Schlagwort: Traumasensibel

  • 𝙁ü𝙧 𝙖𝙡𝙡𝙚 𝙊𝙫𝙚𝙧𝙩𝙝𝙞𝙣𝙠𝙚𝙧, 𝙌𝙪𝙚𝙧𝙙𝙚𝙣𝙠𝙚𝙧, 𝙄𝙣𝙙𝙞𝙫𝙞𝙙𝙪𝙖𝙡𝙞𝙨𝙩𝙚𝙣, 𝙎𝙘𝙖𝙣𝙣𝙚𝙧, 𝙁𝙧𝙚𝙞𝙜𝙚𝙞𝙨𝙩𝙚𝙧, 𝙎𝙮𝙣ä𝙨𝙩𝙝𝙚𝙨𝙞𝙨𝙩𝙚𝙣 𝙪𝙣𝙙 𝙣𝙚𝙪𝙧𝙤𝙙𝙞𝙫𝙚𝙧𝙜𝙚𝙣𝙩𝙚 𝙈𝙚𝙣𝙨𝙘𝙝𝙚𝙣.

    Hautnah Evelyn Weg
    Hautnah Evelyn Weg
    📸 Frau Feist

    #urlaubspoesie

    𝘍ü𝘳 𝘢𝘭𝘭 𝘫𝘦𝘯𝘦, 𝘥𝘦𝘳𝘦𝘯 𝘒𝘰𝘱𝘧 𝘯𝘪𝘦 𝘯𝘶𝘳 𝘦𝘪𝘯𝘦𝘯 𝘎𝘦𝘥𝘢𝘯𝘬𝘦𝘯 𝘬𝘦𝘯𝘯𝘵. 𝘋𝘦𝘳𝘦𝘯 𝘏𝘦𝘳𝘻 𝘮𝘦𝘩𝘳 𝘧ü𝘩𝘭𝘵, 𝘢𝘭𝘴 𝘞𝘰𝘳𝘵𝘦 𝘮𝘢𝘯𝘤𝘩𝘮𝘢𝘭 𝘧𝘢𝘴𝘴𝘦𝘯 𝘬ö𝘯𝘯𝘦𝘯. 𝘋𝘪𝘦 𝘚𝘤𝘩ö𝘯𝘩𝘦𝘪𝘵 𝘴𝘦𝘩𝘦𝘯, 𝘸𝘰 𝘢𝘯𝘥𝘦𝘳𝘦 𝘷𝘰𝘳𝘣𝘦𝘪𝘨𝘦𝘩𝘦𝘯. 𝘜𝘯𝘥 𝘥𝘪𝘦 𝘴𝘪𝘤𝘩 𝘮𝘢𝘯𝘤𝘩𝘮𝘢𝘭 𝘧𝘳𝘢𝘨𝘦𝘯, 𝘰𝘣 𝘴𝘪𝘦 𝘯𝘪𝘤𝘩𝘵 𝘦𝘪𝘯 𝘣𝘪𝘴𝘴𝘤𝘩𝘦𝘯 𝘻𝘶 𝘷𝘪𝘦𝘭 𝘷𝘰𝘯 𝘢𝘭𝘭𝘦𝘮 𝘴𝘪𝘯𝘥.

    Manchmal kommt mir der Gedanke, dass es doch recht spannend ist, dass ich den Erfolg eines Tages, einer Phase, einer Reise oder einer Me-Time daran bemesse, wie gut ich es geschafft habe, meine Gedanken sortiert zu haben. Wie strukturiert ich sie angegangen, ausgesprochen oder aufgeschrieben habe. Wie gut es mir gelungen ist, Lösungen zu finden oder Strukturen zu erkennen.

