Ich lade dich herzlich zu meinem 𝘬𝘰𝘴𝘵𝘦𝘯𝘭𝘰𝘴𝘦𝘯 Online-Mabon-Frauenkreis ein. 🤎
Danke an alle, die im Vorfeld bereits abgestimmt haben. Es fühlt sich gut an, dass meine Idee doch so einen großen Raum einnimmt- und doch kann ich so sehr nachvollziehen, warum so vielen Frauen der direkte Austausch doch noch am allerliebsten ist.
𝘝𝘪𝘦𝘭𝘭𝘦𝘪𝘤𝘩𝘵 𝘥𝘢𝘳𝘧 𝘣𝘦𝘪𝘥𝘦𝘴 𝘴𝘦𝘪𝘯. Und vielleicht möchtest du einfach einmal ausprobieren, wie es sich anfühlt, online gemeinsam in einen Kreis zu gehen.
𝗗𝗮𝘀 𝗱𝗮𝗿𝗳 𝗲𝗶𝗻 𝗔𝗯𝗲𝗻𝗱 𝗻𝘂𝗿 𝗳ü𝗿 𝗱𝗶𝗰𝗵 𝘀𝗲𝗶𝗻. 𝑀𝑖𝑡 𝑀𝑒𝑑𝑖𝑡𝑎𝑡𝑖𝑜𝑛, 𝑀𝑢𝑠𝑖𝑘, 𝐽𝑜𝑢𝑟𝑛𝑎𝑙𝑖𝑛𝑔, 𝐴𝑢𝑠𝑡𝑎𝑢𝑠𝑐ℎ 𝑢𝑛𝑑 𝑅𝑖𝑡𝑢𝑎𝑙. Und das alles 𝘬𝘰𝘴𝘵𝘦𝘯𝘭𝘰𝘴 über meine Online- Plattform und einem Zoom- Link. Ganz easy. 🤓
🎯 Donnerstag, 24.09.2026 ⏰ 19:00 Uhr ⏳ 90- 120 Minuten 💻 via Zoom- Link ✨ kostenlos
Manchmal kommt mir der Gedanke, dass es doch recht spannend ist, dass ich den Erfolg eines Tages, einer Phase, einer Reise oder einer Me-Time daran bemesse, wie gut ich es geschafft habe, meine Gedanken sortiert zu haben. Wie strukturiert ich sie angegangen, ausgesprochen oder aufgeschrieben habe. Wie gut es mir gelungen ist, Lösungen zu finden oder Strukturen zu erkennen.
Dass Gedankenspiralen, die sich oft wie bunte Wortphrasen über mir auftürmen, erst dann aufgelöst werden können, wenn ich vornehmlich allein in einer reizarmen Umgebung für ganz viel persönliche Zeit gesorgt habe. Je weniger Ablenkung, umso besser. Je mehr Ablenkung, umso mehr Gedanken kommen in bunten Worttürmen dazu und schmeißen sich mit in das Getümmel, das wie ein gedanklicher Kabelsalat in meinem Kopf zu finden ist.
Ich entdecke in mir, dass ich die Gabe der Empathie, des Fühlens und der Sensitivität oft als Schwere erlebe. Da bin nicht nur ich. Da sind auch die Gefühle, Stimmungen und Energien der anderen. Oft habe ich Tage, da berührt mich der Tautropfen des Frauenmantels in meinem Garten oder die leuchtende Farbe der Iris so sehr, dass ich einfach weine.
Oft hat man ganz schön damit zu tun. Es zu schaffen, nur sich selbst zu fühlen, ist manchmal ein ganz schön hartes Stück Arbeit. Und so wie ich es für mich sagen kann: ein Prozess ohne nachhaltigem dauerhaften Erfolg im Ankommen.
So kamen mit den vielen Lebensjahren auch viele Ressourcen und Tools zu mir, die mich tagtäglich begleiten. Und ja! Ich habe Möglichkeiten gefunden, keine Gedanken mehr zu haben. Ich kenne Wege, die Gedanken für einen Moment still werden zu lassen. Momente, in denen ich einfach nur sein kann. Nicht denke. Mich hingebe. Achtsam bin, nur mit mir. Aber ich schaffe es leider nicht, täglich auf einen Berg mit Karacho hinaufzulaufen oder in der Erde herum zu buddeln.
Ich kann ruhiger werden, mich abgrenzen. Aussortieren. Entspannter werden. Emotionen abfließen lassen. Energieverbindungen trennen.
All dies gehört zu meinem Tageserleben dazu. Ohne all das könnte ich die Menschin, die ich bin, gar nicht sein.
Und vielleicht geht es auch genau darum.
𝐈𝐜𝐡 𝐛𝐢𝐧, 𝐰𝐢𝐞 𝐢𝐜𝐡 𝐛𝐢𝐧.
Mit all meinen Prozessen. Mit meinen Gedankentürmen. Mit meinen Emotionen. Mit meinen Prägungen. Mit meinen Traumata. Mit meinen Erlebnissen.
All das darf sein.
All das macht mich aus.
Vielleicht geht es genau darum, sich radikal so zu akzeptieren, wie man ist. Ohne sich ständig neue Tools aneignen zu müssen, die einen vielleicht ruhiger werden lassen.
Vielleicht liegt das Geschenk genau darin.
In einem unruhigen, abenteuerlichen Erfindergeist, der das Leben durch alle Facetten sieht. In allen bunten Farben. Mit allem, was darin ist. Und das meist gleichzeitig.
Und alles gleichzeitig auch spüren darf.
Vielleicht ist genau das die eigentliche Aufgabe.
Nicht jeden Gedanken zu beruhigen. Nicht jede Emotion wegzuatmen. Nicht jede Besonderheit zu therapieren.
Sondern zu lernen, mit sich selbst in Friede zu kommen.
