder am meisten sichtbar und laut sind.
Die wertvollsten Verbindungen entstehen in meiner Arbeit nicht durch das nächste kostenlose E- Book oder gratis Webinare, Reichweite oder Likes, sondern durch Vertrauen, persönliche Begegnung und Weiterempfehlung.
Denn wenn ich ehrlich bin: Ich kann es nicht mehr sehen oder hören. All die selbsternannten Gurus, all jene, die die zehnte neue Art erfunden hat, wie man ein Weckerl isst, ohne sich anzupatzen (Achtung Sarkasmus!), all jene, die versuchen Wissen ohne Tiefgang- ohne tatsächliche Verkörperung- zu vermarkten.
Vor allem, wie Spiritualität und energetische und schamanische Praktiken und Rituale verkauft werden und als schnelles ToDo konsumiert wird. Eine schnelle Technik, ein Supplement, kurz ein ätherisches Öl, eine Affirmation und alles ist wieder gut. Oder du bist zumindest dabei, es ganz schnell besser werden zu lassen.
So habe ich mich entschieden einen anderen Weg zu gehen und nur mehr sporadisch hier beruflich zu finden zu sein.
Ich nehme meine Energie nun hier raus und lege sie bewusst in andere Kanäle hinein, in denen mehr Tiefgang, Nähe und Verbindung möglich sind. Wo bewusster und präsenter entschieden werden kann, was gesehen werden möchte. Wo nicht Likes und Kommentare zählen, damit Beiträge mehr Reichweite generieren.
Und vor allem wo auch mein feines Nervensystem zur Ruhe kommen kann. Und damit vielleicht auch deines.
Ich möchte nicht mehr länger Teil dieser Welt sein, die Story um Story durchblättert, Katzenvideos guckt und stundenlang stupide Beiträge durchscrollt, anstatt sich mit dem Gegenüber zu unterhalten.
Ja! Sieh dich mal um! Egal ob auf Spielplätzen, in Restaurants oder im eigenen Zuhause. Wir sind mehr mit der Welt da draußen im Kontakt als mit uns selbst oder den Menschen, die wir lieben!
Echte Verbindung entsteht vor allem dort, wo sich Menschen gesehen und gehört fühlen- und hängt nicht davon ab, wieviel Likes erhalten werden oder wie oft jemand postet.
Und ja. Ich bewerte hier. All dies ist ja ein No- Go in unserer Spiri- Bubble. Aber ich möchte dich daran erinnern, dass es immer Bewertungen braucht, um für sich und sein System zu erfühlen, ob dir etwas dienlich ist oder nicht. Ob dich etwas nähren kann oder nicht. Ob dich etwas auf deinem Entwicklungs- und Heilungsweg reifen lässt oder nicht. Oder dich nur davon ablenkt. Ich möchte mit meinen Worten hier niemanden zu nahe treten. Tu ich auch nicht.
Ich entscheide hier nur für mich und mein Nervensystem, für mein SEIN, das mit diesen schnellen, bunten und vielen Dopamin- Shots nicht mehr zurecht kommen mag.
Wo in deinem Leben darfst du endlich erkennen, dass bereits genug da ist? Dass du nicht mehr warten musst? Was in dir möchte gerade in voller Größe gelebt werden? Zeige ich mich so, wie ich wirklich bin? Und womit hältst du dich vielleicht noch immer zurück, obwohl dein inneres Feuer längst brennt?
Du darfst dich spüren, schwitzen, dich in der Bewegung wahrnehmen, außer Atem sein und wieder in deine Entspannung gehen.
Du darfst deine Gedanken mit auf deine Reise nehmen, Lösungen finden, Blickwinkel verändern und merken, wie du diese nach und nach loslassen kannst.
Ob du Runterkommen oder Ankommen möchtest. Spüren, Loslassen, Wahrnehmen, Reflektieren. Oder einfach nur dabei sein magst.
Egal mit welchem Auftrag du dabei sein möchtest: 𝑭ü𝒉𝒍 𝒅𝒊𝒄𝒉 𝒘𝒊𝒍𝒍𝒌𝒐𝒎𝒎𝒆𝒏.
Gehen ist magisch.