    Dass Gedankenspiralen, die sich oft wie bunte Wortphrasen über mir auftürmen, erst dann aufgelöst werden können, wenn ich vornehmlich allein in einer reizarmen Umgebung für ganz viel persönliche Zeit gesorgt habe. Je weniger Ablenkung, umso besser. Je mehr Ablenkung, umso mehr Gedanken kommen in bunten Worttürmen dazu und schmeißen sich mit in das Getümmel, das wie ein gedanklicher Kabelsalat in meinem Kopf zu finden ist.

    Ich entdecke in mir, dass ich die Gabe der Empathie, des Fühlens und der Sensitivität oft als Schwere erlebe. Da bin nicht nur ich. Da sind auch die Gefühle, Stimmungen und Energien der anderen. Oft habe ich Tage, da berührt mich der Tautropfen des Frauenmantels in meinem Garten oder die leuchtende Farbe der Iris so sehr, dass ich einfach weine.

    Oft hat man ganz schön damit zu tun. Es zu schaffen, nur sich selbst zu fühlen, ist manchmal ein ganz schön hartes Stück Arbeit. Und so wie ich es für mich sagen kann: ein Prozess ohne nachhaltigem dauerhaften Erfolg im Ankommen.

    So kamen mit den vielen Lebensjahren auch viele Ressourcen und Tools zu mir, die mich tagtäglich begleiten. Und ja! Ich habe Möglichkeiten gefunden, keine Gedanken mehr zu haben. Ich kenne Wege, die Gedanken für einen Moment still werden zu lassen. Momente, in denen ich einfach nur sein kann. Nicht denke. Mich hingebe. Achtsam bin, nur mit mir. Aber ich schaffe es leider nicht, täglich auf einen Berg mit Karacho hinaufzulaufen oder in der Erde herum zu buddeln.

    Ich kann ruhiger werden, mich abgrenzen. Aussortieren. Entspannter werden. Emotionen abfließen lassen. Energieverbindungen trennen.

    All dies gehört zu meinem Tageserleben dazu. Ohne all das könnte ich die Menschin, die ich bin, gar nicht sein.

    Und vielleicht geht es auch genau darum.

    𝐈𝐜𝐡 𝐛𝐢𝐧, 𝐰𝐢𝐞 𝐢𝐜𝐡 𝐛𝐢𝐧.

    Mit all meinen Prozessen.
    Mit meinen Gedankentürmen.
    Mit meinen Emotionen.
    Mit meinen Prägungen.
    Mit meinen Traumata.
    Mit meinen Erlebnissen.

    All das darf sein.

    All das macht mich aus.

    Vielleicht geht es genau darum, sich radikal so zu akzeptieren, wie man ist. Ohne sich ständig neue Tools aneignen zu müssen, die einen vielleicht ruhiger werden lassen.

    Vielleicht liegt das Geschenk genau darin.

    In einem unruhigen, abenteuerlichen Erfindergeist, der das Leben durch alle Facetten sieht. In allen bunten Farben. Mit allem, was darin ist. Und das meist gleichzeitig.

    Und alles gleichzeitig auch spüren darf.

    Vielleicht ist genau das die eigentliche Aufgabe.

    Nicht jeden Gedanken zu beruhigen.
    Nicht jede Emotion wegzuatmen.
    Nicht jede Besonderheit zu therapieren.

    Sondern zu lernen, mit sich selbst in Friede zu kommen.

    Vielleicht müssen wir gar nicht immer weniger werden. Weniger sensibel. Weniger intensiv. Weniger laut im Kopf.

    Vielleicht dürfen wir lernen, all das zu halten.

    Denn genau diese Art, die Welt zu sehen, lässt uns Zusammenhänge erkennen, wo andere nur Einzelteile sehen. Sie lässt uns Schönheit entdecken, wo andere vorübergehen. Sie lässt uns fühlen, was oft zwischen den Zeilen verborgen bleibt.

    Ja, manchmal ist das anstrengend. Manchmal überwältigend. Und manchmal wünsche ich mir einen Tag, an dem mein Kopf einfach still ist. Oder zumindest für ein paar wenige Minuten.