Vielleicht müssen wir gar nicht immer weniger werden. Weniger sensibel. Weniger intensiv. Weniger laut im Kopf.
Vielleicht dürfen wir lernen, all das zu halten.
Denn genau diese Art, die Welt zu sehen, lässt uns Zusammenhänge erkennen, wo andere nur Einzelteile sehen. Sie lässt uns Schönheit entdecken, wo andere vorübergehen. Sie lässt uns fühlen, was oft zwischen den Zeilen verborgen bleibt.
Ja, manchmal ist das anstrengend. Manchmal überwältigend. Und manchmal wünsche ich mir einen Tag, an dem mein Kopf einfach still ist. Oder zumindest für ein paar wenige Minuten.
Vielleicht ist genau dieses wilde, bunte, fühlende und niemals ganz stille Wesen unser größtes Geschenk.
Das Akzeptieren des eigenen Seins macht das Herz friedlicher. Es nimmt meinen Gedanken nicht ihre Vielfalt und meinen Gefühlen nicht ihre Tiefe.
Aber es schenkt mir einen liebevollen Platz in der ersten Reihe meines eigenen Lebens.
Ich muss nicht mehr gegen das Bunte in mir kämpfen.
Ich darf ihm einfach dabei zusehen, wie es durch meinen Kopf, mein Herz und meinen Körper tanzt.
Vielleicht entsteht Friede nicht dann, wenn das Innere still wird, sondern genau dann, wenn wir aufhören, von unserem Inneren Stille zu verlangen.
Wo in deinem Leben darfst du endlich erkennen, dass bereits genug da ist? Dass du nicht mehr warten musst? Was in dir möchte gerade in voller Größe gelebt werden? Zeige ich mich so, wie ich wirklich bin? Und womit hältst du dich vielleicht noch immer zurück, obwohl dein inneres Feuer längst brennt?
Du darfst dich spüren, schwitzen, dich in der Bewegung wahrnehmen, außer Atem sein und wieder in deine Entspannung gehen.
Du darfst deine Gedanken mit auf deine Reise nehmen, Lösungen finden, Blickwinkel verändern und merken, wie du diese nach und nach loslassen kannst.
Ob du Runterkommen oder Ankommen möchtest. Spüren, Loslassen, Wahrnehmen, Reflektieren. Oder einfach nur dabei sein magst.
Egal mit welchem Auftrag du dabei sein möchtest: 𝑭ü𝒉𝒍 𝒅𝒊𝒄𝒉 𝒘𝒊𝒍𝒍𝒌𝒐𝒎𝒎𝒆𝒏.
Gehen ist magisch.
Es hat so viele Parallelen zum Leben. 𝐍𝐢𝐫𝐠𝐞𝐧𝐝𝐰𝐨 𝐚𝐧𝐝𝐞𝐫𝐬 𝐥𝐞𝐫𝐧𝐬𝐭 𝐝𝐮 𝐝𝐢𝐜𝐡 𝐬𝐨 𝐤𝐞𝐧𝐧𝐞𝐧. 𝐔𝐧𝐠𝐞𝐟𝐢𝐥𝐭𝐞𝐫𝐭. 𝐑𝐞𝐚𝐥 𝐚𝐧𝐝 𝐫𝐚𝐰. 𝐔𝐧𝐠𝐞𝐬𝐜𝐡𝐦𝐢𝐧𝐤𝐭. 𝐒𝐜𝐡𝐰𝐢𝐭𝐳𝐞𝐧𝐝. 𝐒𝐭𝐢𝐧𝐤𝐞𝐧𝐝. 𝐀𝐛𝐠𝐞𝐤ä𝐦𝐩𝐟𝐭, 𝐚𝐧 𝐝𝐞𝐢𝐧𝐞𝐫 𝐆𝐫𝐞𝐧𝐳𝐞. 𝐔𝐧𝐝 𝐦𝐚𝐧𝐜𝐡𝐦𝐚𝐥 𝐚𝐮𝐜𝐡 𝐰𝐞𝐢𝐭 𝐝𝐚𝐫ü𝐛𝐞𝐫 𝐡𝐢𝐧𝐚𝐮𝐬. 𝐍𝐢𝐫𝐠𝐞𝐧𝐝𝐰𝐨 𝐚𝐧𝐝𝐞𝐫𝐬 𝐟ü𝐡𝐥𝐬𝐭 𝐝𝐮 𝐝𝐢𝐜𝐡 𝐬𝐨 𝐟𝐫𝐞𝐢 𝐮𝐧𝐝 𝐥𝐞𝐛𝐞𝐧𝐝𝐢𝐠.
Sei dir sicher: 𝑫𝒖 𝒌𝒐𝒎𝒎𝒔𝒕 𝒂𝒏𝒅𝒆𝒓𝒔 𝒛𝒖𝒓ü𝒄𝒌, 𝒂𝒍𝒔 𝒅𝒖 𝒍𝒐𝒔𝒈𝒆𝒈𝒂𝒏𝒈𝒆𝒏 𝒃𝒊𝒔𝒕.
𝗠𝗲𝗶𝗻 𝗔𝘂𝗳𝘁𝗿𝗮𝗴 Oftmals sind wir so im Alltag gefangen, dass wir nur mehr funktionieren. Für uns selbst ist oft kein Platz mehr. Wir brauchen Ruhe.
Vor allem Ruhe in uns selbst, damit wir uns wieder mit uns verbinden können.
So fühlen wir uns leer, erschöpft, kommen kaum in unsere Kraft. Manchmal braucht es hier nur wenig, um sich wieder zu fühlen.
Natur, Wald, Wiese, Kräuterduft in unserer Nase, die Sonne im Gesicht, Bewegung, die uns zum Schwitzen bringt, die uns fordert, Beschäftigung mit uns selbst, Wege, die uns achtsam Schritt für Schritt spüren lassen.
