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  • Mabon: eine Ernte ist nicht das Ende, sondern der Beginn 🍂

    Was haben wir nicht für schöne Herbsttage da draußen? ✨️

    Hach… die kühlen Abende und Nächte, die wärmende Sonne tagsüber auf der Haut, der Tau auf den Spinnweben, die Krähen am Feld, das Farbenspiel der herbstlichen Pflanzen im Garten 🍂🍃🍄✨

    Der Herbst ist und bleibt unbeirrt meine Lieblingsjahreszeit. 😍

    Wir feiern nun im Jahreskreis MABON, das Fest der Herbst-Tagundnachtgleiche, das in der modernen naturspirituellen und neuheidnischen Tradition als Erntefest begangen wird.

    Erntedank ist natürlich viel älter als unsere heutigen Vorstellungen davon. Menschen haben seit jeher den Wechsel der Jahreszeiten wahrgenommen, die Früchte ihrer Arbeit geerntet und diese Zeit genutzt, um für das zu danken, was die Natur ihnen geschenkt hat. In unterschiedlichen Kulturen entstanden daraus ganz eigene Feste, Bräuche und Rituale.

    Ob man diesen Zeitpunkt nun Mabon, Erntedank oder einfach Herbst-Tagundnachtgleiche nennt – für mich steht immer derselbe Gedanke im Mittelpunkt: innehalten, danken und anerkennen, was gewachsen ist. 🌾🍎

    Man kann nun schon deutlich spüren, dass die Kräfte der Natur schwinden. Tiere ziehen sich zurück, lassen sich ein Winterfell wachsen und sammeln für die kalte Jahreszeit. Zugvögel treffen sich für ihre Reise in den Süden. Die Blätter werden bunt, fallen ab 🍂 und nach und nach wird alles kahl werden.

    Meine Kinder gehen mittlerweile wieder schlafen, wenn es draußen bereits dämmrig beziehungsweise dunkel ist. Die Nächte werden länger, die Tage kürzer.

    Die dunkle, kalte Jahreszeit naht.

    Gibt es einen besseren Zeitpunkt, um nochmals ganz bewusst der Natur zu danken? 🙏

    Mabon ist für mich eine Zeit der ruhigen Freude – keine überschwängliche, impulsive Freude wie im Frühling und Sommer, sondern eine reife, stille und tiefe Freude.

    Eine Zeit, in der wir Abschied nehmen.

    Von Altem.
    Von alten Gewohnheiten.
    Vom hastigen Leben.
    Vom ständigen Tun und Müssen.

    Unsere Vorfahren lebten nicht nur in der Natur, sondern mit ihr. Wenn sich die Natur zurückzog, alles stiller und dunkler wurde, begann auch für die Menschen eine Zeit des Rückzugs und der Besinnung.

    Mutter Erde 🌍 bereitet sich auf ihre Rast vor.

    Auch wir dürfen aus dem Außen ein Stück weit zurückkehren und wieder mehr in unser Zuhause und unsere Innenwelt finden.

    Wir verabschieden uns vom Licht und umarmen gleichzeitig die wunderbar kuschelige Dunkelheit. 🖤

    Wir ernten nun, was wir gesät haben. Haben eingekocht und eingelegt. Vorräte angelegt. Uns auf den Winter vorbereitet.

    Aber dieses Säen und Ernten findet nicht nur in der Natur statt.

    Es findet auch in uns statt.

    Wir säen Gedanken, Gefühle und Taten. Wir treffen Entscheidungen. Wir gehen Wege. Und vieles von dem, was wir in die Welt geben, wirkt auf uns und unser Leben zurück.

    Deshalb ist Dankbarkeit für mich zu Mabon ein großes Thema.

    Ich gestalte einen kleinen Früchtealtar, der, umringt von Kerzen, eine ganz besondere Atmosphäre bekommt. 🕯️

    Dem Feuer überlasse ich meine Gedanken und Geschichten. Ich sehe zu, wie die Flammen all das verschlingen, was ich ihnen mitgebe, und räuchere mit Kräutern, die wir in den letzten Tagen gesammelt haben. 🌱

    Lavendel, Rosmarin, Beifuß, Hagebutte, Hopfen, Wiesensalbei und verschiedene Herbstblüten begleiten unser kleines Ritual.

