Ich möchte Räume schaffen, damit DU mit dir wieder in deine Verbindung gehen kannst. Denn vielleicht kennst du das: Der Alltag ist voll. Wir kümmern uns um so Vieles, sind mit anderen Menschen verbunden und verlieren dabei manchmal den Kontakt zu uns selbst.
Dafür darf der Kreis da sein. 𝑴𝒐𝒎𝒆𝒏𝒕𝒆, 𝒊𝒏 𝒅𝒆𝒏𝒆𝒏 𝒅𝒖 𝒂𝒖𝒔𝒔𝒕𝒆𝒊𝒈𝒆𝒏, 𝒊𝒏𝒏𝒆𝒉𝒂𝒍𝒕𝒆𝒏 𝒖𝒏𝒅 𝒘𝒊𝒆𝒅𝒆𝒓 𝒔𝒑ü𝒓𝒆𝒏 𝒅𝒂𝒓𝒇𝒔𝒕, 𝒘𝒊𝒆 𝒆𝒔 𝒅𝒊𝒓 𝒆𝒊𝒈𝒆𝒏𝒕𝒍𝒊𝒄𝒉 𝒈𝒆𝒉𝒕.
Vielleicht fragst du dich, ob das online überhaupt möglich ist. Ob Verbindung entsteht, wenn wir nicht gemeinsam in einem Raum sitzen. Ob du dich wirklich fallen lassen kannst, wenn du zu Hause vor deinem Bildschirm sitzt.
Ich finde, diese Fragen dürfen da sein! Du musst dich nicht überwinden und auch nichts „richtig“ machen. Du kannst zuhören oder dich zeigen, deine Kamera an- oder ausschalten. Du entscheidest, was du brauchst und wie weit du dich einlassen möchtest.
Du brauchst keine Anfahrt, keinen Parkplatz und keinen späteren Heimweg. Vielleicht zündest du eine Kerze an, kuschelst dich in eine Decke und schenkst dir einfach Zeit für dich. 🙏
✨ Es ist eigentlich so einfach: Denn- 𝑫𝒖 𝒃𝒊𝒔𝒕 𝒔𝒄𝒉𝒐𝒏 𝒅𝒂.
Ich könnte dir viel über Frauenkreise erzählen: Aber wenn du erst einmal erleben möchtest, wie sich ein Online- Kreis mit mir anfühlen kann, lade ich dich herzlich ein, meinen Mabon- Frauenkreis vom September in der vollständigen Aufzeichnung kennenzulernen.
Mach es dir gemütlich, nimm dir ein paar Minuten nur für dich und spüre, was diese kleine Reise in dir bewegt.
Donnerstag, 22. Oktober 2026 19:00 Uhr * 90- 120 Min. 𝑜𝑛𝑙𝑖𝑛𝑒 𝑝𝑒𝑟 𝑍𝑜𝑜𝑚- 𝐿𝑖𝑛𝑘 𝑢𝑛𝑑 𝐴𝑢𝑓𝑧𝑒𝑖𝑐ℎ𝑛𝑢𝑛𝑔
Investment: 35 €
inkl. Zugang auf geschützte Plattform, Journaling- Workbook, Rezepte und Rituale
Anmeldeschluss: Mo, 19.10.2026
Ein Abend nur für dich. Mit Meditation, Musik, Journaling, Austausch und Ritual.
Du musst nichts können, nichts leisten, nichts wissen. Du darfst einfach nur zuhören. DA SEIN.
𝐒𝐚𝐦𝐡𝐚𝐢𝐧 markiert im Jahreskreis den heiligen Übergang zwischen Licht und Dunkelheit – von der äußeren, sichtbaren, aktiven Zeit hin zum inneren, stillen Raum.
So lehrt uns die Natur das Loslassen, das Zulassen des Sterbens und der Verabschiedung, um den Kreislauf des Lebens zu vollenden. Zyklen dürfen zu Ende gehen. So darf nun die Zeit des Abstreifens sein, damit das Wesentliche bleiben kann.
Wir gehen nun, so wie die Natur da draußen, in unsere Wurzeln, in unsere Dunkelheit, in die Tiefe.
So lehrt uns diese Zeit, dass wir die Dunkelheit nicht fürchten müssen. Sie ist der Schoß, in dem Neues heranwächst.🕯
Und so zeigt sich nun auch unsere archetypische Qualität der inneren Magierin.
Sie kennt unsere Schatten und zeigt uns, dass die größte Kraft in der Dunkelheit liegt. Mit ihrer 𝒕𝒓𝒂𝒏𝒔𝒇𝒐𝒓𝒎𝒊𝒆𝒓𝒆𝒏𝒅𝒆𝒏 𝑲𝒓𝒂𝒇𝒕 𝒛𝒆𝒊𝒈𝒕 𝒔𝒊𝒆 𝒖𝒏𝒔, 𝒅𝒂𝒔𝒔 𝒅𝒆𝒓 𝑾𝒆𝒈 𝒉𝒊𝒏𝒆𝒊𝒏 𝒊𝒏𝒔 𝑳𝒊𝒄𝒉𝒕 𝒊𝒎𝒎𝒆𝒓 𝒅𝒖𝒓𝒄𝒉 𝒅𝒆𝒏 𝑺𝒄𝒉𝒂𝒕𝒕𝒆𝒏 𝒇ü𝒉𝒓𝒕 – um zu sehen, zu erkennen und zu verwandeln, was uns blockiert.