Ich bring dich hin. Rauf und wieder runter. Und wieder nach Hause.
𝗚𝗲𝗵𝗲𝗻 𝗺𝘂𝘀𝘀𝘁 𝗱𝘂 𝗮𝗯𝗲𝗿 𝘀𝗲𝗹𝗯𝘀𝘁.
Dies ist keine herkömmliche Wanderung. Wir sind mit anderen. Aber vor allem mit uns selbst.
Unsere Bewegung erfordert auch Kondition! Trittsicherheit. Bereitschaft. Abenteuerlust, einen guten Umgang mit Höhe und schmalen Pfaden. Und Schuhe! Wanderschuhe.
So durfte ich in den letzten Wochen intensivst lernen, dass es nicht immer so geht, wie ich das vorhabe. Geduldig zu sein, die Arbeiten zum Buch immer wieder ruhen zu lassen, weil andere Themen gerade dringender sind, all dies auszuhalten und trotzdem ohne schlechtem Gewissen mir und anderen gegenüber konsequent an meinen Plänen dranzubleiben, war mein ständiges Übungsfeld…
Und so mag ich dir nun an dieser Stelle mein neues E- Book vorstellen:
Über Jahre hinweg habe ich mich aufgrund meiner eigenen Geschichte sehr intensiv mit #Ernährung, ganzheitlicher #Gesundheit und den Zusammenhängen zwischen Körper, #Nervensystem, #Alltag und #Wohlbefinden beschäftigt. So findest du hier wie in all meinen Büchern meinen ganzheitlichen Zugang zu 𝐄𝐫𝐧ä𝐡𝐫𝐮𝐧𝐠 und 𝐆𝐞𝐬𝐮𝐧𝐝𝐡𝐞𝐢𝐭 – basierend auf 𝗻𝗮𝘁ü𝗿𝗹𝗶𝗰𝗵𝗲𝗻, 𝘂𝗻𝘃𝗲𝗿𝗮𝗿𝗯𝗲𝗶𝘁𝗲𝘁𝗲𝗻 𝗟𝗲𝗯𝗲𝗻𝘀𝗺𝗶𝘁𝘁𝗲𝗹𝗻 und der Philosophie der 𝗧𝗿𝗮𝗱𝗶𝘁𝗶𝗼𝗻𝗲𝗹𝗹𝗲𝗻 𝗖𝗵𝗶𝗻𝗲𝘀𝗶𝘀𝗰𝗵𝗲𝗻 𝗠𝗲𝗱𝗶𝘇𝗶𝗻 (#TCM). Dieses Buch ist eine Einladung, die Verbindung zu dir selbst und zur Natur wieder herzustellen, 𝗎𝗆 𝖽𝖾𝗂𝗇𝖾 𝗂𝗇𝗇𝖾𝗋𝖾 𝖲𝗍𝖺𝖻𝗂𝗅𝗂𝗍ä𝗍, 𝖱𝗎𝗁𝖾 𝗎𝗇𝖽 𝖽𝖾𝗂𝗇 𝖶𝗈𝗁𝗅𝖻𝖾𝖿𝗂𝗇𝖽𝖾𝗇 𝗓𝗎 𝖿ö𝗋𝖽𝖾𝗋n.
Wozu dieses Buch dient:
Unterstützung bei der Rückkehr zu einem gesunden und ausgeglichenen #Lebensstil #Stärkung deiner#Mitte und #Beschwerdefreiheit durch bewusste Ernährung Achtsame Auswahl und Zubereitung der #Lebensmitteln, die deinen #Körper wieder nähren und stärken dürfen
Dieses Buch darf ein praktischer Begleiter für alle sein, die ihre Ernährung und damit auch ihr Wohlbefinden nachhaltig verbessern möchten- insbesondere in Zeiten von #Schmerzen und #Belastungen.
Du wirst hier immer wieder von 𝐑𝐨𝐨𝐭𝐞𝐝 𝐍𝐨𝐮𝐫𝐢𝐬𝐡𝐢𝐧𝐠 lesen.
Dies ist mein ganzheitlicher #Ernährungsansatz, damit der Körper nicht nur satt wird, sondern auch mit einfachen, nährstoffreichen #Mahlzeiten immer stärker und gesünder werden kann. Die Auswahl der #Lebensmittel erfolgt bewusst- und orientiert sich nach regionalen und saisonalen unverarbeiteten Zutaten.
Die Sonne steht nun weit am Himmel, die Tage werden spürbar länger, das Wetter wechselt sich beständig (und unbeständig) ab, die Vögel sind wieder da . Das Keimen und Wachsen der Natur lässt sich nicht mehr aufhalten- voller Wildheit strecken sich die Triebe durch die Erde gegen das Sonnenlicht. Überall finden wir bereits Frühjahrsblüher. Alles ist bunt und duftet.
Unsere Vorfahren
Dass sich unsere Vorfahren an der Natur orientierten, weißt du sicherlich bereits. Waren nun Tag und Nacht gleich lang, feierten sie OSTARA, das große Frühlingsfest. Die Christen hingegen schoben dieses Fest einen Monat nach hinten. Und zwar genau einen ganzen Vollmond lang. Hier wurde nun das größte Fest im Jahreskreis gefeiert, welches mit Hilfe des Sonnenkalenders festgelegt wurde und genau auf den Sonntag nach dem ersten Frühlingsvollmond fällt. Hier wird am Ostersonntag die Auferstehung Christis gefeiert. Natürlich verschiebt sich dieser Vollmond jedes Jahr ein wenig- er bietet aber einen guten Orientierungspunkt.