    Während wir räuchern, lassen wir den Sommer Revue passieren. Wir erzählen uns Geschichten und schreiben all die Momente, für die wir dankbar sind, auf kleine Zettelchen. Diese wandern anschließend in unser Dankbarkeitsglas.

    Ich liebe diese Rituale.

    Diese Besinnung.
    Dieses Runterkommen.
    Dieses bewusste Innehalten.

    Ein schöneres Loslass-Tool kenne ich kaum.

    Die Kraft des Feuers 🔥, der Natur, der eigenen Gedanken, Wünsche und Hoffnungen – und vor allem das gemeinsame Erleben mit meiner Familie – lässt mich jedes Jahr aufs Neue unglaublich ruhig und dankbar werden.

    Und nein, man braucht dafür natürlich kein großes Lagerfeuer. Eine feuerfeste Schale oder ein geeigneter Topf können für ein kleines Ritual genauso reichen. 🔥

    𝐅ü𝐫 𝐰𝐚𝐬 𝐛𝐢𝐬𝐭 𝐝𝐮 𝐝𝐞𝐧𝐧 𝐬𝐨 𝐝𝐚𝐧𝐤𝐛𝐚𝐫 𝐢𝐧 𝐝𝐞𝐢𝐧𝐞𝐦 𝐋𝐞𝐛𝐞𝐧?

    𝐖𝐞𝐥𝐜𝐡𝐞 𝐄𝐫𝐟𝐚𝐡𝐫𝐮𝐧𝐠𝐞𝐧, 𝐄𝐫𝐥𝐞𝐛𝐧𝐢𝐬𝐬𝐞 𝐮𝐧𝐝 𝐇𝐞𝐫𝐚𝐮𝐬𝐟𝐨𝐫𝐝𝐞𝐫𝐮𝐧𝐠𝐞𝐧 𝐡𝐚𝐬𝐭 𝐝𝐮 𝐢𝐧 𝐝𝐢𝐞𝐬𝐞𝐦 𝐉𝐚𝐡𝐫 𝐞𝐫𝐥𝐞𝐛𝐞𝐧 𝐝ü𝐫𝐟𝐞𝐧?

    𝐊𝐚𝐧𝐧𝐬𝐭 𝐝𝐮 𝐬𝐩ü𝐫𝐞𝐧 𝐮𝐧𝐝 𝐰𝐞𝐫𝐭𝐬𝐜𝐡ä𝐭𝐳𝐞𝐧, 𝐰𝐚𝐬 𝐝𝐮 𝐡𝐚𝐬𝐭?

    𝐎𝐝𝐞𝐫 𝐛𝐢𝐬𝐭 𝐝𝐮 𝐢𝐦𝐦𝐞𝐫 𝐚𝐮𝐟 𝐝𝐞𝐫 𝐒𝐮𝐜𝐡𝐞 𝐧𝐚𝐜𝐡 𝐌𝐄𝐇𝐑?

    Die Natur macht es uns vor:

    Sie zieht ihre Kräfte zurück.
    Sie lässt los.
    Sie wird still.

    Und im Frühjahr wird neues Leben entstehen.

    Vielleicht dürfen auch wir uns fragen:

    Was darf ich loslassen?
    Was ist in mir verbraucht?
    Was möchte ich nicht mit in den Winter nehmen?
    Und wofür darf ich einfach einmal von Herzen dankbar sein?

    Auch die schwierigen Dinge unseres Lebens gehören zu unserer Geschichte. Nicht alles, was uns passiert, muss schön oder angenehm sein, um uns etwas zu zeigen oder uns wachsen zu lassen.

    Fühle dich in die Vorgänge der Natur ein.
    Und vielleicht auch ein bisschen mehr in dich selbst.

    Die Antworten werden kommen.

    Darauf vertraue ICH.

    Alles Liebe. 🤘❤️

  • Meine Arbeit mit Kräutern.

