Ich möchte Räume schaffen, damit DU mit dir wieder in deine Verbindung gehen kannst. Denn vielleicht kennst du das: Der Alltag ist voll. Wir kümmern uns um so Vieles, sind mit anderen Menschen verbunden und verlieren dabei manchmal den Kontakt zu uns selbst.
Dafür darf der Kreis da sein. 𝑴𝒐𝒎𝒆𝒏𝒕𝒆, 𝒊𝒏 𝒅𝒆𝒏𝒆𝒏 𝒅𝒖 𝒂𝒖𝒔𝒔𝒕𝒆𝒊𝒈𝒆𝒏, 𝒊𝒏𝒏𝒆𝒉𝒂𝒍𝒕𝒆𝒏 𝒖𝒏𝒅 𝒘𝒊𝒆𝒅𝒆𝒓 𝒔𝒑ü𝒓𝒆𝒏 𝒅𝒂𝒓𝒇𝒔𝒕, 𝒘𝒊𝒆 𝒆𝒔 𝒅𝒊𝒓 𝒆𝒊𝒈𝒆𝒏𝒕𝒍𝒊𝒄𝒉 𝒈𝒆𝒉𝒕.
Vielleicht fragst du dich, ob das online überhaupt möglich ist. Ob Verbindung entsteht, wenn wir nicht gemeinsam in einem Raum sitzen. Ob du dich wirklich fallen lassen kannst, wenn du zu Hause vor deinem Bildschirm sitzt.
Ich finde, diese Fragen dürfen da sein! Du musst dich nicht überwinden und auch nichts „richtig“ machen. Du kannst zuhören oder dich zeigen, deine Kamera an- oder ausschalten. Du entscheidest, was du brauchst und wie weit du dich einlassen möchtest.
Du brauchst keine Anfahrt, keinen Parkplatz und keinen späteren Heimweg. Vielleicht zündest du eine Kerze an, kuschelst dich in eine Decke und schenkst dir einfach Zeit für dich. 🙏
✨ Es ist eigentlich so einfach: Denn- 𝑫𝒖 𝒃𝒊𝒔𝒕 𝒔𝒄𝒉𝒐𝒏 𝒅𝒂.
Ich könnte dir viel über Frauenkreise erzählen: Aber wenn du erst einmal erleben möchtest, wie sich ein Online- Kreis mit mir anfühlen kann, lade ich dich herzlich ein, meinen Mabon- Frauenkreis vom September in der vollständigen Aufzeichnung kennenzulernen.
Mach es dir gemütlich, nimm dir ein paar Minuten nur für dich und spüre, was diese kleine Reise in dir bewegt.
Donnerstag, 22. Oktober 2026 19:00 Uhr * 90- 120 Min. 𝑜𝑛𝑙𝑖𝑛𝑒 𝑝𝑒𝑟 𝑍𝑜𝑜𝑚- 𝐿𝑖𝑛𝑘 𝑢𝑛𝑑 𝐴𝑢𝑓𝑧𝑒𝑖𝑐ℎ𝑛𝑢𝑛𝑔
Investment: 35 €
inkl. Zugang auf geschützte Plattform, Journaling- Workbook, Rezepte und Rituale
Anmeldeschluss: Mo, 19.10.2026
Ein Abend nur für dich. Mit Meditation, Musik, Journaling, Austausch und Ritual.
Du musst nichts können, nichts leisten, nichts wissen. Du darfst einfach nur zuhören. DA SEIN.
𝐒𝐚𝐦𝐡𝐚𝐢𝐧 markiert im Jahreskreis den heiligen Übergang zwischen Licht und Dunkelheit – von der äußeren, sichtbaren, aktiven Zeit hin zum inneren, stillen Raum.
So lehrt uns die Natur das Loslassen, das Zulassen des Sterbens und der Verabschiedung, um den Kreislauf des Lebens zu vollenden. Zyklen dürfen zu Ende gehen. So darf nun die Zeit des Abstreifens sein, damit das Wesentliche bleiben kann.