Als das Christentum in Europa einzog, war es für die Missionare nicht einfach, die Bevölkerung von ihren alten heidnischen Bräuchen abzubringen. Was lag also näher, als alte Brauchtümer mit dem christlichen Glauben zu verschmelzen und bestimmten Ritualen eine neue Bedeutung zu geben?
Symboliken von Ostara
EIER z.B. symbolisierten schon bei den Kelten die Urquelle des Lebens, auch das Bemalen war ein alter Brauch, vor allem mit Rottönen, denn das Rot der Erde stand für das Blut der großen Mutter- und später im Christentum dann eben für das Blut Christi.
Auch der HASE hat eine ganz alte Bedeutung. Mit seiner unvergleichlichen Vermehrungsfreudigkeit ist er ein natürliches Fruchtbarkeitssymbol. Hasen können viermal im Jahr Junge werfen- bis zu fünfzehn kleine Hasenbabys pro Wurf!
Natürlich stand auch das LAMM schon von Alters her für Reinheit, Unschuld und Sanftheit- und gilt im Christentum als Symbol für den Tod Christi, der unschuldig gestorben ist.
Doch wie man dieses Fest auch immer nennen mag (Was sind denn schon Namen?), viel wichtiger ist, WAS gefeiert wird.
Feiern die Christen nun die Auferstehung Jesu, feierten die Kelten die AUFERSTEHUNG DER NATUR . Hier wurde der Frühling und das Leben gefeiert- genau an dem Tag, der das erste Mal im neuen Jahr nicht kürzer als die Nacht war. Das Licht hat nun über das Dunkel gesiegt und durchdringt immer mehr diese Welt.
Die Tage werden länger, die Natur erwacht, die Vöglein beginnen zu zwitschern. Sie beginnt immer wieder aufs Neue. Ohne darüber nachzudenken. Einfach so.
Dein Neubeginn
Dieses Fest feiert den NEUBEGINN. Du darfst dich gerne auch selbst fragen:
Was kannst du neu beginnen lassen?
Wie kannst du das, was in dir noch verborgen ist, wachsen lassen?
Gerade in diesen besonderen Zeiten dürfen wir uns das mehr denn je fragen , um nun mal endgültig damit zu beginnen, das Geheime, unser Innerstes, ins Äußere zu tragen.
Und hier darf dann auch die Frage auftauchen, in welchem Bereich unseres Lebens vielleicht noch Trübes, Dunkles vorherrscht. Was ist noch nicht (aus-) sortiert?
In diesen Tagen (und Wochen) geht es ganz viel darum Neues hervorzubringen. Zu kreieren. Richtig kreativ zu sein. In die Stille zu gehen.
𝔻𝕖𝕟𝕟 𝕚𝕟 𝕕𝕖𝕣 𝕊𝕥𝕚𝕝𝕝𝕖 𝕝𝕚𝕖𝕘𝕖𝕟 𝕕𝕚𝕖 𝔸ℕ𝕋𝕎𝕆ℝ𝕋𝔼ℕ.
Räuchern zu Ostara
Vielleicht magst du dir dazu auch Blüten von Veilchen oder Schlüsselblumen ergattern, die du verräuchern kannst. Sie vertreiben Traurigkeit, Schwermut und belastende Gedanken. Am besten gemeinsam mit Weihrauch und Myrrhe verräuchern, dann hast du eine ganz tolle ausgeglichene Mischung für dich. Wenn du dazu auch noch deine Ziele schriftlich manifestieren möchtest und diese über deiner Räucherschale entzündest, dann ist das eine wunderbare harmonische Geschichte.
Erinnere dich daran: Es ist Zeit! Zeit zu beginnen.
Ich sehe ihn. Unseren Kern. In uns allen. Diese bernsteinfarbene heilige Kraft, die uns inne wohnt. Diesen Schatz, der uns ausmacht. Uns trägt.
Ich sehe diese Kraft, die uns zu durchdringen vermag. Unser wertvollstes Potential. Unser Zuhause.
Ich sehe das, was uns ausmacht. Ich sehe das, was du davon lebst. Aber ich sehe auch, wieviel du davon nicht lebst. Wieviele Schutzschichten und Mauern du schon darum gewebt hast.
Um deinen Kern zu beschützen. Zu verheimlichen. Zu vergessen. Um bestehen zu können. Zu funktionieren.
Wir werden taub und gehen in das Vordergründige. Das Laute. Das was zuerst getan werden möchte. Oder muss. Wir gehen in die Oberflächlichkeit. In die Gleichheit- und damit vielleicht auch in die vermeintliche Sicherheit hinein. Doch wir verlieren uns. Vergessen.
So lass uns abschälen, was zuviel ist. Abschälen, was nicht hier her gehört. Lass uns Schutzschichten durchbrechen. Deine Mauern.
Vorbei an all den Prägungen, Traumata. Den Verletzungen, dem Schmerz, der Unsicherheit. Lass uns eindringen in diesen Kern. Hineinbewegen in das was wir sind.
Verbindung einnehmen. Zu dir. Zu deinem Kern. Vielleicht beginnt alles genau hier: im mutigen Innehalten. Im sanften Erinnern daran, dass dein Kern nie verloren war– nur wartend, gesehen zu werden.
5 Jahre sind es nun schon in denen ich in regelmäßig unregelmäßigen Abständen Frauenkreise anbiete- 10 Jahre insgesamt, in denen ich weitere Kreise veranstaltete, die die unterschiedlichsten Themen beinhalteten. (𝖠𝗎𝗌𝗍𝖾𝗌𝗍𝗎𝗇𝗀𝖾𝗇 * 𝖪𝗂𝗇𝖾𝗌𝗂𝗈𝗅𝗈𝗀𝗂𝖾 * 𝖯𝖾𝗇𝖽𝖾𝗅𝖾𝗋𝖿𝖺𝗁𝗋𝗎𝗇𝗀 * 𝖤𝗋𝗇ä𝗁𝗋𝗎𝗇𝗀 * 𝖳𝖢𝖬 * ,…)
Und glaubt mir: Ich würde all diese Kreise gerne öfter halten- nur leider erlauben mir dies meine anderen Lebensfelder nicht.