Samhain erinnert uns daran, dass in uns selbst das schöpferische Potenzial liegt, um unser Leben in die Hand zu nehmen. Um all das auszusprechen, anzunehmen und zu wandeln, was uns belastet.
Um laut zu werden. Grenzen zu setzen. Und damit aufzuhören, uns abzulenken, schnell mal etwas wegzuatmen oder ständig lösungsorientiert zu handeln.
Denn auch Dunkelheit und Schmerz dürfen Teil unseres Lebens sein.
Sie dürfen ausgehalten werden. Nicht alles muss sofort verändert, gelöst oder transformiert werden. Manches möchte einfach gesehen werden.
Vielleicht bringt genau das wieder mehr Authentizität in unser Leben.
Samhain weckt in uns den Rückzug – unsere zutiefst weibliche Yin-Qualität.
So dürfen wir einfach da sein.
In der Stille. In der Trauer. In der Wut. In der Müdigkeit. In dem, was weh tut.
Und vielleicht dürfen wir uns genau dort von dem verabschieden, was wir bereit sind loszulassen.
Was haben wir nicht für schöne Herbsttage da draußen? ✨️
Hach… die kühlen Abende und Nächte, die wärmende Sonne tagsüber auf der Haut, der Tau auf den Spinnweben, die Krähen am Feld, das Farbenspiel der herbstlichen Pflanzen im Garten 🍂🍃🍄✨
Der Herbst ist und bleibt unbeirrt meine Lieblingsjahreszeit. 😍
Wir feiern nun im Jahreskreis MABON, das Fest der Herbst-Tagundnachtgleiche, das in der modernen naturspirituellen und neuheidnischen Tradition als Erntefest begangen wird.
Erntedank ist natürlich viel älter als unsere heutigen Vorstellungen davon. Menschen haben seit jeher den Wechsel der Jahreszeiten wahrgenommen, die Früchte ihrer Arbeit geerntet und diese Zeit genutzt, um für das zu danken, was die Natur ihnen geschenkt hat. In unterschiedlichen Kulturen entstanden daraus ganz eigene Feste, Bräuche und Rituale.
Ob man diesen Zeitpunkt nun Mabon, Erntedank oder einfach Herbst-Tagundnachtgleiche nennt – für mich steht immer derselbe Gedanke im Mittelpunkt: innehalten, danken und anerkennen, was gewachsen ist. 🌾🍎
Man kann nun schon deutlich spüren, dass die Kräfte der Natur schwinden. Tiere ziehen sich zurück, lassen sich ein Winterfell wachsen und sammeln für die kalte Jahreszeit. Zugvögel treffen sich für ihre Reise in den Süden. Die Blätter werden bunt, fallen ab 🍂 und nach und nach wird alles kahl werden.
Meine Kinder gehen mittlerweile wieder schlafen, wenn es draußen bereits dämmrig beziehungsweise dunkel ist. Die Nächte werden länger, die Tage kürzer.
Die dunkle, kalte Jahreszeit naht.
Gibt es einen besseren Zeitpunkt, um nochmals ganz bewusst der Natur zu danken? 🙏
Mabon ist für mich eine Zeit der ruhigen Freude – keine überschwängliche, impulsive Freude wie im Frühling und Sommer, sondern eine reife, stille und tiefe Freude.
Eine Zeit, in der wir Abschied nehmen.
Von Altem. Von alten Gewohnheiten. Vom hastigen Leben. Vom ständigen Tun und Müssen.
Unsere Vorfahren lebten nicht nur in der Natur, sondern mit ihr. Wenn sich die Natur zurückzog, alles stiller und dunkler wurde, begann auch für die Menschen eine Zeit des Rückzugs und der Besinnung.
Mutter Erde 🌍 bereitet sich auf ihre Rast vor.
Auch wir dürfen aus dem Außen ein Stück weit zurückkehren und wieder mehr in unser Zuhause und unsere Innenwelt finden.
Wir verabschieden uns vom Licht und umarmen gleichzeitig die wunderbar kuschelige Dunkelheit. 🖤
Wir ernten nun, was wir gesät haben. Haben eingekocht und eingelegt. Vorräte angelegt. Uns auf den Winter vorbereitet.
Aber dieses Säen und Ernten findet nicht nur in der Natur statt.
Es findet auch in uns statt.
Wir säen Gedanken, Gefühle und Taten. Wir treffen Entscheidungen. Wir gehen Wege. Und vieles von dem, was wir in die Welt geben, wirkt auf uns und unser Leben zurück.
Deshalb ist Dankbarkeit für mich zu Mabon ein großes Thema.
Ich gestalte einen kleinen Früchtealtar, der, umringt von Kerzen, eine ganz besondere Atmosphäre bekommt. 🕯️
Dem Feuer überlasse ich meine Gedanken und Geschichten. Ich sehe zu, wie die Flammen all das verschlingen, was ich ihnen mitgebe, und räuchere mit Kräutern, die wir in den letzten Tagen gesammelt haben. 🌱
Lavendel, Rosmarin, Beifuß, Hagebutte, Hopfen, Wiesensalbei und verschiedene Herbstblüten begleiten unser kleines Ritual.