    Arbeitest du auch mit 𝑲𝒓ä𝒖𝒕𝒆𝒓𝒏? 🌿🌿

    Für mich ist es um die Sommersonnenwende, den Johannistag und um den Beginn des Frauendreißigers herum (15.8.) immer ein so ein schönes Ritual, den Sommer ☀️ und damit auch den Duft, die Energien und die durch die Sonne ☀️ potenzierten heilenden Eigenschaften einzufangen. Ich verarbeite die Kräuter vor allem super gerne zu Räucherbündeln 🌿🔥, um dann wenige Monate später, wenn es draußen bitterkalt ist, den Sommer nochmal zu entfachen.

    Im wahrsten Sinne des Wortes: mit jedem Räucherbündel, das entzündet 🔥 wird, mit jedem Kraut 🌿, das geräuchert wird, mit jeder Tinktur 🍶, die eingenommen oder aufgetragen wird, mit jeder Salbe🧴, jedem Öl 🫒, jedem Auszug, der verwendet wird, ist die Kraft der Sonne und des Sommers spürbar.

    💗 Diese Gerüche! Diese Farben! 💗

    Egal wie es mir geht, egal wie sehr sich gerade das Leben auch dreht 😵‍💫: sitze ich da, ob ich binde, schnibble, verlese oder ordne, ich bin dann sofort ent- spannt. 🧘🏻‍♀️ Es ist für mich wie eine Meditation 🧘🏻‍♀️, die die Gedanken ruhen lässt, nur mehr der Geruch und die Wärme wahrgenommen wird. Ich liebe das sehr. 💗

    Falls es dich auch ruft und du den Sommer ein Stück weit einfangen möchtest, hier eine kurze einfache 𝑨𝒏𝒍𝒆𝒊𝒕𝒖𝒏𝒈 𝒛𝒖𝒎 𝑩𝒊𝒏𝒅𝒆𝒏 𝒗𝒐𝒏 𝑹ä𝒖𝒄𝒉𝒆𝒓𝒃ü𝒏𝒅𝒆𝒍.

    🌼 Suche an Wegrändern, Fluren, Wäldern oder Wiesen deine Kräuter der Wahl. Ob es sich um heilkräftige Kräuter handelt oder einfach nur um hübsche: wähle das, was dich anspricht.
    ❌️ ABER: natürlich gibt es auch Kräuter oder Pflanzen die NICHT geerntet werden sollen. 🤙 Du bist immer auf der richtigen Seite, wenn du das wählst, was du auch kennst oder leicht über Bestimmungsbücher oder -apps benennen kannst.
    🌼 Hier mein saisonaler Vorschlag: Labkraut, Johanniskraut, Steinklee, Königskerze, Mädesüß, Wegwarte, Wilde Karotte, Schafgarbe, Berufskraut, Beifuß, Dost, Kamille (bzw. Geruchlose Kamille).
    🌼 Ernten darfst du nach der 1/3- Regel: 1/3 für dich, 1/3 für andere und 1/3 für die Natur. Also nicht alles ratzeputz abroden, sondern auch stehen lassen!
    🌼 Danach fügst du alle Kräuter zu einem kleinen Buschen zusammen: größere dickere Stängel lege ich nach Innen, schöne farbige Blütenköpfe nach außen.
    🌼 So kannst du einen „Stab“ von mehreren Zentimetern Dicke zusammenlegen und mal auf eine gewisse Länge abschneiden.
    🌼 Nun nimmst du einen Hanf- Baumwolle- oder Jute- Faden und umwickelst die Kräuter von unten (ich beginne immer an den Stängeln) bis oben schön fest (aber nicht all zu fest). Oben biege ich die oberen Kräuter nach unten, damit ich einen schönen Abschluss bzw. eine schöne Rundung schaffe, umwickle mit meinem Faden weiter von oben nach unten schön herum, binde den Faden zusammen, mache eine Schlaufe zum späteren Aufhängen und kürze die Stängel noch weiter ein.
    🌼 So habe ich Räucherbüscheln, die zwischen 20- 30 cm lang sind, die sowohl schön in die Erde gesteckt werden können, aber auch gut in der Hand liegen, um Raum- oder Körperräucherungen durchzuführen.
    🌼 Diese Büschel lässt du mehrere Wochen lang gut trocknen.