5 Jahre lang sprechen, singen, trommeln, tanzen, #Rituale formulieren, #Meditationen schreiben, #Energien fließen lassen, 𝐑𝐚𝐮𝐦 𝐡𝐚𝐥𝐭𝐞𝐧.
Es waren viele Kreise, die rund um die #Jahreskreisfeste versuchten die #Zeitqualität einzufangen, in Worte zu fassen, sie zu fühlen und im Außen durch #Ritualarbeit sichtbar zu machen.
5 Jahre lang in denen ich mein ganzes Fühlen, meine ganze #Weisheit und #Wahrheit, die durch mich rauswollte, laut werden ließ. Einen Frauenkreis zu halten, ist unglaublich energetische #Prozessarbeit– für alle. 𝗩𝗼𝗿 𝗮𝗹𝗹𝗲𝗺 𝗳ü𝗿 𝗺𝗶𝗰𝗵, 𝗮𝗹𝘀 𝗥𝗮𝘂𝗺𝗵𝗮𝗹𝘁𝗲𝗿𝗶𝗻.
Gerade auch deswegen, da meine Kreise keine Themen beinhalten, die schnell mal durch sind, da hier bei mir alles in die Tiefe geht. Eingebettet in energetische und schamanische Energiearbeit wurde hier Vieles erfahren, erfühlt, begonnen und vollendet. J𝘦 𝘯𝘢𝘤𝘩𝘥𝘦𝘮 𝘸𝘪𝘦 𝘣𝘦𝘳𝘦𝘪𝘵 𝘥𝘶 𝘸𝘢𝘳𝘴𝘵.
So war es für mich immer logisch die Energie aus der wir stammen reinzuholen, unsere nordischen Vorfahren, die #Ahnen, die #Naturrituale, das #Wissen um #Magie und #Geschichte. Altes Wissen, neu interpretiert.
Und so darf es nun auch weitergehen, jedoch rausgehend aus den zeitlichen Umbrüchen. Da ich fühle, dass ᴢᴇɪᴛ ꜱᴏᴡɪᴇꜱᴏ ᴋᴇɪɴᴇ ᴅɪᴍᴇɴꜱɪᴏɴ ʜᴀᴛ- ᴜɴᴅ ᴜᴍʙʀüᴄʜᴇ ꜱɪᴄʜ ɴɪᴄʜᴛ ᴋᴀʟᴇɴᴅᴀʀɪꜱᴄʜ ᴀʙᴢᴇɪᴄʜɴᴇɴ ʟᴀꜱꜱᴇɴ.
So mag ich mich heuer der 𝐖𝐞𝐢𝐛𝐥𝐢𝐜𝐡𝐤𝐞𝐢𝐭 widmen, eingebettet in die aktuelle Zeitqualität, getragen von Jahreskreisfesten und den Archetypinnen in uns, mit Runenmagie, alten Ritualen, die von mir neu interpretiert werden.
Themen, die immer aktuell sind.
Themen, die uns beschäftigen.
Themen über die wir vielleicht nie sprechen.
Und vielleicht ist es auch total egal über was wir sprechen. Hauptsache wir sind zusammen.
Es ist so ein wunderbares Runterkommen. Ankommen. Verbinden mit uns. Regulation. Zu spüren, dass man nicht alleine ist mit seinen Themen und vorurteilsfrei all das in den Kreis reinbringen kann.
𝗨𝗻𝗱 𝗶𝗰𝗵 𝗺𝘂𝘀𝘀 𝗴𝗮𝗻𝘇 𝗲𝗵𝗿𝗹𝗶𝗰𝗵 𝗺𝗶𝘁 𝗱𝗶𝗿 𝘀𝗲𝗶𝗻: 𝗜𝗰𝗵 𝗵𝗮𝗯𝗲 𝗻𝘂𝗻 𝗹𝗮𝗻𝗴𝗲 𝗵𝗶𝗻 𝘂𝗻𝗱 𝗵𝗲𝗿 ü𝗯𝗲𝗿𝗹𝗲𝗴𝘁, 𝗼𝗯 𝗶𝗰𝗵 𝗺𝗶𝘁 𝗺𝗲𝗶𝗻𝗲𝗻 𝗞𝗿𝗲𝗶𝘀𝗲𝗻 𝘄𝗲𝗶𝘁𝗲𝗿𝗴𝗲𝗵𝗲𝗻 𝘀𝗼𝗹𝗹. Ob überhaupt, wie oft, wie lange… 𝔸𝕓𝕖𝕣 𝕚𝕔𝕙 𝕤𝕡ü𝕣𝕖 𝕤𝕠 𝕖𝕚𝕟 𝕘𝕣𝕠ß𝕖𝕤 𝕁𝔸 𝕕𝕒𝕫𝕦. Durch meine Erkrankung im letzten Jahr hab ich ganz gut verstanden, dass auch ich Pausen brauche- und die möchte ich mir nehmen.
𝐅𝐫𝐚𝐮𝐞𝐧𝐤𝐫𝐚𝐟𝐭𝐩𝐟𝐚𝐝𝐞
Und weil ich es so sehr liebe, unterwegs zu sein, zu reisen, Abenteuer zu bestehen, mich zu bewegen, um mich zu fühlen, einfach bei mir zu sein, Themen zu durchlaufen, sie rauszubringen und – im wahrsten Sinne des Wortes- Schritt für Schritt geheilter und freier zurückzukommen, nehme ich dich heuer mit auf die Reise.