Während wir räuchern, lassen wir den Sommer Revue passieren. Wir erzählen uns Geschichten und schreiben all die Momente, für die wir dankbar sind, auf kleine Zettelchen. Diese wandern anschließend in unser Dankbarkeitsglas.
Ich liebe diese Rituale.
Diese Besinnung. Dieses Runterkommen. Dieses bewusste Innehalten.
Ein schöneres Loslass-Tool kenne ich kaum.
Die Kraft des Feuers 🔥, der Natur, der eigenen Gedanken, Wünsche und Hoffnungen – und vor allem das gemeinsame Erleben mit meiner Familie – lässt mich jedes Jahr aufs Neue unglaublich ruhig und dankbar werden.
Und nein, man braucht dafür natürlich kein großes Lagerfeuer. Eine feuerfeste Schale oder ein geeigneter Topf können für ein kleines Ritual genauso reichen. 🔥
Sie zieht ihre Kräfte zurück. Sie lässt los. Sie wird still.
Und im Frühjahr wird neues Leben entstehen.
Vielleicht dürfen auch wir uns fragen:
Was darf ich loslassen? Was ist in mir verbraucht? Was möchte ich nicht mit in den Winter nehmen? Und wofür darf ich einfach einmal von Herzen dankbar sein?
Auch die schwierigen Dinge unseres Lebens gehören zu unserer Geschichte. Nicht alles, was uns passiert, muss schön oder angenehm sein, um uns etwas zu zeigen oder uns wachsen zu lassen.
Fühle dich in die Vorgänge der Natur ein. Und vielleicht auch ein bisschen mehr in dich selbst.
Ich lade dich herzlich zu meinem 𝘬𝘰𝘴𝘵𝘦𝘯𝘭𝘰𝘴𝘦𝘯 Online-Mabon-Frauenkreis ein. 🤎
Danke an alle, die im Vorfeld bereits abgestimmt haben. Es fühlt sich gut an, dass meine Idee doch so einen großen Raum einnimmt- und doch kann ich so sehr nachvollziehen, warum so vielen Frauen der direkte Austausch doch noch am allerliebsten ist.
𝘝𝘪𝘦𝘭𝘭𝘦𝘪𝘤𝘩𝘵 𝘥𝘢𝘳𝘧 𝘣𝘦𝘪𝘥𝘦𝘴 𝘴𝘦𝘪𝘯. Und vielleicht möchtest du einfach einmal ausprobieren, wie es sich anfühlt, online gemeinsam in einen Kreis zu gehen.
𝗗𝗮𝘀 𝗱𝗮𝗿𝗳 𝗲𝗶𝗻 𝗔𝗯𝗲𝗻𝗱 𝗻𝘂𝗿 𝗳ü𝗿 𝗱𝗶𝗰𝗵 𝘀𝗲𝗶𝗻. 𝑀𝑖𝑡 𝑀𝑒𝑑𝑖𝑡𝑎𝑡𝑖𝑜𝑛, 𝑀𝑢𝑠𝑖𝑘, 𝐽𝑜𝑢𝑟𝑛𝑎𝑙𝑖𝑛𝑔, 𝐴𝑢𝑠𝑡𝑎𝑢𝑠𝑐ℎ 𝑢𝑛𝑑 𝑅𝑖𝑡𝑢𝑎𝑙. Und das alles 𝘬𝘰𝘴𝘵𝘦𝘯𝘭𝘰𝘴 über meine Online- Plattform und einem Zoom- Link. Ganz easy. 🤓
🎯 Donnerstag, 24.09.2026 ⏰ 19:00 Uhr ⏳ 90- 120 Minuten 💻 via Zoom- Link ✨ kostenlos
Manchmal kommt mir der Gedanke, dass es doch recht spannend ist, dass ich den Erfolg eines Tages, einer Phase, einer Reise oder einer Me-Time daran bemesse, wie gut ich es geschafft habe, meine Gedanken sortiert zu haben. Wie strukturiert ich sie angegangen, ausgesprochen oder aufgeschrieben habe. Wie gut es mir gelungen ist, Lösungen zu finden oder Strukturen zu erkennen.
Dass Gedankenspiralen, die sich oft wie bunte Wortphrasen über mir auftürmen, erst dann aufgelöst werden können, wenn ich vornehmlich allein in einer reizarmen Umgebung für ganz viel persönliche Zeit gesorgt habe. Je weniger Ablenkung, umso besser. Je mehr Ablenkung, umso mehr Gedanken kommen in bunten Worttürmen dazu und schmeißen sich mit in das Getümmel, das wie ein gedanklicher Kabelsalat in meinem Kopf zu finden ist.
Ich entdecke in mir, dass ich die Gabe der Empathie, des Fühlens und der Sensitivität oft als Schwere erlebe. Da bin nicht nur ich. Da sind auch die Gefühle, Stimmungen und Energien der anderen. Oft habe ich Tage, da berührt mich der Tautropfen des Frauenmantels in meinem Garten oder die leuchtende Farbe der Iris so sehr, dass ich einfach weine.