Es hat so viele Parallelen zum Leben. 𝐍𝐢𝐫𝐠𝐞𝐧𝐝𝐰𝐨 𝐚𝐧𝐝𝐞𝐫𝐬 𝐥𝐞𝐫𝐧𝐬𝐭 𝐝𝐮 𝐝𝐢𝐜𝐡 𝐬𝐨 𝐤𝐞𝐧𝐧𝐞𝐧. 𝐔𝐧𝐠𝐞𝐟𝐢𝐥𝐭𝐞𝐫𝐭. 𝐑𝐞𝐚𝐥 𝐚𝐧𝐝 𝐫𝐚𝐰. 𝐔𝐧𝐠𝐞𝐬𝐜𝐡𝐦𝐢𝐧𝐤𝐭. 𝐒𝐜𝐡𝐰𝐢𝐭𝐳𝐞𝐧𝐝. 𝐒𝐭𝐢𝐧𝐤𝐞𝐧𝐝. 𝐀𝐛𝐠𝐞𝐤ä𝐦𝐩𝐟𝐭, 𝐚𝐧 𝐝𝐞𝐢𝐧𝐞𝐫 𝐆𝐫𝐞𝐧𝐳𝐞. 𝐔𝐧𝐝 𝐦𝐚𝐧𝐜𝐡𝐦𝐚𝐥 𝐚𝐮𝐜𝐡 𝐰𝐞𝐢𝐭 𝐝𝐚𝐫ü𝐛𝐞𝐫 𝐡𝐢𝐧𝐚𝐮𝐬. 𝐍𝐢𝐫𝐠𝐞𝐧𝐝𝐰𝐨 𝐚𝐧𝐝𝐞𝐫𝐬 𝐟ü𝐡𝐥𝐬𝐭 𝐝𝐮 𝐝𝐢𝐜𝐡 𝐬𝐨 𝐟𝐫𝐞𝐢 𝐮𝐧𝐝 𝐥𝐞𝐛𝐞𝐧𝐝𝐢𝐠.
Sei dir sicher: 𝑫𝒖 𝒌𝒐𝒎𝒎𝒔𝒕 𝒂𝒏𝒅𝒆𝒓𝒔 𝒛𝒖𝒓ü𝒄𝒌, 𝒂𝒍𝒔 𝒅𝒖 𝒍𝒐𝒔𝒈𝒆𝒈𝒂𝒏𝒈𝒆𝒏 𝒃𝒊𝒔𝒕.
𝗠𝗲𝗶𝗻 𝗔𝘂𝗳𝘁𝗿𝗮𝗴 Oftmals sind wir so im Alltag gefangen, dass wir nur mehr funktionieren. Für uns selbst ist oft kein Platz mehr. Wir brauchen Ruhe.
Vor allem Ruhe in uns selbst, damit wir uns wieder mit uns verbinden können.
So fühlen wir uns leer, erschöpft, kommen kaum in unsere Kraft. Manchmal braucht es hier nur wenig, um sich wieder zu fühlen.
Natur, Wald, Wiese, Kräuterduft in unserer Nase, die Sonne im Gesicht, Bewegung, die uns zum Schwitzen bringt, die uns fordert, Beschäftigung mit uns selbst, Wege, die uns achtsam Schritt für Schritt spüren lassen.
Ich bring dich hin. Rauf und wieder runter. Und wieder nach Hause.
𝗚𝗲𝗵𝗲𝗻 𝗺𝘂𝘀𝘀𝘁 𝗱𝘂 𝗮𝗯𝗲𝗿 𝘀𝗲𝗹𝗯𝘀𝘁.
Dies ist keine herkömmliche Wanderung. Wir sind mit anderen. Aber vor allem mit uns selbst.
Unsere Bewegung erfordert auch Kondition! Trittsicherheit. Bereitschaft. Abenteuerlust, einen guten Umgang mit Höhe und schmalen Pfaden. Und Schuhe! Wanderschuhe.
So durfte ich in den letzten Wochen intensivst lernen, dass es nicht immer so geht, wie ich das vorhabe. Geduldig zu sein, die Arbeiten zum Buch immer wieder ruhen zu lassen, weil andere Themen gerade dringender sind, all dies auszuhalten und trotzdem ohne schlechtem Gewissen mir und anderen gegenüber konsequent an meinen Plänen dranzubleiben, war mein ständiges Übungsfeld…
Und so mag ich dir nun an dieser Stelle mein neues E- Book vorstellen:
Über Jahre hinweg habe ich mich aufgrund meiner eigenen Geschichte sehr intensiv mit #Ernährung, ganzheitlicher #Gesundheit und den Zusammenhängen zwischen Körper, #Nervensystem, #Alltag und #Wohlbefinden beschäftigt. So findest du hier wie in all meinen Büchern meinen ganzheitlichen Zugang zu 𝐄𝐫𝐧ä𝐡𝐫𝐮𝐧𝐠 und 𝐆𝐞𝐬𝐮𝐧𝐝𝐡𝐞𝐢𝐭 – basierend auf 𝗻𝗮𝘁ü𝗿𝗹𝗶𝗰𝗵𝗲𝗻, 𝘂𝗻𝘃𝗲𝗿𝗮𝗿𝗯𝗲𝗶𝘁𝗲𝘁𝗲𝗻 𝗟𝗲𝗯𝗲𝗻𝘀𝗺𝗶𝘁𝘁𝗲𝗹𝗻 und der Philosophie der 𝗧𝗿𝗮𝗱𝗶𝘁𝗶𝗼𝗻𝗲𝗹𝗹𝗲𝗻 𝗖𝗵𝗶𝗻𝗲𝘀𝗶𝘀𝗰𝗵𝗲𝗻 𝗠𝗲𝗱𝗶𝘇𝗶𝗻 (#TCM). Dieses Buch ist eine Einladung, die Verbindung zu dir selbst und zur Natur wieder herzustellen, 𝗎𝗆 𝖽𝖾𝗂𝗇𝖾 𝗂𝗇𝗇𝖾𝗋𝖾 𝖲𝗍𝖺𝖻𝗂𝗅𝗂𝗍ä𝗍, 𝖱𝗎𝗁𝖾 𝗎𝗇𝖽 𝖽𝖾𝗂𝗇 𝖶𝗈𝗁𝗅𝖻𝖾𝖿𝗂𝗇𝖽𝖾𝗇 𝗓𝗎 𝖿ö𝗋𝖽𝖾𝗋n.