    Viel Freude damit. 💖

  • Mein neues E- Book: Rooted Nourishing.

    • Deckblatt E-Book Rooted Nourishing Meine Basics
    • Lieblingsrezepte für jeden Tag Rooted Nourishing
    • Inhaltsverzeichnis Rooted Nourishing

    #ebook#roots

    Wie sagt man so schön? Gut Ding, braucht Weile.
    Oder: Es ist einfach zu viel los. 😉

    Oder: „𝐓𝐮𝐞 𝐭ä𝐠𝐥𝐢𝐜𝐡 𝐞𝐢𝐧𝐞 𝐒𝐚𝐜𝐡𝐞, 𝐝𝐢𝐞 𝐝𝐢𝐜𝐡 ä𝐧𝐠𝐬𝐭𝐢𝐠𝐭.“ 🤭🌀
    (Eleanor Roosevelt)

    So durfte ich in den letzten Wochen intensivst lernen, dass es nicht immer so geht, wie ich das vorhabe. Geduldig zu sein, die Arbeiten zum Buch immer wieder ruhen zu lassen, weil andere Themen gerade dringender sind, all dies auszuhalten und trotzdem ohne schlechtem Gewissen mir und anderen gegenüber konsequent an meinen Plänen dranzubleiben, war mein ständiges Übungsfeld… 🐣🫣

    Und so mag ich dir nun an dieser Stelle mein neues E- Book vorstellen:

    𝐌𝐞𝐢𝐧𝐞 𝐁𝐚𝐬𝐢𝐜𝐬- 𝐑𝐨𝐨𝐭𝐞𝐝 𝐍𝐨𝐮𝐫𝐢𝐬𝐡𝐢𝐧𝐠.
    𝗗𝗲𝗿 𝗪𝗲𝗴 𝘇𝘂𝗿ü𝗰𝗸, 𝘄𝗲𝗻𝗻 𝗮𝗹𝗹𝗲𝘀 𝘀𝗰𝗵𝗺𝗲𝗿𝘇𝘁.

    Über Jahre hinweg habe ich mich aufgrund meiner eigenen Geschichte sehr intensiv mit #Ernährung, ganzheitlicher #Gesundheit und den Zusammenhängen zwischen Körper, #Nervensystem, #Alltag und #Wohlbefinden beschäftigt. So findest du hier wie in all meinen Büchern meinen ganzheitlichen Zugang zu 𝐄𝐫𝐧ä𝐡𝐫𝐮𝐧𝐠 und 𝐆𝐞𝐬𝐮𝐧𝐝𝐡𝐞𝐢𝐭 – basierend auf 𝗻𝗮𝘁ü𝗿𝗹𝗶𝗰𝗵𝗲𝗻, 𝘂𝗻𝘃𝗲𝗿𝗮𝗿𝗯𝗲𝗶𝘁𝗲𝘁𝗲𝗻 𝗟𝗲𝗯𝗲𝗻𝘀𝗺𝗶𝘁𝘁𝗲𝗹𝗻 und der Philosophie der 𝗧𝗿𝗮𝗱𝗶𝘁𝗶𝗼𝗻𝗲𝗹𝗹𝗲𝗻 𝗖𝗵𝗶𝗻𝗲𝘀𝗶𝘀𝗰𝗵𝗲𝗻 𝗠𝗲𝗱𝗶𝘇𝗶𝗻 (#TCM). Dieses Buch ist eine Einladung, die Verbindung zu dir selbst und zur Natur wieder herzustellen, 𝗎𝗆 𝖽𝖾𝗂𝗇𝖾 𝗂𝗇𝗇𝖾𝗋𝖾 𝖲𝗍𝖺𝖻𝗂𝗅𝗂𝗍ä𝗍, 𝖱𝗎𝗁𝖾 𝗎𝗇𝖽 𝖽𝖾𝗂𝗇 𝖶𝗈𝗁𝗅𝖻𝖾𝖿𝗂𝗇𝖽𝖾𝗇 𝗓𝗎 𝖿ö𝗋𝖽𝖾𝗋n.