Oft hat man ganz schön damit zu tun. Es zu schaffen, nur sich selbst zu fühlen, ist manchmal ein ganz schön hartes Stück Arbeit. Und so wie ich es für mich sagen kann: ein Prozess ohne nachhaltigem dauerhaften Erfolg im Ankommen.
So kamen mit den vielen Lebensjahren auch viele Ressourcen und Tools zu mir, die mich tagtäglich begleiten. Und ja! Ich habe Möglichkeiten gefunden, keine Gedanken mehr zu haben. Ich kenne Wege, die Gedanken für einen Moment still werden zu lassen. Momente, in denen ich einfach nur sein kann. Nicht denke. Mich hingebe. Achtsam bin, nur mit mir. Aber ich schaffe es leider nicht, täglich auf einen Berg mit Karacho hinaufzulaufen oder in der Erde herum zu buddeln.
Ich kann ruhiger werden, mich abgrenzen. Aussortieren. Entspannter werden. Emotionen abfließen lassen. Energieverbindungen trennen.
All dies gehört zu meinem Tageserleben dazu. Ohne all das könnte ich die Menschin, die ich bin, gar nicht sein.
Und vielleicht geht es auch genau darum.
𝐈𝐜𝐡 𝐛𝐢𝐧, 𝐰𝐢𝐞 𝐢𝐜𝐡 𝐛𝐢𝐧.
Mit all meinen Prozessen. Mit meinen Gedankentürmen. Mit meinen Emotionen. Mit meinen Prägungen. Mit meinen Traumata. Mit meinen Erlebnissen.
All das darf sein.
All das macht mich aus.
Vielleicht geht es genau darum, sich radikal so zu akzeptieren, wie man ist. Ohne sich ständig neue Tools aneignen zu müssen, die einen vielleicht ruhiger werden lassen.
Vielleicht liegt das Geschenk genau darin.
In einem unruhigen, abenteuerlichen Erfindergeist, der das Leben durch alle Facetten sieht. In allen bunten Farben. Mit allem, was darin ist. Und das meist gleichzeitig.
Und alles gleichzeitig auch spüren darf.
Vielleicht ist genau das die eigentliche Aufgabe.
Nicht jeden Gedanken zu beruhigen. Nicht jede Emotion wegzuatmen. Nicht jede Besonderheit zu therapieren.
Sondern zu lernen, mit sich selbst in Friede zu kommen.
Vielleicht müssen wir gar nicht immer weniger werden. Weniger sensibel. Weniger intensiv. Weniger laut im Kopf.
Vielleicht dürfen wir lernen, all das zu halten.
Denn genau diese Art, die Welt zu sehen, lässt uns Zusammenhänge erkennen, wo andere nur Einzelteile sehen. Sie lässt uns Schönheit entdecken, wo andere vorübergehen. Sie lässt uns fühlen, was oft zwischen den Zeilen verborgen bleibt.
Ja, manchmal ist das anstrengend. Manchmal überwältigend. Und manchmal wünsche ich mir einen Tag, an dem mein Kopf einfach still ist. Oder zumindest für ein paar wenige Minuten.
Vielleicht ist genau dieses wilde, bunte, fühlende und niemals ganz stille Wesen unser größtes Geschenk.
Das Akzeptieren des eigenen Seins macht das Herz friedlicher. Es nimmt meinen Gedanken nicht ihre Vielfalt und meinen Gefühlen nicht ihre Tiefe.
Aber es schenkt mir einen liebevollen Platz in der ersten Reihe meines eigenen Lebens.
Ich muss nicht mehr gegen das Bunte in mir kämpfen.
Ich darf ihm einfach dabei zusehen, wie es durch meinen Kopf, mein Herz und meinen Körper tanzt.
Vielleicht entsteht Friede nicht dann, wenn das Innere still wird, sondern genau dann, wenn wir aufhören, von unserem Inneren Stille zu verlangen.
Für mich ist es um die Sommersonnenwende, den Johannistag und um den Beginn des Frauendreißigers herum (15.8.) immer ein so ein schönes Ritual, den Sommer ☀️ und damit auch den Duft, die Energien und die durch die Sonne ☀️ potenzierten heilenden Eigenschaften einzufangen. Ich verarbeite die Kräuter vor allem super gerne zu Räucherbündeln 🌿🔥, um dann wenige Monate später, wenn es draußen bitterkalt ist, den Sommer nochmal zu entfachen.
Im wahrsten Sinne des Wortes: mit jedem Räucherbündel, das entzündet 🔥 wird, mit jedem Kraut 🌿, das geräuchert wird, mit jeder Tinktur 🍶, die eingenommen oder aufgetragen wird, mit jeder Salbe🧴, jedem Öl 🫒, jedem Auszug, der verwendet wird, ist die Kraft der Sonne und des Sommers spürbar.
💗 Diese Gerüche! Diese Farben! 💗
Egal wie es mir geht, egal wie sehr sich gerade das Leben auch dreht 😵💫: sitze ich da, ob ich binde, schnibble, verlese oder ordne, ich bin dann sofort ent- spannt. 🧘🏻♀️ Es ist für mich wie eine Meditation 🧘🏻♀️, die die Gedanken ruhen lässt, nur mehr der Geruch und die Wärme wahrgenommen wird. Ich liebe das sehr. 💗
Falls es dich auch ruft und du den Sommer ein Stück weit einfangen möchtest, hier eine kurze einfache 𝑨𝒏𝒍𝒆𝒊𝒕𝒖𝒏𝒈 𝒛𝒖𝒎 𝑩𝒊𝒏𝒅𝒆𝒏 𝒗𝒐𝒏 𝑹ä𝒖𝒄𝒉𝒆𝒓𝒃ü𝒏𝒅𝒆𝒍.