Wir werden in den Berg hinein gehen. Rauf gehen. Um auch dort das Leben, deinen Körper, deine Prozesse zu spüren. Jede Wanderung, jeder Frauenkraftpfad, darf ein Medicine- Walk für dich sein. 𝘕𝘢𝘵𝘶𝘳𝘦 𝘪𝘴 𝘢𝘭𝘸𝘢𝘺𝘴 𝘵𝘩𝘦 𝘮𝘦𝘥𝘪𝘤𝘪𝘯𝘦! Und egal welche Frage du hast- du wirst die Antwort finden.
So werden heuer meine Frauenkreise mit den Frauenkraftpfaden verwoben sein. Alles ist miteinander verbunden, steht aber trotzdem für sich alleine.
Worauf hast du Lust?
Lieber im Kreis anzukommen, durch sanfte Worte und Geschichten durch deine Prozesse begleitet zu werden, durch Ritualarbeit zu gehen? Oder lieber mit deinen Themen tatsächlich in Bewegung zu gehen? Deinen Körper zu spüren? Loszulassen und zu empfangen? All dies direkt in der Natur? Oder auf beides?
Wir haben verlernt uns diese Zeit zu nehmen. Übergänge und Schwellenzeiten zu feiern, sie zu spüren. Hüpfen von einem Lebensabschnitt zum nächsten, ohne mal stehen zu bleiben. Ohne die Vergangenheit zu würdigen, zu ehren. Sie zu sehen, anzunehmen. Loszulassen, sie zu integrieren.
Die Frau zu feiern, die wir mal waren, aus der wir entwachsen sind. Die Frau zu feiern, die all diese Wege auf sich genommen hat, um dort zu sein, wo sie heute ist. Unsere heilige Schwesternschaft zu feiern, das Beisammensein.
Zu wissen, dass wir nicht alleine sein.
𝗗𝗮𝘀𝘀 𝘄𝗶𝗿 𝘂𝗻𝘀 𝗴𝗲𝗴𝗲𝗻𝘀𝗲𝗶𝘁𝗶𝗴 𝘀𝗲𝗵𝗲𝗻.
Nicht das Oberflächliche, sondern das, was uns wirklich ausmacht. Wahre Schwesternschaft zu fühlen, ohne Druck, ohne Vergleich, ohne Erniedrigung und Neid. Weil wir einfach alle so sind, wie wir sind. Mit unserem eigenen Lebensrhythmus, der nicht so ist, wie der der anderen Frau. Aber genau so ehrlich und wahr. Genau so bestimmt und liebevoll.
So stark und weiblich. Wir sind alle auf unserem Weg.
Mögen wir uns doch alle hier unterstützen, begleiten, ehren und achten.
Für das, wer wir waren und sind. Und sein werden.
Ganz berührt von diesem Abend. Danke, dass ich diesen Raum halten durfte.
Hast DU auch Lust auf diesen ganz persönlichen Abend? Dann melde dich bei mir.
Ich bin so dankbar für dieses Jahr, das mich so viel gelehrt hat. So sage ich auch DANKE für und an DICH, für dein Vertrauen, bei mir zu sein- egal ob online oder offline, dass wir uns ein Stück weit im Leben begleitet haben, für jedes Like oder Herzal an mi, für dein Lachen mit oder über mi , deinen Schmäh, dein Interesse. Ich sage DANKE für dein „Darüberhinweg- sehen“ über jeden Rechtschreibfehler, für all die Hoppalas und unperfekten Sichtbarkeiten. Ich habe so lange damit gehadert- und unglaublich viel Mut aufgebracht, mich hier zu zeigen. Ned die Normalo- Variante mit den Oberflächlichkeiten. Die Seite, die Tiefgang hat, die dir zeigen mag, dass ich dort auch schon war (und immer wieder bin), wos weh tut.
Und ja. Das ist es, was du hier bekommst: 🅼🅸🅲🅷. Und ganz viel Authentizität, Geschichten, Worte, Ehrlichkeit, Erzählungen zur Zeitqualität, aus meinem Praxisgeschehen, meinen Kreisen, Naturrituale. Und da ich als Mama, Selbstständige und Frau, die lieber im Leben zu tun hat, als online werkelt , schon ganz schön viel zu tun habe und all dies in meinem Leben fest verankert ist, bekommst du von mir auch unglaublich viel SELBSTERFAHRUNG.
All dies darfst du dir hier abholen. Hier oder direkt BEI mir- Achtung Werbung :
Ich bin mein eigenes Unternehmen. Seit 10 Jahren. Und sowieso schon immer . Mein Papa meinte mal, dass ich später mal meine eigene Chefin werden müsse. Recht hatte er. Ich bin meine eigene Marketingagentur, die Webdesignerin, Buchhalterin, Steuerberaterin, meine eigene Administration,..
Und ja. So fühlst dus vielleicht so wie ich: es darf leichter werden. Für uns alle.
Ich bin so dankbar für dieses intensive Jahr, dass mich oft verzweifelt am Boden weinend liegen ließ, gesundheitlich angeschlagen, gar ned in meiner Kraft. Ich war wütend, traurig, ängstlich, so frustriert, weil mir mein Körper oft ned mal erlaubte zu schreiben. Einen Stift zu halten. Weil alles weh tat. Ich nicht laufen, sitzen oder liegen konnte. Ohne Schmerzen. Mein Herz fast durch meine Brust durchklopfte.
Und so ging ich meinen Weg. Wieder mal. Immer. Und suchte mir Heilung. Bei mir, bei anderen. Und habe noch mehr gelernt.
Mein größtes Learning dieses Jahr:
Das ich es mir erlauben darf, Grenzen zu setzen, ruhiger zu werden, selbst im größten Sturm.