    Wozu dieses Buch dient:

    🌀 Unterstützung bei der Rückkehr zu einem gesunden und ausgeglichenen #Lebensstil
    🌀#Stärkung deiner#Mitte und #Beschwerdefreiheit durch bewusste Ernährung
    🌀 Achtsame Auswahl und Zubereitung der #Lebensmitteln, die deinen #Körper wieder nähren und stärken dürfen

    Dieses Buch darf ein praktischer Begleiter für alle sein, die ihre Ernährung und damit auch ihr Wohlbefinden nachhaltig verbessern möchten- insbesondere in Zeiten von #Schmerzen und #Belastungen.

    Du wirst hier immer wieder von 𝐑𝐨𝐨𝐭𝐞𝐝 𝐍𝐨𝐮𝐫𝐢𝐬𝐡𝐢𝐧𝐠 lesen. 🥰

    Dies ist mein ganzheitlicher #Ernährungsansatz, damit der Körper nicht nur satt wird, sondern auch mit einfachen, nährstoffreichen #Mahlzeiten immer stärker und gesünder werden kann. Die Auswahl der #Lebensmittel erfolgt bewusst- und orientiert sich nach regionalen und saisonalen unverarbeiteten Zutaten. 🤸🏻‍♀️

    Du findest hier:
    🌷 warme einfache Küche
    🌷 Rezepte zu #Frühstück, #Alltagsleben und #Suppen
    🌷 Verzicht auf #Milch, #Weizen,# Zucker
    🌷 Wirkung der TCM
    🌷#Reflexionsfragen, #Journaling
    🌷#Baukasten für deine individuelle Anpassung

    Wenn du neugierig bist, kannst du hier gleich mal durch einen kleinen Teil des Buches skippen:

    Deckblatt E-Book Rooted Nourishing Meine Basics

    Und natürlich freue ich mich auch darüber, wenn du mein neues Schätzchen erwerben magst.

    Du unterstützt definitiv damit nicht nur dich selbst- sondern auch mich und meine Arbeit.. 😉

    📖 Hier lang: https://hautnah.me/e-books/#neu

    Falls du hier eine weitere #Unterstützung benötigst, melde dich einfach zu einer #Einzelbegleitung: https://hautnah.me/buche-deinen-termin/

    DAS macht definitiv immer Sinn. 🙂

    So feiere ich jetzt mal mein neues Baby-
    und wende mich bald neuen Plänen zu.. 😉

    Ich freu mich auf dich! 🙂

    Alles Liebe dir, die Eve

  • Wut darf sein. Punkt.