🌼 Suche an Wegrändern, Fluren, Wäldern oder Wiesen deine Kräuter der Wahl. Ob es sich um heilkräftige Kräuter handelt oder einfach nur um hübsche: wähle das, was dich anspricht. ❌️ ABER: natürlich gibt es auch Kräuter oder Pflanzen die NICHT geerntet werden sollen. 🤙 Du bist immer auf der richtigen Seite, wenn du das wählst, was du auch kennst oder leicht über Bestimmungsbücher oder -apps benennen kannst. 🌼 Hier mein saisonaler Vorschlag: Labkraut, Johanniskraut, Steinklee, Königskerze, Mädesüß, Wegwarte, Wilde Karotte, Schafgarbe, Berufskraut, Beifuß, Dost, Kamille (bzw. Geruchlose Kamille). 🌼 Ernten darfst du nach der 1/3- Regel: 1/3 für dich, 1/3 für andere und 1/3 für die Natur. Also nicht alles ratzeputz abroden, sondern auch stehen lassen! 🌼 Danach fügst du alle Kräuter zu einem kleinen Buschen zusammen: größere dickere Stängel lege ich nach Innen, schöne farbige Blütenköpfe nach außen. 🌼 So kannst du einen „Stab“ von mehreren Zentimetern Dicke zusammenlegen und mal auf eine gewisse Länge abschneiden. 🌼 Nun nimmst du einen Hanf- Baumwolle- oder Jute- Faden und umwickelst die Kräuter von unten (ich beginne immer an den Stängeln) bis oben schön fest (aber nicht all zu fest). Oben biege ich die oberen Kräuter nach unten, damit ich einen schönen Abschluss bzw. eine schöne Rundung schaffe, umwickle mit meinem Faden weiter von oben nach unten schön herum, binde den Faden zusammen, mache eine Schlaufe zum späteren Aufhängen und kürze die Stängel noch weiter ein. 🌼 So habe ich Räucherbüscheln, die zwischen 20- 30 cm lang sind, die sowohl schön in die Erde gesteckt werden können, aber auch gut in der Hand liegen, um Raum- oder Körperräucherungen durchzuführen. 🌼 Diese Büschel lässt du mehrere Wochen lang gut trocknen.
Sozialen Medien möchte ich fortan vielleicht nicht zur Gänze den Rücken kehren, aber vor allem beruflich.
Ich begleite seit vielen Jahren Menschen, mit viel Herz, Humor, Erfahrung, Ausbildungen, Wissen, meinem persönlichen Weg, echter Hingabe und Tiefe. So merke ich einfach, dass diese Art wie soziale Medien funktionieren für mich nicht mehr passt. Und leider habe ich zu lange gedacht, dass es irgendwann passen könnte.
𝗜𝗰𝗵 𝗸𝗮𝗻𝗻 𝗱𝗮𝘀 𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁. 𝗨𝗻𝗱 𝗺𝗮𝗴 𝗱𝗮𝘀 𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁 𝗺𝗲𝗵𝗿. Es stresst mich- und all dies ist weit davon entfernt, worum es in meiner Arbeit geht: echte Begegnung, Tiefe, Ruhe, Verbindung und Präsenz.
𝖨´𝗆 𝗌𝗈𝗋𝗋𝗒, 𝖻𝗎𝗍 𝗇𝗈 𝗌𝗈𝗋𝗋𝗒: aber all diese Werte lassen sich nicht in kurze Videos packen, oder gar wenige Worte! Das geht einfach nicht. Für mich. Ich habe meinen größten Respekt vor Menschen, die das können.
Ich durfte lernen hier Abstand zu halten und zu verstehen, dass nicht diejenigen Menschen Mehrwert bringen, die sich gut vermarkten und gute Storys produzieren können- oder am meisten sichtbar und laut sind.
Die wertvollsten Verbindungen entstehen in meiner Arbeit nicht durch das nächste kostenlose E- Book oder gratis Webinare, Reichweite oder Likes, sondern durch Vertrauen, persönliche Begegnung und Weiterempfehlung.
Denn wenn ich ehrlich bin: Ich kann es nicht mehr sehen oder hören. All die selbsternannten Gurus, all jene, die die zehnte neue Art erfunden hat, wie man ein Weckerl isst, ohne sich anzupatzen (Achtung Sarkasmus!), all jene, die versuchen Wissen ohne Tiefgang- ohne tatsächliche Verkörperung- zu vermarkten.
Vor allem, wie Spiritualität und energetische und schamanische Praktiken und Rituale verkauft werden und als schnelles ToDo konsumiert wird. Eine schnelle Technik, ein Supplement, kurz ein ätherisches Öl, eine Affirmation und alles ist wieder gut. Oder du bist zumindest dabei, es ganz schnell besser werden zu lassen.
So habe ich mich entschieden einen anderen Weg zu gehen und nur mehr sporadisch hier beruflich zu finden zu sein.