Wozu dieses Buch dient:
Unterstützung bei der Rückkehr zu einem gesunden und ausgeglichenen #Lebensstil #Stärkung deiner#Mitte und #Beschwerdefreiheit durch bewusste Ernährung Achtsame Auswahl und Zubereitung der #Lebensmitteln, die deinen #Körper wieder nähren und stärken dürfen
Dieses Buch darf ein praktischer Begleiter für alle sein, die ihre Ernährung und damit auch ihr Wohlbefinden nachhaltig verbessern möchten- insbesondere in Zeiten von #Schmerzen und #Belastungen.
Du wirst hier immer wieder von 𝐑𝐨𝐨𝐭𝐞𝐝 𝐍𝐨𝐮𝐫𝐢𝐬𝐡𝐢𝐧𝐠 lesen.
Dies ist mein ganzheitlicher #Ernährungsansatz, damit der Körper nicht nur satt wird, sondern auch mit einfachen, nährstoffreichen #Mahlzeiten immer stärker und gesünder werden kann. Die Auswahl der #Lebensmittel erfolgt bewusst- und orientiert sich nach regionalen und saisonalen unverarbeiteten Zutaten.
Der Versuch mit diesem Welt- Geschehen umzugehen. Ein Text, der nicht gefallen will. Aber meiner inneren Wahrheit entspricht. Und vielleicht auch deiner.
𝕀𝕔𝕙 𝕓𝕚𝕟 𝕨ü𝕥𝕖𝕟𝕕. Ich fühle diese brennende Wut in mir, die absolut ned leise ist, sondern in mir oft tobt wie ein Sturm. Diese Wut kann ich kaum kontrollieren oder dosieren, nicht runterschlucken. Sie muss raus. Ausgesprochen werden! Sie muss laut werden!
Die Wut in mir stört. Sie ist unbequem. Sie sucht keinen Raum, in dem sie sein kann, um sich aufzulösen. Sie nimmt diesen ein, sie möchte gehört werden. Meine Wut braucht keine Atemübungen. Keine Meditationsmusik. Kein trommeln oder singen. All dies, was mich sonst reguliert, was mich hält. Auffängt.
Vielleicht spüre ich diese Wut auch so sehr, weil sie in mir schon immer brodelte. Viele Jahre lang. Nicht raus durfte. Ich musste leise sein. Mich anpassen. Wie so viele von uns. Aber damit ist schon lange Schluss. Weil es mich krank machte.
Ich bin wütend auf diese Welt, die ständig Kommentare abgibt, analysiert, beschwichtigt- und dabei vergisst zu handeln. Ich bin wütend auf Systeme, die Ungleichheiten nicht nur zulassen, sondern erst recht dafür sorgen. Auf Strukturen, die unecht sind, aber so lange bestehen, bis man sie normal nennt.
Ich bin wütend, weil ich Frau bin. Weil Gleichberechtigung noch immer Thema ist, obwohl es eigentlich Voraussetzung sein sollte. Weil unser Körper Teil von Politik ist, unsere Sicherheit nicht gegeben ist, unsere Stimmen erst dann gehört werden, wenn wir laut schreien! Unglaublich laut!
Ich bin wütend auf Kriege, auf die Selbstverständlichkeit, mit der sie Teil unseres Alltags geworden sind. Auf Nachrichten- Berichte, die kommen und gehen, während Menschen in diesen Gebieten bleiben müssen. Inmitten von Zerstörung, Angst und Verluste. Frauen, Familien, Kinder, Männer. Unschuldige!
Kriege, die von Männern iniziiert werden, um noch mehr Macht, Geld und Wahnsinn zu ernten.
Ich bin wütend auf eine Wirtschaft, die alles teurer werden lässt, die alles instrumentalisiert. Auf ein System, dass immer mehr Druck und Angst erzeugt.
Ich bin wütend darauf, wie schnell Verantwortung abgeschoben wird. Wie wir mit Chaos lernen müssen umzugehen, wie jeder Einzelne hier funktionieren muss, während das große System unangetastet bleibt. Wir müssen lernen all dies auszuhalten. Ruhig zu bleiben, informiert, runterschluckend. Leise.