    𝑫𝒂𝒏𝒌𝒆 𝒇ü𝒓 𝒅𝒊𝒆 𝒗𝒊𝒆𝒍𝒆𝒏 𝒆𝒉𝒓𝒍𝒊𝒄𝒉𝒆𝒏 𝑮𝒆𝒔𝒑𝒓ä𝒄𝒉𝒆 𝒛𝒖 𝒎𝒆𝒊𝒏𝒆𝒎 𝒍𝒆𝒕𝒛𝒕𝒆𝒏 𝑻𝒆𝒙𝒕.
    𝐴𝑙𝑠 𝑃𝑟𝑜𝑧𝑒𝑠𝑠𝑏𝑒𝑔𝑙𝑒𝑖𝑡𝑒𝑟𝑖𝑛, 𝑅𝑎𝑢𝑚ℎ𝑎𝑙𝑡𝑒𝑟𝑖𝑛 𝑢𝑛𝑑 𝑇𝑒𝑖𝑙 𝑑𝑖𝑒𝑠𝑒𝑟 𝑊𝑒𝑙𝑡 𝑤𝑒𝑖ß 𝑖𝑐ℎ, 𝑤𝑖𝑒 𝑤𝑖𝑐ℎ𝑡𝑖𝑔 𝑒𝑠 𝑖𝑠𝑡, ü𝑏𝑒𝑟 𝑢𝑛𝑠𝑒𝑟𝑒 𝑊𝑢𝑡- 𝑣𝑜𝑟 𝑎𝑙𝑙𝑒𝑚 𝑢𝑛𝑠𝑒𝑟𝑒 𝑤𝑒𝑖𝑏𝑙𝑖𝑐ℎ𝑒 𝑊𝑢𝑡- 𝑧𝑢 𝑠𝑝𝑟𝑒𝑐ℎ𝑒𝑛. 𝐼𝑐ℎ 𝑤𝑒𝑖ß 𝑎𝑚 𝑏𝑒𝑠𝑡𝑒𝑛, 𝑑𝑎𝑠𝑠 𝑎𝑙𝑙𝑒𝑠, 𝑤𝑎𝑠 𝑁𝐼𝐶𝐻𝑇 𝑟𝑎𝑢𝑠𝑏𝑒𝑤𝑒𝑔𝑡 𝑢𝑛𝑑 𝑎𝑢𝑠𝑔𝑒𝑠𝑝𝑟𝑜𝑐ℎ𝑒𝑛 𝑤𝑖𝑟𝑑, 𝑢𝑛𝑠 𝑘𝑟𝑎𝑛𝑘 𝑚𝑎𝑐ℎ𝑡. 𝑊𝑎ℎ𝑟𝑒 𝐻𝑒𝑖𝑙𝑢𝑛𝑔 𝑖𝑠𝑡 𝑛𝑢𝑟 𝑚ö𝑔𝑙𝑖𝑐ℎ, 𝑤𝑒𝑛𝑛 𝑤𝑖𝑟 𝑢𝑛𝑠 𝑎𝑢𝑐ℎ 𝑚𝑖𝑡 𝑢𝑛𝑠𝑒𝑟𝑒𝑟 𝑊𝑢𝑡 𝑢𝑛𝑑 𝑑𝑒𝑛 𝑎𝑛𝑑𝑒𝑟𝑒𝑛 𝑆𝑐ℎ𝑎𝑡𝑡𝑒𝑛𝑡ℎ𝑒𝑚𝑒𝑛 𝑎𝑢𝑠𝑒𝑖𝑛𝑎𝑛𝑑𝑒𝑟𝑠𝑒𝑡𝑧𝑒𝑛, 𝑎𝑛𝑠𝑡𝑎𝑡𝑡 𝑧𝑢 𝑔𝑙𝑎𝑢𝑏𝑒𝑛, 𝑎𝑙𝑙𝑒𝑠 𝑤𝑒𝑔𝑚𝑒𝑑𝑖𝑡𝑖𝑒𝑟𝑒𝑛 𝑧𝑢 𝑘ö𝑛𝑛𝑒𝑛- 𝑜𝑑𝑒𝑟 𝑑𝑎𝑠 𝐿𝑒𝑏𝑒𝑛 𝑤𝑒𝑖𝑡𝑒𝑟ℎ𝑖𝑛 𝑑𝑢𝑟𝑐ℎ 𝑢𝑛𝑠𝑒𝑟𝑒𝑛 𝑠𝑝𝑖𝑟𝑖𝑡𝑢𝑒𝑙𝑙𝑒𝑛 𝐵𝑦𝑝𝑎𝑠𝑠𝑖𝑛𝑔- 𝐹𝑖𝑙𝑡𝑒𝑟 𝑧𝑢 𝑠𝑒ℎ𝑒𝑛.