Wir gehen nun, so wie die Natur da draußen, in unsere Wurzeln, in unsere Dunkelheit, in die Tiefe.
So lehrt uns diese Zeit, dass wir die Dunkelheit nicht fürchten müssen. Sie ist der Schoß, in dem Neues heranwächst.🕯
Und so zeigt sich nun auch unsere archetypische Qualität der inneren Magierin.
Sie kennt unsere Schatten und zeigt uns, dass die größte Kraft in der Dunkelheit liegt. Mit ihrer 𝒕𝒓𝒂𝒏𝒔𝒇𝒐𝒓𝒎𝒊𝒆𝒓𝒆𝒏𝒅𝒆𝒏 𝑲𝒓𝒂𝒇𝒕 𝒛𝒆𝒊𝒈𝒕 𝒔𝒊𝒆 𝒖𝒏𝒔, 𝒅𝒂𝒔𝒔 𝒅𝒆𝒓 𝑾𝒆𝒈 𝒉𝒊𝒏𝒆𝒊𝒏 𝒊𝒏𝒔 𝑳𝒊𝒄𝒉𝒕 𝒊𝒎𝒎𝒆𝒓 𝒅𝒖𝒓𝒄𝒉 𝒅𝒆𝒏 𝑺𝒄𝒉𝒂𝒕𝒕𝒆𝒏 𝒇ü𝒉𝒓𝒕 – um zu sehen, zu erkennen und zu verwandeln, was uns blockiert.
Samhain erinnert uns daran, dass in uns selbst das schöpferische Potenzial liegt, um unser Leben in die Hand zu nehmen. Um all das auszusprechen, anzunehmen und zu wandeln, was uns belastet.
Um laut zu werden. Grenzen zu setzen. Und damit aufzuhören, uns abzulenken, schnell mal etwas wegzuatmen oder ständig lösungsorientiert zu handeln.
Denn auch Dunkelheit und Schmerz dürfen Teil unseres Lebens sein.
Sie dürfen ausgehalten werden. Nicht alles muss sofort verändert, gelöst oder transformiert werden. Manches möchte einfach gesehen werden.
Vielleicht bringt genau das wieder mehr Authentizität in unser Leben.
Samhain weckt in uns den Rückzug – unsere zutiefst weibliche Yin-Qualität.
So dürfen wir einfach da sein.
In der Stille. In der Trauer. In der Wut. In der Müdigkeit. In dem, was weh tut.
Und vielleicht dürfen wir uns genau dort von dem verabschieden, was wir bereit sind loszulassen.
Manchmal kommt mir der Gedanke, dass es doch recht spannend ist, dass ich den Erfolg eines Tages, einer Phase, einer Reise oder einer Me-Time daran bemesse, wie gut ich es geschafft habe, meine Gedanken sortiert zu haben. Wie strukturiert ich sie angegangen, ausgesprochen oder aufgeschrieben habe. Wie gut es mir gelungen ist, Lösungen zu finden oder Strukturen zu erkennen.
Dass Gedankenspiralen, die sich oft wie bunte Wortphrasen über mir auftürmen, erst dann aufgelöst werden können, wenn ich vornehmlich allein in einer reizarmen Umgebung für ganz viel persönliche Zeit gesorgt habe. Je weniger Ablenkung, umso besser. Je mehr Ablenkung, umso mehr Gedanken kommen in bunten Worttürmen dazu und schmeißen sich mit in das Getümmel, das wie ein gedanklicher Kabelsalat in meinem Kopf zu finden ist.
Ich entdecke in mir, dass ich die Gabe der Empathie, des Fühlens und der Sensitivität oft als Schwere erlebe. Da bin nicht nur ich. Da sind auch die Gefühle, Stimmungen und Energien der anderen. Oft habe ich Tage, da berührt mich der Tautropfen des Frauenmantels in meinem Garten oder die leuchtende Farbe der Iris so sehr, dass ich einfach weine.