Aber ich war schon immer laut. Ich habe gelernt, meine innere Wahrheit zu sprechen. Meine Wut freizulassen. Bevor sie mich krank macht. Weil sie verändern möchte.
Aber sie kann nicht alles verändern. Ich kann nicht alles verändern. Weichen stellen. So ist sie aber auch nicht sinnlos.
Sie will sagen: Ich bin nicht einverstanden. Ich sehe, was passiert. Ich fühle, was passiert. Ich finde mich nicht damit ab.
Ich sage Nein zu dem, was falsch läuft. Nein zu dem, was mich klein hält. Nein zu einer Welt, die sich immer wieder entschuldigt, aber nicht ändert.
Ich fühle. Und halte dagegen. Mit Worten. Mit Taten. Mit meiner Haltung.
Und so wünsche ich mir immer mehr Menschen, die bei sich bleiben. Bei ihren Werten. Bei dem, was ihnen wichtig ist. Zeigen, was sie fühlen. Sagen, was sie denken. Dass mehr Wahrheit im Alltag ist, um nicht in der Masse taub zu werden.
Mehr Leben! Mehr Leidenschaft! Mehr Ehrlichkeit!
So braucht es immer ein Hinterfragen. Ein Luft holen. Ein für sich da sein in diesem großen Lärm.
Und auch wenn ich in diesem Durcheinander nichts bewirken kann- So kann ich doch selbstwirksam sein.
Bei mir. In meinem Leben. Das verändern, was ich tatsächlich verändern kann. Für mich sorgen. Für meine Familie. Damit diese kleine Welt schöner und freundlicher wird, damit hier beginnt, was im Außen oft fehlt.
Vielleicht rette ich nicht die Welt, aber ich kann verhindern, dass sie in mir verloren geht.
Die Sonne steht nun weit am Himmel, die Tage werden spürbar länger, das Wetter wechselt sich beständig (und unbeständig) ab, die Vögel sind wieder da . Das Keimen und Wachsen der Natur lässt sich nicht mehr aufhalten- voller Wildheit strecken sich die Triebe durch die Erde gegen das Sonnenlicht. Überall finden wir bereits Frühjahrsblüher. Alles ist bunt und duftet.
Unsere Vorfahren
Dass sich unsere Vorfahren an der Natur orientierten, weißt du sicherlich bereits. Waren nun Tag und Nacht gleich lang, feierten sie OSTARA, das große Frühlingsfest. Die Christen hingegen schoben dieses Fest einen Monat nach hinten. Und zwar genau einen ganzen Vollmond lang. Hier wurde nun das größte Fest im Jahreskreis gefeiert, welches mit Hilfe des Sonnenkalenders festgelegt wurde und genau auf den Sonntag nach dem ersten Frühlingsvollmond fällt. Hier wird am Ostersonntag die Auferstehung Christis gefeiert. Natürlich verschiebt sich dieser Vollmond jedes Jahr ein wenig- er bietet aber einen guten Orientierungspunkt.
Als das Christentum in Europa einzog, war es für die Missionare nicht einfach, die Bevölkerung von ihren alten heidnischen Bräuchen abzubringen. Was lag also näher, als alte Brauchtümer mit dem christlichen Glauben zu verschmelzen und bestimmten Ritualen eine neue Bedeutung zu geben?
Symboliken von Ostara
EIER z.B. symbolisierten schon bei den Kelten die Urquelle des Lebens, auch das Bemalen war ein alter Brauch, vor allem mit Rottönen, denn das Rot der Erde stand für das Blut der großen Mutter- und später im Christentum dann eben für das Blut Christi.
Auch der HASE hat eine ganz alte Bedeutung. Mit seiner unvergleichlichen Vermehrungsfreudigkeit ist er ein natürliches Fruchtbarkeitssymbol. Hasen können viermal im Jahr Junge werfen- bis zu fünfzehn kleine Hasenbabys pro Wurf!
Natürlich stand auch das LAMM schon von Alters her für Reinheit, Unschuld und Sanftheit- und gilt im Christentum als Symbol für den Tod Christi, der unschuldig gestorben ist.
Doch wie man dieses Fest auch immer nennen mag (Was sind denn schon Namen?), viel wichtiger ist, WAS gefeiert wird.
Feiern die Christen nun die Auferstehung Jesu, feierten die Kelten die AUFERSTEHUNG DER NATUR . Hier wurde der Frühling und das Leben gefeiert- genau an dem Tag, der das erste Mal im neuen Jahr nicht kürzer als die Nacht war. Das Licht hat nun über das Dunkel gesiegt und durchdringt immer mehr diese Welt.
Die Tage werden länger, die Natur erwacht, die Vöglein beginnen zu zwitschern. Sie beginnt immer wieder aufs Neue. Ohne darüber nachzudenken. Einfach so.