    𝑈𝑛𝑑 𝑚𝑖𝑡 𝐻𝑒𝑖𝑙𝑢𝑛𝑔 𝑚𝑒𝑖𝑛𝑒 𝑖𝑐ℎ 𝑎𝑢𝑐ℎ, 𝑑𝑎𝑠𝑠 𝑑𝑢 𝑖𝑛 𝑑𝑒𝑖𝑛𝑒 𝐾𝑟𝑎𝑓𝑡 𝑘𝑜𝑚𝑚𝑠𝑡, 𝑑𝑖𝑐ℎ 𝑠𝑝ü𝑟𝑠𝑡, 𝑎𝑢𝑓ℎö𝑟𝑠𝑡 𝑑𝑢𝑟𝑐ℎ 𝑑𝑒𝑖𝑛𝑒 „𝑟𝑜𝑠𝑎𝑟𝑜𝑡𝑒 𝐵𝑟𝑖𝑙𝑙𝑒“ 𝑧𝑢 𝑏𝑙𝑖𝑐𝑘𝑒𝑛, 𝑑𝑒𝑖𝑛𝑒 𝑢𝑛𝑏𝑒𝑞𝑢𝑒𝑚𝑒𝑛 𝐴𝑛𝑡𝑒𝑖𝑙𝑒 𝑎𝑛𝑛𝑒ℎ𝑚𝑒𝑛 𝑘𝑎𝑛𝑛𝑠𝑡, 𝑑𝑖𝑐ℎ 𝑟𝑒𝑔𝑢𝑙𝑖𝑒𝑟𝑒𝑛 𝑘𝑎𝑛𝑛𝑠𝑡- 𝐵𝐸𝑉𝑂𝑅 𝑑𝑢 𝑒𝑥𝑝𝑙𝑜𝑑𝑖𝑒𝑟𝑠𝑡 𝑜𝑑𝑒𝑟 𝑘𝑟𝑎𝑛𝑘 𝑤𝑖𝑟𝑠𝑡.

    𝗠𝗲𝗶𝗻𝗲 𝗧𝗲𝘅𝘁𝗲 𝘀𝘁𝗲𝗵𝗲𝗻 𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁 𝗻𝘂𝗿 𝗳ü𝗿 𝗺𝗶𝗰𝗵, 𝘀𝗼𝗻𝗱𝗲𝗿𝗻 𝘃𝗼𝗿 𝗮𝗹𝗹𝗲𝗺 𝗳ü𝗿 𝗱𝗶𝗰𝗵.

    𝐖𝐮𝐭 𝐝𝐚𝐫𝐟 𝐬𝐞𝐢𝐧. 𝐏𝐮𝐧𝐤𝐭.
    Du darfst aufhören so zu tun, als müsstest du sie verstecken.

    𝐖𝐮𝐭 𝐢𝐬𝐭 𝐧𝐢𝐜𝐡𝐭 𝐟𝐚𝐥𝐬𝐜𝐡.
    Sie ist kein Problem, das gelöst werden muss.
    Sie ist ein Signal.
    Ein klares: Hier stimmt etwas nicht.
    Hier wurde eine Grenze überschritten.
    Hier will etwas gesehen werden.

    Und natürlich kann sich auch hinter der Wut dein Spiegel verstecken.

    Gerade wir Frauen haben oft gelernt, unsere Wut runterzuschlucken.
    Freundlich zu bleiben. Verständnisvoll. Angepasst.
    Selbst dann, wenn es in uns längst brodelt.

    𝐀𝐛𝐞𝐫 𝐮𝐧𝐭𝐞𝐫𝐝𝐫ü𝐜𝐤𝐭𝐞 𝐖𝐮𝐭 𝐯𝐞𝐫𝐬𝐜𝐡𝐰𝐢𝐧𝐝𝐞𝐭 𝐧𝐢𝐜𝐡𝐭.
    Sie bleibt im Körper.
    Wird zu Anspannung, Erschöpfung und innerem Druck.
    Deshalb geht es nicht darum, weniger wütend zu sein.
    Sondern ehrlicher damit umzugehen.

    𝐖𝐮𝐭 𝐰𝐢𝐥𝐥 𝐫𝐚𝐮𝐬 – 𝐚𝐛𝐞𝐫 𝐛𝐞𝐰𝐮𝐬𝐬𝐭.
    Nicht alles muss explodieren.
    Aber es sollte auch nicht feststecken.

    Du kannst lernen, deine Wut zu bewegen, zu regulieren.

    𝘔𝘦𝘪𝘯 𝘭𝘪𝘦𝘣𝘴𝘵𝘦𝘳 𝘝𝘰𝘳𝘴𝘤𝘩𝘭𝘢𝘨 𝘧ü𝘳 𝘥𝘪𝘤𝘩
    𝕊𝕒𝕘, 𝕨𝕒𝕤 𝕚𝕤𝕥.
    Klar. Direkt. Ohne dich klein zu machen. Bevor es dich zerreisst.
    „Das passt für mich nicht.“ sollte genug sein.