Dass ich nicht meine Vergangenheit bin.
Dass ich in meiner größten Dunkelheit immer auf meine noch größere innere Stärke und Lebenslust setzen kann. Vielleicht nicht gleich. Aber irgendwann.
𝗜𝗰𝗵 𝗯𝗶𝗻 𝘀𝗼 𝘂𝗻𝗴𝗹𝗮𝘂𝗯𝗹𝗶𝗰𝗵 𝘀𝘁𝗼𝗹𝘇 𝗮𝘂𝗳 𝗺𝗶𝗰𝗵.
Und trotz allen Hindernissen bin ich gegangen. Im wahrsten Sinne des Wortes . Obwohl der Körper ruhen wollte, da die Borreliose in ihm wütete. ɪᴄʜ ʙɪɴ ɢᴇɢᴀɴɢᴇɴ. Die Gelenke schmerzten. Meine Muskeln. Aber i bin gegangen… Gelaufen. Weil ich es mir nicht nehmen lassen wollte. Langsamer. Und manchmal auch im Schneckentempo. Aber ich hab mich immer bewegt.
Ich hab mir meinen Körper zurück geholt. Und so sage ich heute DANKE zu mir selbst, zu allen, die mich in dieser Zeit gehalten und aufgefangen haben. Ich sage DANKE zum Leben für diese intensive Lernerfahrung.
Das Jahr bricht nie um. Wir schnippen nicht energetisch mit dem Händchen und machen 𝑡𝑎𝑏𝑢𝑙𝑎 𝑟𝑎𝑠𝑎 in unserem Leben. Mit all unseren Erfahrungen und Tiefen. Lösen all dies in Rauch auf. Und dann ist alles anders.
Wir sind aufgefordert uns aus dem Rauszuentwickeln, was wir nicht mehr für uns haben oder leben wollen. Egal in welchem Monat. Egal zu welcher Zeit. Wir haben keinen Reset- Knopf. All dies ist nur ein Konstrukt unseres neuzeitlichen Lebens.
Für mich stellen die 𝕽𝖆𝖚𝖍𝖓ä𝖈𝖍𝖙𝖊 bereits seit meiner Kindheit ein großes Phänomen dar. Am 24. Dezember, wenn meine Eltern abends die Tiere im Stall versorgt hatten, pilgerte meine Mama mit einem Räuchertopf 🔥 um Haus und Stall 🐄, aus dem es wunderbar qualmte. Sie murmelte so einige Dinge vor sich her und wir Kinder marschierten hinter ihr nach. Ich kann mich noch gut an die #Weihrauchkegelchen in unserer Küche erinnern. Meine Mama machte aus dem Räuchern ihr eigenes Ding; sie räucherte, da es bei uns am Land Tradition war.
Für mich war es damals schon super interessant zu hinterfragen, WARUM alles nach #Weihrauch und #Myrrhe riechen und wir in der Dunkelheit um Haus und Stall laufen mussten. 🫣😅
Also. Die RAUCHNÄCHTE. Ja. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass dieser alte Brauch schön langsam wieder in unseren Alltag zurückkehrt. Wobei „Brauch“ nach so WENIG klingt, obwohl es doch so VIEL ist. 🙏🏼 Unendlich viel Wahrheit steckt in all diesem Tun- und jeder, der sich dafür interessiert, darf sich selbst in diese Energie hineinfallen lassen, um sein eigenes Ding daraus zu machen. Hier gibt es kein RICHTIG und kein FALSCH. Aber Vorsicht: Wenn du es einmal machst, wirst du es immer machen wollen. Magische Momente und Gänsehaut garantiert… 🫶✨
Wobei ich mittlerweile schon sehe, dass in „meiner“ Bubble ein regelrechter Hype um die Rauhnächte zu entstehen beginnt. Merkst du das auch? 🫤 Hier wird plötzlich von einer „Rauhnachts- Challenge“ oder dem „Rauhnachts- Booster“ gesprochen. Plötzlich wird Tradition und alter Glaube vermarktet- der Anschein erweckt, dass es „ohne“ nicht mehr ginge. Wir alle sehnen sich aber gerade in dieser Zeit nach Ruhe, Stille und Rückzug und werden durch die vielen Angebote regelrecht dazu aufgehört, etwas zu tun. Und fühlen uns so noch mehr getrieben. 😵💫
.. und machen aus DER Zeit, die eigentlich von altersher dem Rückzug dienen sollte, die nächste Challenge. Als hätten wir davon nicht schon genug in unserem Leben. 😑
Aber zurück zum Thema. . . Die Rauhnächte beginnen je nach Überlieferung an einem anderen Tag. Ich habe mich für den #Beginn am 25. Dezember entschieden, manche beginnen bereits am Heiligen Abend.
Die Rauhnächte bzw. Rauhnachtstage sind jene #naturmagische Schwellenzeit, die aus der Differenz von Sonnen- und Mondjahr entstanden sind. Unsere Ahnen lebten schon immer in direktem Kontakt mit der Natur- besonders dann, wenn diese sich wandelte und wieder in einen anderen Zustand überging. An diesen Tagen wurde das Alte verabschiedet und das Neue begrüßt. Denn die WENDE war da. 🌀
Und ganz besonders nun in diesen Tagen: das Jahresrad ⭕ hörte sich in dieser besonderen Zeit auf zu drehen- auch alle anderen Räder standen still. Es wurde möglichst nicht gearbeitet, sondern nur gefeiert, wahrgenommen und in der Familie gelebt. Die Welt steht in diesen Tagen still- das Unsichtbare soll nun besonders leicht zu spüren sein. Diese Zeit bietet Raum für Rückzug und Stille, dem Eintauchen in die persönlichen Tiefen, um dort Antworten zu finden und Vorhaben und Wünsche für das Neue zu kreieren.