Ich nehme meine Energie nun hier raus und lege sie bewusst in andere Kanäle hinein, in denen mehr Tiefgang, Nähe und Verbindung möglich sind. Wo bewusster und präsenter entschieden werden kann, was gesehen werden möchte. Wo nicht Likes und Kommentare zählen, damit Beiträge mehr Reichweite generieren.
Und vor allem wo auch mein feines Nervensystem zur Ruhe kommen kann. Und damit vielleicht auch deines.
Ich möchte nicht mehr länger Teil dieser Welt sein, die Story um Story durchblättert, Katzenvideos guckt und stundenlang stupide Beiträge durchscrollt, anstatt sich mit dem Gegenüber zu unterhalten.
Ja! Sieh dich mal um! Egal ob auf Spielplätzen, in Restaurants oder im eigenen Zuhause. Wir sind mehr mit der Welt da draußen im Kontakt als mit uns selbst oder den Menschen, die wir lieben!
Echte Verbindung entsteht vor allem dort, wo sich Menschen gesehen und gehört fühlen- und hängt nicht davon ab, wieviel Likes erhalten werden oder wie oft jemand postet.
Und ja. Ich bewerte hier. All dies ist ja ein No- Go in unserer Spiri- Bubble. Aber ich möchte dich daran erinnern, dass es immer Bewertungen braucht, um für sich und sein System zu erfühlen, ob dir etwas dienlich ist oder nicht. Ob dich etwas nähren kann oder nicht. Ob dich etwas auf deinem Entwicklungs- und Heilungsweg reifen lässt oder nicht. Oder dich nur davon ablenkt. Ich möchte mit meinen Worten hier niemanden zu nahe treten. Tu ich auch nicht.
Ich entscheide hier nur für mich und mein Nervensystem, für mein SEIN, das mit diesen schnellen, bunten und vielen Dopamin- Shots nicht mehr zurecht kommen mag.
Wo in deinem Leben darfst du endlich erkennen, dass bereits genug da ist? Dass du nicht mehr warten musst? Was in dir möchte gerade in voller Größe gelebt werden? Zeige ich mich so, wie ich wirklich bin? Und womit hältst du dich vielleicht noch immer zurück, obwohl dein inneres Feuer längst brennt?
Du darfst dich spüren, schwitzen, dich in der Bewegung wahrnehmen, außer Atem sein und wieder in deine Entspannung gehen.
Du darfst deine Gedanken mit auf deine Reise nehmen, Lösungen finden, Blickwinkel verändern und merken, wie du diese nach und nach loslassen kannst.
Ob du Runterkommen oder Ankommen möchtest. Spüren, Loslassen, Wahrnehmen, Reflektieren. Oder einfach nur dabei sein magst.
Egal mit welchem Auftrag du dabei sein möchtest: 𝑭ü𝒉𝒍 𝒅𝒊𝒄𝒉 𝒘𝒊𝒍𝒍𝒌𝒐𝒎𝒎𝒆𝒏.
Gehen ist magisch.
Es hat so viele Parallelen zum Leben. 𝐍𝐢𝐫𝐠𝐞𝐧𝐝𝐰𝐨 𝐚𝐧𝐝𝐞𝐫𝐬 𝐥𝐞𝐫𝐧𝐬𝐭 𝐝𝐮 𝐝𝐢𝐜𝐡 𝐬𝐨 𝐤𝐞𝐧𝐧𝐞𝐧. 𝐔𝐧𝐠𝐞𝐟𝐢𝐥𝐭𝐞𝐫𝐭. 𝐑𝐞𝐚𝐥 𝐚𝐧𝐝 𝐫𝐚𝐰. 𝐔𝐧𝐠𝐞𝐬𝐜𝐡𝐦𝐢𝐧𝐤𝐭. 𝐒𝐜𝐡𝐰𝐢𝐭𝐳𝐞𝐧𝐝. 𝐒𝐭𝐢𝐧𝐤𝐞𝐧𝐝. 𝐀𝐛𝐠𝐞𝐤ä𝐦𝐩𝐟𝐭, 𝐚𝐧 𝐝𝐞𝐢𝐧𝐞𝐫 𝐆𝐫𝐞𝐧𝐳𝐞. 𝐔𝐧𝐝 𝐦𝐚𝐧𝐜𝐡𝐦𝐚𝐥 𝐚𝐮𝐜𝐡 𝐰𝐞𝐢𝐭 𝐝𝐚𝐫ü𝐛𝐞𝐫 𝐡𝐢𝐧𝐚𝐮𝐬. 𝐍𝐢𝐫𝐠𝐞𝐧𝐝𝐰𝐨 𝐚𝐧𝐝𝐞𝐫𝐬 𝐟ü𝐡𝐥𝐬𝐭 𝐝𝐮 𝐝𝐢𝐜𝐡 𝐬𝐨 𝐟𝐫𝐞𝐢 𝐮𝐧𝐝 𝐥𝐞𝐛𝐞𝐧𝐝𝐢𝐠.
Sei dir sicher: 𝑫𝒖 𝒌𝒐𝒎𝒎𝒔𝒕 𝒂𝒏𝒅𝒆𝒓𝒔 𝒛𝒖𝒓ü𝒄𝒌, 𝒂𝒍𝒔 𝒅𝒖 𝒍𝒐𝒔𝒈𝒆𝒈𝒂𝒏𝒈𝒆𝒏 𝒃𝒊𝒔𝒕.