    Mittlerweile fühle ich so sehr, dass ich mich in diesem Punkt nicht mehr zurück halten kann: alles, was ich früher nicht ausgesprochen habe, kommt jetzt raus. Ungefiltert. Roh. Manchmal sollte ich mir hier echt auf die Zunge beißen- aber gelernt ist gelernt.. 😅

    𝑀𝑒𝑖𝑛 𝑙𝑖𝑒𝑏𝑠𝑡𝑒𝑟 𝑇𝑜𝑜𝑙 𝑓ü𝑟 𝑚𝑖𝑐ℎ
    𝔹𝕖𝕨𝕖𝕘 𝕕𝕖𝕚𝕟𝕖𝕟 𝕂ö𝕣𝕡𝕖𝕣.
    Wut ist Energie.
    Geh raus spazieren, lauf schnell (in meinem Fall stundenlang), schüttel dich, box in ein Kissen, schrei im Wald, kriech auf allen Vieren und heul alles raus!, stampfe, schreie, tanze, singe, lass die Tränen fließen! Bring deine Wut in Bewegung!

    𝔸𝕥𝕞𝕖 – 𝕒𝕓𝕖𝕣 𝕟𝕚𝕔𝕙𝕥, 𝕦𝕞 𝕤𝕚𝕖 𝕨𝕖𝕘𝕫𝕦𝕞𝕒𝕔𝕙𝕖𝕟.
    Sondern um bei dir zu bleiben, während sie da ist.

    𝐴𝑢𝑐ℎ 𝑒𝑖𝑛𝑒𝑠 𝑚𝑒𝑖𝑛𝑒𝑟 𝐿𝑖𝑒𝑏𝑙𝑖𝑛𝑔𝑠- 𝑇𝑜𝑜𝑙𝑠
    𝕊𝕔𝕙𝕣𝕖𝕚𝕓 𝕦𝕟𝕘𝕖𝕗𝕚𝕝𝕥𝕖𝕣𝕥.
    Alles raus. Ohne Rücksicht. Ohne Bewertung. Leg dir ein Tagebuch zu- neudeutsch: ein Journalingbook. Das befreit so sehr. Ob du hier Stichworte, Sätze, Geschichten oder Bilder reinbringst. Lass deine Gedanken, Worte und Tränen fließen.

    𝔼𝕣𝕜𝕖𝕟𝕟𝕖 𝕕𝕖𝕚𝕟𝕖 𝔾𝕣𝕖𝕟𝕫𝕖𝕟.
    Wut zeigt dir, wo dein Nein ist.
    Nimm das ernst.

    Wut ist Kraft – wenn du sie nutzt.
    Sie zeigt dir, was dir wichtig ist.
    Wo du dich selbst verrätst.
    Wo du anfangen kannst, anders zu handeln.

    𝙉𝙞𝙘𝙝𝙩 𝙟𝙚𝙙𝙚 𝙒𝙪𝙩 𝙢𝙪𝙨𝙨 𝙡𝙖𝙪𝙩 𝙬𝙚𝙧𝙙𝙚𝙣.
    𝘼𝙗𝙚𝙧 𝙟𝙚𝙙𝙚 𝙒𝙪𝙩 𝙫𝙚𝙧𝙙𝙞𝙚𝙣𝙩 𝙞𝙝𝙧𝙚𝙣 𝙍𝙖𝙪𝙢.

    Wut ist Klarheit. Grenze. Antrieb.
    Deine Wut lässt dich nicht ausbrennen.

    𝙈𝙚𝙞𝙣𝙚 𝙒𝙪𝙩 𝙖𝙧𝙗𝙚𝙞𝙩𝙚𝙩 𝙛ü𝙧 𝙢𝙞𝙘𝙝- 𝙙𝙚𝙞𝙣𝙚 𝙖𝙪𝙘𝙝?

    💗