Rauhnächte sind 𝑳𝒐𝒔𝒕𝒂𝒈𝒆- früher „loste“ man an diesen Tagen das folgende Jahr aus. Losen im Sinne von „ORAKELN“. Hier soll jede Rauhnacht für einen neuen Mondmonat stehen (der 25.12. also für den Jänner, 26.12. für den Februar,…). Man beobachtete die Tage: Wetter, Stimmung der Mitmenschen, Tiere, eigene Gedanken,… wurden zum Orakeln der jeweiligen Monate verwendet.
Ich mache das selbst sehr gerne- und ich sage euch nur: das ist tatsächlich pure Magie. ✨ Ich habe noch nie ein Jahr erlebt, welches ich nicht bereits in den Rauhnächten tatsächlich so orakelt habe. Zufall? Oder vielleicht spannende Interpretation? Für mich äußerst stimmig und passend.
Das Alte darf nun verabschiedet werden. Besonders bieten sich hier die Tage VOR den eigentlichen Rauhnächten an. Am 21. Dezember, zur WINTERSONNENWENDE, dem keltischen Julfest, feierten unsere Ahnen die längste Nacht und den kürzesten Tag des Jahres. Fortan werden die Tage wieder länger- das Dunkel dürfen wir hinter uns lassen. Daher sollten wir auch in den nächsten Tagen versuchen, alles was wir nicht mehr brauchen, 𝒍𝒐𝒔𝒛𝒖𝒍𝒂𝒔𝒔𝒆𝒏. Seien es Gedanken, Taten, Situationen oder Menschen- aber natürlich auch so simples wie Altes, Verbrauchtes und Kaputtes. Ich reinige das Haus grobstofflich von all dem Staub und Schmutz der letzten Wochen- aber vor allem die feinstoffliche 𝑹𝒆𝒊𝒏𝒊𝒈𝒖𝒏𝒈 darf nicht vergessen werden: ich räuchere z.B. mit #Salbei und #Beifuß. Und zwar das ganze Haus von unten bis oben. Und wenn ich es in diesen Tagen nicht schaffe, dann nehme ich die Reinigung in meine persönlichen Rauhnächte mit und versuche, wenn es zeitlich passt, tagtäglich weitere Räume zu reinigen.
Dies mache ich gerne auch mit meiner Familie- hier räuchern wir einen Raum nach dem anderen und zwar so lange, bis der ganze Rauch das Zimmer in erlösenden Nebel setzt. Danach wird das Fenster geöffnet und der Rauch darf abziehen- und nimmt alles mit sich. Während des Räucherns sprechen wir aus, was wir LOSLASSEN möchten: Streit, Ärger, Unfälle,… Da sind meine Kinder immer besonders kreativ… Danach räuchern wir mit einer ganz besonders tollen Räuchermischung, mit der wir Harmonie, Liebe, Kraft, Ruhe und Achtsamkeit in unser Haus holen. Jeder von uns darf all seine WÜNSCHE mitteilen. Und falls ich nicht räuchere, dürfen besonders ausgewählte ätherische Öle mittels Diffuser in die Lüfte steigen. Hauptsache die feinstofflich gereinigten Räume sind wieder „aufgeladen“.
Ich liebe es z.B. selbst in 𝐑𝐢𝐭𝐮𝐚𝐥𝐞𝐧 alles Alte loszulassen und verbrenne die Gedanken dazu am Lagerfeuer, schreibe mir auch 13 Wünsche für das neue Jahr auf, von denen ich jeweils ein Zettelchen pro neuer Rauhnacht ziehe und diesen ohne ihn zu sehen verbrenne. Den 13. Wunsch darf ich mir dann selbst erfüllen. Auch hier möchte ich am Rande kurz erwähnen: Wähle deine Wünsche weise- sie könnten in Erfüllung gehen…
Und dass ich in den Rauhnächten keine 𝐖ä𝐬𝐜𝐡𝐞 👕 aufhänge, ist sowieso klar. Ich will ja nicht, dass sich die „Wilde Jagd“- also das Gefolge Odins, darin verfängt… 🫣😅
Du merkst: Viel könnte ich über diese besonderen Tage schreiben- und noch viel mehr erzählen. 🤩 Aber: Es gibt kein „DIE Rauhnächte“- mach dein eigenes Ding draus. 𝙴𝚜 𝚐𝚎𝚑𝚝 𝚗𝚒𝚌𝚑𝚝 𝚍𝚊𝚛𝚞𝚖, 𝚜𝚒𝚌𝚑 𝚒𝚗 𝚍𝚒𝚎 𝚅𝚎𝚛𝚐𝚊𝚗𝚐𝚎𝚗𝚑𝚎𝚒𝚝 𝚎𝚒𝚗𝚣𝚞𝚐𝚛𝚊𝚋𝚎𝚗- 𝚠𝚒𝚛 𝚕𝚎𝚋𝚎𝚗 𝚒𝚖 𝙷𝚒𝚎𝚛 𝚞𝚗𝚍 𝙹𝚎𝚝𝚣𝚝! Für mich ist es wichtig, zu wissen, woher all diese Überlieferungen kommen, wo die Wurzeln liegen- um diese dann für mich neu interpretiert in meine Gegenwart zu holen.
Wie überall gilt auch hier im Besonderen: Sei so kreativ und mutig und mach dein eigenes Ding draus.. 🤩
Wenn du Anregungen brauchst, hier mein E- Book dazu:
Dabei ist wichtig nicht zu vergessen, dass wir alles in Ruhe machen dürfen. Oder vielleicht auch gar nichts machen brauchen. Sondern nur SEIN und Beobachten können. 🙏🏼🤍
Kennst du die Rauhnächte und zelebrierst sie? Schreib mir gerne etwas in die Kommentare. 🪇