𝗠𝗲𝗶𝗻 𝗔𝘂𝗳𝘁𝗿𝗮𝗴 Oftmals sind wir so im Alltag gefangen, dass wir nur mehr funktionieren. Für uns selbst ist oft kein Platz mehr. Wir brauchen Ruhe.
Vor allem Ruhe in uns selbst, damit wir uns wieder mit uns verbinden können.
So fühlen wir uns leer, erschöpft, kommen kaum in unsere Kraft. Manchmal braucht es hier nur wenig, um sich wieder zu fühlen.
Natur, Wald, Wiese, Kräuterduft in unserer Nase, die Sonne im Gesicht, Bewegung, die uns zum Schwitzen bringt, die uns fordert, Beschäftigung mit uns selbst, Wege, die uns achtsam Schritt für Schritt spüren lassen.
Ich bring dich hin. Rauf und wieder runter. Und wieder nach Hause.
𝗚𝗲𝗵𝗲𝗻 𝗺𝘂𝘀𝘀𝘁 𝗱𝘂 𝗮𝗯𝗲𝗿 𝘀𝗲𝗹𝗯𝘀𝘁.
Dies ist keine herkömmliche Wanderung. Wir sind mit anderen. Aber vor allem mit uns selbst.
Unsere Bewegung erfordert auch Kondition! Trittsicherheit. Bereitschaft. Abenteuerlust, einen guten Umgang mit Höhe und schmalen Pfaden. Und Schuhe! Wanderschuhe.
So durfte ich in den letzten Wochen intensivst lernen, dass es nicht immer so geht, wie ich das vorhabe. Geduldig zu sein, die Arbeiten zum Buch immer wieder ruhen zu lassen, weil andere Themen gerade dringender sind, all dies auszuhalten und trotzdem ohne schlechtem Gewissen mir und anderen gegenüber konsequent an meinen Plänen dranzubleiben, war mein ständiges Übungsfeld…
Und so mag ich dir nun an dieser Stelle mein neues E- Book vorstellen:
Über Jahre hinweg habe ich mich aufgrund meiner eigenen Geschichte sehr intensiv mit #Ernährung, ganzheitlicher #Gesundheit und den Zusammenhängen zwischen Körper, #Nervensystem, #Alltag und #Wohlbefinden beschäftigt. So findest du hier wie in all meinen Büchern meinen ganzheitlichen Zugang zu 𝐄𝐫𝐧ä𝐡𝐫𝐮𝐧𝐠 und 𝐆𝐞𝐬𝐮𝐧𝐝𝐡𝐞𝐢𝐭 – basierend auf 𝗻𝗮𝘁ü𝗿𝗹𝗶𝗰𝗵𝗲𝗻, 𝘂𝗻𝘃𝗲𝗿𝗮𝗿𝗯𝗲𝗶𝘁𝗲𝘁𝗲𝗻 𝗟𝗲𝗯𝗲𝗻𝘀𝗺𝗶𝘁𝘁𝗲𝗹𝗻 und der Philosophie der 𝗧𝗿𝗮𝗱𝗶𝘁𝗶𝗼𝗻𝗲𝗹𝗹𝗲𝗻 𝗖𝗵𝗶𝗻𝗲𝘀𝗶𝘀𝗰𝗵𝗲𝗻 𝗠𝗲𝗱𝗶𝘇𝗶𝗻 (#TCM). Dieses Buch ist eine Einladung, die Verbindung zu dir selbst und zur Natur wieder herzustellen, 𝗎𝗆 𝖽𝖾𝗂𝗇𝖾 𝗂𝗇𝗇𝖾𝗋𝖾 𝖲𝗍𝖺𝖻𝗂𝗅𝗂𝗍ä𝗍, 𝖱𝗎𝗁𝖾 𝗎𝗇𝖽 𝖽𝖾𝗂𝗇 𝖶𝗈𝗁𝗅𝖻𝖾𝖿𝗂𝗇𝖽𝖾𝗇 𝗓𝗎 𝖿ö𝗋𝖽𝖾𝗋n.
Wozu dieses Buch dient:
Unterstützung bei der Rückkehr zu einem gesunden und ausgeglichenen #Lebensstil #Stärkung deiner#Mitte und #Beschwerdefreiheit durch bewusste Ernährung Achtsame Auswahl und Zubereitung der #Lebensmitteln, die deinen #Körper wieder nähren und stärken dürfen
Dieses Buch darf ein praktischer Begleiter für alle sein, die ihre Ernährung und damit auch ihr Wohlbefinden nachhaltig verbessern möchten- insbesondere in Zeiten von #Schmerzen und #Belastungen.
Du wirst hier immer wieder von 𝐑𝐨𝐨𝐭𝐞𝐝 𝐍𝐨𝐮𝐫𝐢𝐬𝐡𝐢𝐧𝐠 lesen.
Dies ist mein ganzheitlicher #Ernährungsansatz, damit der Körper nicht nur satt wird, sondern auch mit einfachen, nährstoffreichen #Mahlzeiten immer stärker und gesünder werden kann. Die Auswahl der #Lebensmittel erfolgt bewusst- und orientiert sich nach regionalen und saisonalen unverarbeiteten Zutaten.