Dein Neubeginn
Dieses Fest feiert den NEUBEGINN. Du darfst dich gerne auch selbst fragen:
Was kannst du neu beginnen lassen?
Wie kannst du das, was in dir noch verborgen ist, wachsen lassen?
Gerade in diesen besonderen Zeiten dürfen wir uns das mehr denn je fragen , um nun mal endgültig damit zu beginnen, das Geheime, unser Innerstes, ins Äußere zu tragen.
Und hier darf dann auch die Frage auftauchen, in welchem Bereich unseres Lebens vielleicht noch Trübes, Dunkles vorherrscht. Was ist noch nicht (aus-) sortiert?
In diesen Tagen (und Wochen) geht es ganz viel darum Neues hervorzubringen. Zu kreieren. Richtig kreativ zu sein. In die Stille zu gehen.
𝔻𝕖𝕟𝕟 𝕚𝕟 𝕕𝕖𝕣 𝕊𝕥𝕚𝕝𝕝𝕖 𝕝𝕚𝕖𝕘𝕖𝕟 𝕕𝕚𝕖 𝔸ℕ𝕋𝕎𝕆ℝ𝕋𝔼ℕ.
Räuchern zu Ostara
Vielleicht magst du dir dazu auch Blüten von Veilchen oder Schlüsselblumen ergattern, die du verräuchern kannst. Sie vertreiben Traurigkeit, Schwermut und belastende Gedanken. Am besten gemeinsam mit Weihrauch und Myrrhe verräuchern, dann hast du eine ganz tolle ausgeglichene Mischung für dich. Wenn du dazu auch noch deine Ziele schriftlich manifestieren möchtest und diese über deiner Räucherschale entzündest, dann ist das eine wunderbare harmonische Geschichte.
Erinnere dich daran: Es ist Zeit! Zeit zu beginnen.
Ich sehe ihn. Unseren Kern. In uns allen. Diese bernsteinfarbene heilige Kraft, die uns inne wohnt. Diesen Schatz, der uns ausmacht. Uns trägt.
Ich sehe diese Kraft, die uns zu durchdringen vermag. Unser wertvollstes Potential. Unser Zuhause.
Ich sehe das, was uns ausmacht. Ich sehe das, was du davon lebst. Aber ich sehe auch, wieviel du davon nicht lebst. Wieviele Schutzschichten und Mauern du schon darum gewebt hast.
Um deinen Kern zu beschützen. Zu verheimlichen. Zu vergessen. Um bestehen zu können. Zu funktionieren.
Wir werden taub und gehen in das Vordergründige. Das Laute. Das was zuerst getan werden möchte. Oder muss. Wir gehen in die Oberflächlichkeit. In die Gleichheit- und damit vielleicht auch in die vermeintliche Sicherheit hinein. Doch wir verlieren uns. Vergessen.
So lass uns abschälen, was zuviel ist. Abschälen, was nicht hier her gehört. Lass uns Schutzschichten durchbrechen. Deine Mauern.
Vorbei an all den Prägungen, Traumata. Den Verletzungen, dem Schmerz, der Unsicherheit. Lass uns eindringen in diesen Kern. Hineinbewegen in das was wir sind.
Verbindung einnehmen. Zu dir. Zu deinem Kern. Vielleicht beginnt alles genau hier: im mutigen Innehalten. Im sanften Erinnern daran, dass dein Kern nie verloren war– nur wartend, gesehen zu werden.
Wir haben verlernt uns diese Zeit zu nehmen. Übergänge und Schwellenzeiten zu feiern, sie zu spüren. Hüpfen von einem Lebensabschnitt zum nächsten, ohne mal stehen zu bleiben. Ohne die Vergangenheit zu würdigen, zu ehren. Sie zu sehen, anzunehmen. Loszulassen, sie zu integrieren.
Die Frau zu feiern, die wir mal waren, aus der wir entwachsen sind. Die Frau zu feiern, die all diese Wege auf sich genommen hat, um dort zu sein, wo sie heute ist. Unsere heilige Schwesternschaft zu feiern, das Beisammensein.
Zu wissen, dass wir nicht alleine sein.
𝗗𝗮𝘀𝘀 𝘄𝗶𝗿 𝘂𝗻𝘀 𝗴𝗲𝗴𝗲𝗻𝘀𝗲𝗶𝘁𝗶𝗴 𝘀𝗲𝗵𝗲𝗻.
Nicht das Oberflächliche, sondern das, was uns wirklich ausmacht. Wahre Schwesternschaft zu fühlen, ohne Druck, ohne Vergleich, ohne Erniedrigung und Neid. Weil wir einfach alle so sind, wie wir sind. Mit unserem eigenen Lebensrhythmus, der nicht so ist, wie der der anderen Frau. Aber genau so ehrlich und wahr. Genau so bestimmt und liebevoll.
So stark und weiblich. Wir sind alle auf unserem Weg.