Oft hat man ganz schön damit zu tun. Es zu schaffen, nur sich selbst zu fühlen, ist manchmal ein ganz schön hartes Stück Arbeit. Und so wie ich es für mich sagen kann: ein Prozess ohne nachhaltigem dauerhaften Erfolg im Ankommen.
So kamen mit den vielen Lebensjahren auch viele Ressourcen und Tools zu mir, die mich tagtäglich begleiten. Und ja! Ich habe Möglichkeiten gefunden, keine Gedanken mehr zu haben. Ich kenne Wege, die Gedanken für einen Moment still werden zu lassen. Momente, in denen ich einfach nur sein kann. Nicht denke. Mich hingebe. Achtsam bin, nur mit mir. Aber ich schaffe es leider nicht, täglich auf einen Berg mit Karacho hinaufzulaufen oder in der Erde herum zu buddeln.
Ich kann ruhiger werden, mich abgrenzen. Aussortieren. Entspannter werden. Emotionen abfließen lassen. Energieverbindungen trennen.
All dies gehört zu meinem Tageserleben dazu. Ohne all das könnte ich die Menschin, die ich bin, gar nicht sein.
Und vielleicht geht es auch genau darum.
𝐈𝐜𝐡 𝐛𝐢𝐧, 𝐰𝐢𝐞 𝐢𝐜𝐡 𝐛𝐢𝐧.
Mit all meinen Prozessen. Mit meinen Gedankentürmen. Mit meinen Emotionen. Mit meinen Prägungen. Mit meinen Traumata. Mit meinen Erlebnissen.
All das darf sein.
All das macht mich aus.
Vielleicht geht es genau darum, sich radikal so zu akzeptieren, wie man ist. Ohne sich ständig neue Tools aneignen zu müssen, die einen vielleicht ruhiger werden lassen.
Vielleicht liegt das Geschenk genau darin.
In einem unruhigen, abenteuerlichen Erfindergeist, der das Leben durch alle Facetten sieht. In allen bunten Farben. Mit allem, was darin ist. Und das meist gleichzeitig.
Und alles gleichzeitig auch spüren darf.
Vielleicht ist genau das die eigentliche Aufgabe.
Nicht jeden Gedanken zu beruhigen. Nicht jede Emotion wegzuatmen. Nicht jede Besonderheit zu therapieren.
Sondern zu lernen, mit sich selbst in Friede zu kommen.
Vielleicht müssen wir gar nicht immer weniger werden. Weniger sensibel. Weniger intensiv. Weniger laut im Kopf.
Vielleicht dürfen wir lernen, all das zu halten.
Denn genau diese Art, die Welt zu sehen, lässt uns Zusammenhänge erkennen, wo andere nur Einzelteile sehen. Sie lässt uns Schönheit entdecken, wo andere vorübergehen. Sie lässt uns fühlen, was oft zwischen den Zeilen verborgen bleibt.
Ja, manchmal ist das anstrengend. Manchmal überwältigend. Und manchmal wünsche ich mir einen Tag, an dem mein Kopf einfach still ist. Oder zumindest für ein paar wenige Minuten.
Vielleicht ist genau dieses wilde, bunte, fühlende und niemals ganz stille Wesen unser größtes Geschenk.
Das Akzeptieren des eigenen Seins macht das Herz friedlicher. Es nimmt meinen Gedanken nicht ihre Vielfalt und meinen Gefühlen nicht ihre Tiefe.
Aber es schenkt mir einen liebevollen Platz in der ersten Reihe meines eigenen Lebens.
Ich muss nicht mehr gegen das Bunte in mir kämpfen.
Ich darf ihm einfach dabei zusehen, wie es durch meinen Kopf, mein Herz und meinen Körper tanzt.
Vielleicht entsteht Friede nicht dann, wenn das Innere still wird, sondern genau dann, wenn wir aufhören, von unserem Inneren Stille zu verlangen.