𝐖𝐮𝐭 𝐝𝐚𝐫𝐟 𝐬𝐞𝐢𝐧. 𝐏𝐮𝐧𝐤𝐭. Du darfst aufhören so zu tun, als müsstest du sie verstecken.
𝐖𝐮𝐭 𝐢𝐬𝐭 𝐧𝐢𝐜𝐡𝐭 𝐟𝐚𝐥𝐬𝐜𝐡. Sie ist kein Problem, das gelöst werden muss. Sie ist ein Signal. Ein klares: Hier stimmt etwas nicht. Hier wurde eine Grenze überschritten. Hier will etwas gesehen werden.
Und natürlich kann sich auch hinter der Wut dein Spiegel verstecken.
Gerade wir Frauen haben oft gelernt, unsere Wut runterzuschlucken. Freundlich zu bleiben. Verständnisvoll. Angepasst. Selbst dann, wenn es in uns längst brodelt.
𝐀𝐛𝐞𝐫 𝐮𝐧𝐭𝐞𝐫𝐝𝐫ü𝐜𝐤𝐭𝐞 𝐖𝐮𝐭 𝐯𝐞𝐫𝐬𝐜𝐡𝐰𝐢𝐧𝐝𝐞𝐭 𝐧𝐢𝐜𝐡𝐭. Sie bleibt im Körper. Wird zu Anspannung, Erschöpfung und innerem Druck. Deshalb geht es nicht darum, weniger wütend zu sein. Sondern ehrlicher damit umzugehen.
𝐖𝐮𝐭 𝐰𝐢𝐥𝐥 𝐫𝐚𝐮𝐬 – 𝐚𝐛𝐞𝐫 𝐛𝐞𝐰𝐮𝐬𝐬𝐭. Nicht alles muss explodieren. Aber es sollte auch nicht feststecken.
Du kannst lernen, deine Wut zu bewegen, zu regulieren.
𝘔𝘦𝘪𝘯 𝘭𝘪𝘦𝘣𝘴𝘵𝘦𝘳 𝘝𝘰𝘳𝘴𝘤𝘩𝘭𝘢𝘨 𝘧ü𝘳 𝘥𝘪𝘤𝘩 𝕊𝕒𝕘, 𝕨𝕒𝕤 𝕚𝕤𝕥. Klar. Direkt. Ohne dich klein zu machen. Bevor es dich zerreisst. „Das passt für mich nicht.“ sollte genug sein.
Mittlerweile fühle ich so sehr, dass ich mich in diesem Punkt nicht mehr zurück halten kann: alles, was ich früher nicht ausgesprochen habe, kommt jetzt raus. Ungefiltert. Roh. Manchmal sollte ich mir hier echt auf die Zunge beißen- aber gelernt ist gelernt.. 😅
𝑀𝑒𝑖𝑛 𝑙𝑖𝑒𝑏𝑠𝑡𝑒𝑟 𝑇𝑜𝑜𝑙 𝑓ü𝑟 𝑚𝑖𝑐ℎ 𝔹𝕖𝕨𝕖𝕘 𝕕𝕖𝕚𝕟𝕖𝕟 𝕂ö𝕣𝕡𝕖𝕣. Wut ist Energie. Geh raus spazieren, lauf schnell (in meinem Fall stundenlang), schüttel dich, box in ein Kissen, schrei im Wald, kriech auf allen Vieren und heul alles raus!, stampfe, schreie, tanze, singe, lass die Tränen fließen! Bring deine Wut in Bewegung!
𝔸𝕥𝕞𝕖 – 𝕒𝕓𝕖𝕣 𝕟𝕚𝕔𝕙𝕥, 𝕦𝕞 𝕤𝕚𝕖 𝕨𝕖𝕘𝕫𝕦𝕞𝕒𝕔𝕙𝕖𝕟. Sondern um bei dir zu bleiben, während sie da ist.
𝐴𝑢𝑐ℎ 𝑒𝑖𝑛𝑒𝑠 𝑚𝑒𝑖𝑛𝑒𝑟 𝐿𝑖𝑒𝑏𝑙𝑖𝑛𝑔𝑠- 𝑇𝑜𝑜𝑙𝑠 𝕊𝕔𝕙𝕣𝕖𝕚𝕓 𝕦𝕟𝕘𝕖𝕗𝕚𝕝𝕥𝕖𝕣𝕥. Alles raus. Ohne Rücksicht. Ohne Bewertung. Leg dir ein Tagebuch zu- neudeutsch: ein Journalingbook. Das befreit so sehr. Ob du hier Stichworte, Sätze, Geschichten oder Bilder reinbringst. Lass deine Gedanken, Worte und Tränen fließen.
𝔼𝕣𝕜𝕖𝕟𝕟𝕖 𝕕𝕖𝕚𝕟𝕖 𝔾𝕣𝕖𝕟𝕫𝕖𝕟. Wut zeigt dir, wo dein Nein ist. Nimm das ernst.
Wut ist Kraft – wenn du sie nutzt. Sie zeigt dir, was dir wichtig ist. Wo du dich selbst verrätst. Wo du anfangen kannst, anders zu handeln.