Mögen wir uns doch alle hier unterstützen, begleiten, ehren und achten.
Für das, wer wir waren und sind. Und sein werden.
Ganz berührt von diesem Abend. Danke, dass ich diesen Raum halten durfte.
Hast DU auch Lust auf diesen ganz persönlichen Abend? Dann melde dich bei mir.
Ich bin so dankbar für dieses Jahr, das mich so viel gelehrt hat. So sage ich auch DANKE für und an DICH, für dein Vertrauen, bei mir zu sein- egal ob online oder offline, dass wir uns ein Stück weit im Leben begleitet haben, für jedes Like oder Herzal an mi, für dein Lachen mit oder über mi , deinen Schmäh, dein Interesse. Ich sage DANKE für dein „Darüberhinweg- sehen“ über jeden Rechtschreibfehler, für all die Hoppalas und unperfekten Sichtbarkeiten. Ich habe so lange damit gehadert- und unglaublich viel Mut aufgebracht, mich hier zu zeigen. Ned die Normalo- Variante mit den Oberflächlichkeiten. Die Seite, die Tiefgang hat, die dir zeigen mag, dass ich dort auch schon war (und immer wieder bin), wos weh tut.
Und ja. Das ist es, was du hier bekommst: 🅼🅸🅲🅷. Und ganz viel Authentizität, Geschichten, Worte, Ehrlichkeit, Erzählungen zur Zeitqualität, aus meinem Praxisgeschehen, meinen Kreisen, Naturrituale. Und da ich als Mama, Selbstständige und Frau, die lieber im Leben zu tun hat, als online werkelt , schon ganz schön viel zu tun habe und all dies in meinem Leben fest verankert ist, bekommst du von mir auch unglaublich viel SELBSTERFAHRUNG.
All dies darfst du dir hier abholen. Hier oder direkt BEI mir- Achtung Werbung :
Ich bin mein eigenes Unternehmen. Seit 10 Jahren. Und sowieso schon immer . Mein Papa meinte mal, dass ich später mal meine eigene Chefin werden müsse. Recht hatte er. Ich bin meine eigene Marketingagentur, die Webdesignerin, Buchhalterin, Steuerberaterin, meine eigene Administration,..
Und ja. So fühlst dus vielleicht so wie ich: es darf leichter werden. Für uns alle.
Ich bin so dankbar für dieses intensive Jahr, dass mich oft verzweifelt am Boden weinend liegen ließ, gesundheitlich angeschlagen, gar ned in meiner Kraft. Ich war wütend, traurig, ängstlich, so frustriert, weil mir mein Körper oft ned mal erlaubte zu schreiben. Einen Stift zu halten. Weil alles weh tat. Ich nicht laufen, sitzen oder liegen konnte. Ohne Schmerzen. Mein Herz fast durch meine Brust durchklopfte.
Und so ging ich meinen Weg. Wieder mal. Immer. Und suchte mir Heilung. Bei mir, bei anderen. Und habe noch mehr gelernt.
Mein größtes Learning dieses Jahr:
Das ich es mir erlauben darf, Grenzen zu setzen, ruhiger zu werden, selbst im größten Sturm.
Dass ich nicht meine Vergangenheit bin.
Dass ich in meiner größten Dunkelheit immer auf meine noch größere innere Stärke und Lebenslust setzen kann. Vielleicht nicht gleich. Aber irgendwann.
𝗜𝗰𝗵 𝗯𝗶𝗻 𝘀𝗼 𝘂𝗻𝗴𝗹𝗮𝘂𝗯𝗹𝗶𝗰𝗵 𝘀𝘁𝗼𝗹𝘇 𝗮𝘂𝗳 𝗺𝗶𝗰𝗵.
Und trotz allen Hindernissen bin ich gegangen. Im wahrsten Sinne des Wortes . Obwohl der Körper ruhen wollte, da die Borreliose in ihm wütete. ɪᴄʜ ʙɪɴ ɢᴇɢᴀɴɢᴇɴ. Die Gelenke schmerzten. Meine Muskeln. Aber i bin gegangen… Gelaufen. Weil ich es mir nicht nehmen lassen wollte. Langsamer. Und manchmal auch im Schneckentempo. Aber ich hab mich immer bewegt.
Ich hab mir meinen Körper zurück geholt. Und so sage ich heute DANKE zu mir selbst, zu allen, die mich in dieser Zeit gehalten und aufgefangen haben. Ich sage DANKE zum Leben für diese intensive Lernerfahrung.
Das Jahr bricht nie um. Wir schnippen nicht energetisch mit dem Händchen und machen 𝑡𝑎𝑏𝑢𝑙𝑎 𝑟𝑎𝑠𝑎 in unserem Leben. Mit all unseren Erfahrungen und Tiefen. Lösen all dies in Rauch auf. Und dann ist alles anders.
Wir sind aufgefordert uns aus dem Rauszuentwickeln, was wir nicht mehr für uns haben oder leben wollen. Egal in welchem Monat. Egal zu welcher Zeit. Wir haben keinen Reset- Knopf. All dies ist nur ein Konstrukt unseres neuzeitlichen Lebens.
Für mich stellen die 𝕽𝖆𝖚𝖍𝖓ä𝖈𝖍𝖙𝖊 bereits seit meiner Kindheit ein großes Phänomen dar. Am 24. Dezember, wenn meine Eltern abends die Tiere im Stall versorgt hatten, pilgerte meine Mama mit einem Räuchertopf 🔥 um Haus und Stall 🐄, aus dem es wunderbar qualmte. Sie murmelte so einige Dinge vor sich her und wir Kinder marschierten hinter ihr nach. Ich kann mich noch gut an die #Weihrauchkegelchen in unserer Küche erinnern. Meine Mama machte aus dem Räuchern ihr eigenes Ding; sie räucherte, da es bei uns am Land Tradition war.
Für mich war es damals schon super interessant zu hinterfragen, WARUM alles nach #Weihrauch und #Myrrhe riechen und wir in der Dunkelheit um Haus und Stall laufen mussten. 🫣😅
Also. Die RAUCHNÄCHTE. Ja. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass dieser alte Brauch schön langsam wieder in unseren Alltag zurückkehrt. Wobei „Brauch“ nach so WENIG klingt, obwohl es doch so VIEL ist. 🙏🏼 Unendlich viel Wahrheit steckt in all diesem Tun- und jeder, der sich dafür interessiert, darf sich selbst in diese Energie hineinfallen lassen, um sein eigenes Ding daraus zu machen. Hier gibt es kein RICHTIG und kein FALSCH. Aber Vorsicht: Wenn du es einmal machst, wirst du es immer machen wollen. Magische Momente und Gänsehaut garantiert… 🫶✨
Wobei ich mittlerweile schon sehe, dass in „meiner“ Bubble ein regelrechter Hype um die Rauhnächte zu entstehen beginnt. Merkst du das auch? 🫤 Hier wird plötzlich von einer „Rauhnachts- Challenge“ oder dem „Rauhnachts- Booster“ gesprochen. Plötzlich wird Tradition und alter Glaube vermarktet- der Anschein erweckt, dass es „ohne“ nicht mehr ginge. Wir alle sehnen sich aber gerade in dieser Zeit nach Ruhe, Stille und Rückzug und werden durch die vielen Angebote regelrecht dazu aufgehört, etwas zu tun. Und fühlen uns so noch mehr getrieben. 😵💫
.. und machen aus DER Zeit, die eigentlich von altersher dem Rückzug dienen sollte, die nächste Challenge. Als hätten wir davon nicht schon genug in unserem Leben. 😑
Aber zurück zum Thema. . . Die Rauhnächte beginnen je nach Überlieferung an einem anderen Tag. Ich habe mich für den #Beginn am 25. Dezember entschieden, manche beginnen bereits am Heiligen Abend.
Die Rauhnächte bzw. Rauhnachtstage sind jene #naturmagische Schwellenzeit, die aus der Differenz von Sonnen- und Mondjahr entstanden sind. Unsere Ahnen lebten schon immer in direktem Kontakt mit der Natur- besonders dann, wenn diese sich wandelte und wieder in einen anderen Zustand überging. An diesen Tagen wurde das Alte verabschiedet und das Neue begrüßt. Denn die WENDE war da. 🌀
Und ganz besonders nun in diesen Tagen: das Jahresrad ⭕ hörte sich in dieser besonderen Zeit auf zu drehen- auch alle anderen Räder standen still. Es wurde möglichst nicht gearbeitet, sondern nur gefeiert, wahrgenommen und in der Familie gelebt. Die Welt steht in diesen Tagen still- das Unsichtbare soll nun besonders leicht zu spüren sein. Diese Zeit bietet Raum für Rückzug und Stille, dem Eintauchen in die persönlichen Tiefen, um dort Antworten zu finden und Vorhaben und Wünsche für das Neue zu kreieren.
Rauhnächte sind 𝑳𝒐𝒔𝒕𝒂𝒈𝒆- früher „loste“ man an diesen Tagen das folgende Jahr aus. Losen im Sinne von „ORAKELN“. Hier soll jede Rauhnacht für einen neuen Mondmonat stehen (der 25.12. also für den Jänner, 26.12. für den Februar,…). Man beobachtete die Tage: Wetter, Stimmung der Mitmenschen, Tiere, eigene Gedanken,… wurden zum Orakeln der jeweiligen Monate verwendet.
Ich mache das selbst sehr gerne- und ich sage euch nur: das ist tatsächlich pure Magie. ✨ Ich habe noch nie ein Jahr erlebt, welches ich nicht bereits in den Rauhnächten tatsächlich so orakelt habe. Zufall? Oder vielleicht spannende Interpretation? Für mich äußerst stimmig und passend.
Das Alte darf nun verabschiedet werden. Besonders bieten sich hier die Tage VOR den eigentlichen Rauhnächten an. Am 21. Dezember, zur WINTERSONNENWENDE, dem keltischen Julfest, feierten unsere Ahnen die längste Nacht und den kürzesten Tag des Jahres. Fortan werden die Tage wieder länger- das Dunkel dürfen wir hinter uns lassen. Daher sollten wir auch in den nächsten Tagen versuchen, alles was wir nicht mehr brauchen, 𝒍𝒐𝒔𝒛𝒖𝒍𝒂𝒔𝒔𝒆𝒏. Seien es Gedanken, Taten, Situationen oder Menschen- aber natürlich auch so simples wie Altes, Verbrauchtes und Kaputtes. Ich reinige das Haus grobstofflich von all dem Staub und Schmutz der letzten Wochen- aber vor allem die feinstoffliche 𝑹𝒆𝒊𝒏𝒊𝒈𝒖𝒏𝒈 darf nicht vergessen werden: ich räuchere z.B. mit #Salbei und #Beifuß. Und zwar das ganze Haus von unten bis oben. Und wenn ich es in diesen Tagen nicht schaffe, dann nehme ich die Reinigung in meine persönlichen Rauhnächte mit und versuche, wenn es zeitlich passt, tagtäglich weitere Räume zu reinigen.
Dies mache ich gerne auch mit meiner Familie- hier räuchern wir einen Raum nach dem anderen und zwar so lange, bis der ganze Rauch das Zimmer in erlösenden Nebel setzt. Danach wird das Fenster geöffnet und der Rauch darf abziehen- und nimmt alles mit sich. Während des Räucherns sprechen wir aus, was wir LOSLASSEN möchten: Streit, Ärger, Unfälle,… Da sind meine Kinder immer besonders kreativ… Danach räuchern wir mit einer ganz besonders tollen Räuchermischung, mit der wir Harmonie, Liebe, Kraft, Ruhe und Achtsamkeit in unser Haus holen. Jeder von uns darf all seine WÜNSCHE mitteilen. Und falls ich nicht räuchere, dürfen besonders ausgewählte ätherische Öle mittels Diffuser in die Lüfte steigen. Hauptsache die feinstofflich gereinigten Räume sind wieder „aufgeladen“.
Ich liebe es z.B. selbst in 𝐑𝐢𝐭𝐮𝐚𝐥𝐞𝐧 alles Alte loszulassen und verbrenne die Gedanken dazu am Lagerfeuer, schreibe mir auch 13 Wünsche für das neue Jahr auf, von denen ich jeweils ein Zettelchen pro neuer Rauhnacht ziehe und diesen ohne ihn zu sehen verbrenne. Den 13. Wunsch darf ich mir dann selbst erfüllen. Auch hier möchte ich am Rande kurz erwähnen: Wähle deine Wünsche weise- sie könnten in Erfüllung gehen…
Und dass ich in den Rauhnächten keine 𝐖ä𝐬𝐜𝐡𝐞 👕 aufhänge, ist sowieso klar. Ich will ja nicht, dass sich die „Wilde Jagd“- also das Gefolge Odins, darin verfängt… 🫣😅
Du merkst: Viel könnte ich über diese besonderen Tage schreiben- und noch viel mehr erzählen. 🤩 Aber: Es gibt kein „DIE Rauhnächte“- mach dein eigenes Ding draus. 𝙴𝚜 𝚐𝚎𝚑𝚝 𝚗𝚒𝚌𝚑𝚝 𝚍𝚊𝚛𝚞𝚖, 𝚜𝚒𝚌𝚑 𝚒𝚗 𝚍𝚒𝚎 𝚅𝚎𝚛𝚐𝚊𝚗𝚐𝚎𝚗𝚑𝚎𝚒𝚝 𝚎𝚒𝚗𝚣𝚞𝚐𝚛𝚊𝚋𝚎𝚗- 𝚠𝚒𝚛 𝚕𝚎𝚋𝚎𝚗 𝚒𝚖 𝙷𝚒𝚎𝚛 𝚞𝚗𝚍 𝙹𝚎𝚝𝚣𝚝! Für mich ist es wichtig, zu wissen, woher all diese Überlieferungen kommen, wo die Wurzeln liegen- um diese dann für mich neu interpretiert in meine Gegenwart zu holen.
Wie überall gilt auch hier im Besonderen: Sei so kreativ und mutig und mach dein eigenes Ding draus.. 🤩
Wenn du Anregungen brauchst, hier mein E- Book dazu:
Dabei ist wichtig nicht zu vergessen, dass wir alles in Ruhe machen dürfen. Oder vielleicht auch gar nichts machen brauchen. Sondern nur SEIN und Beobachten können. 🙏🏼🤍
Kennst du die Rauhnächte und zelebrierst sie? Schreib mir gerne etwas in die Kommentare. 🪇