    Vielleicht ist genau dieses wilde, bunte, fühlende und niemals ganz stille Wesen unser größtes Geschenk.

    Das Akzeptieren des eigenen Seins macht das Herz friedlicher. Es nimmt meinen Gedanken nicht ihre Vielfalt und meinen Gefühlen nicht ihre Tiefe.

    Aber es schenkt mir einen liebevollen Platz in der ersten Reihe meines eigenen Lebens.

    Ich muss nicht mehr gegen das Bunte in mir kämpfen.

    Ich darf ihm einfach dabei zusehen, wie es durch meinen Kopf, mein Herz und meinen Körper tanzt.

    Vielleicht entsteht Friede nicht dann, wenn das Innere still wird, sondern genau dann, wenn wir aufhören, von unserem Inneren Stille zu verlangen.

    Love you 🤍

  • Wut darf sein. Punkt.

    𝑫𝒂𝒏𝒌𝒆 𝒇ü𝒓 𝒅𝒊𝒆 𝒗𝒊𝒆𝒍𝒆𝒏 𝒆𝒉𝒓𝒍𝒊𝒄𝒉𝒆𝒏 𝑮𝒆𝒔𝒑𝒓ä𝒄𝒉𝒆 𝒛𝒖 𝒎𝒆𝒊𝒏𝒆𝒎 𝒍𝒆𝒕𝒛𝒕𝒆𝒏 𝑻𝒆𝒙𝒕.
    𝐴𝑙𝑠 𝑃𝑟𝑜𝑧𝑒𝑠𝑠𝑏𝑒𝑔𝑙𝑒𝑖𝑡𝑒𝑟𝑖𝑛, 𝑅𝑎𝑢𝑚ℎ𝑎𝑙𝑡𝑒𝑟𝑖𝑛 𝑢𝑛𝑑 𝑇𝑒𝑖𝑙 𝑑𝑖𝑒𝑠𝑒𝑟 𝑊𝑒𝑙𝑡 𝑤𝑒𝑖ß 𝑖𝑐ℎ, 𝑤𝑖𝑒 𝑤𝑖𝑐ℎ𝑡𝑖𝑔 𝑒𝑠 𝑖𝑠𝑡, ü𝑏𝑒𝑟 𝑢𝑛𝑠𝑒𝑟𝑒 𝑊𝑢𝑡- 𝑣𝑜𝑟 𝑎𝑙𝑙𝑒𝑚 𝑢𝑛𝑠𝑒𝑟𝑒 𝑤𝑒𝑖𝑏𝑙𝑖𝑐ℎ𝑒 𝑊𝑢𝑡- 𝑧𝑢 𝑠𝑝𝑟𝑒𝑐ℎ𝑒𝑛. 𝐼𝑐ℎ 𝑤𝑒𝑖ß 𝑎𝑚 𝑏𝑒𝑠𝑡𝑒𝑛, 𝑑𝑎𝑠𝑠 𝑎𝑙𝑙𝑒𝑠, 𝑤𝑎𝑠 𝑁𝐼𝐶𝐻𝑇 𝑟𝑎𝑢𝑠𝑏𝑒𝑤𝑒𝑔𝑡 𝑢𝑛𝑑 𝑎𝑢𝑠𝑔𝑒𝑠𝑝𝑟𝑜𝑐ℎ𝑒𝑛 𝑤𝑖𝑟𝑑, 𝑢𝑛𝑠 𝑘𝑟𝑎𝑛𝑘 𝑚𝑎𝑐ℎ𝑡. 𝑊𝑎ℎ𝑟𝑒 𝐻𝑒𝑖𝑙𝑢𝑛𝑔 𝑖𝑠𝑡 𝑛𝑢𝑟 𝑚ö𝑔𝑙𝑖𝑐ℎ, 𝑤𝑒𝑛𝑛 𝑤𝑖𝑟 𝑢𝑛𝑠 𝑎𝑢𝑐ℎ 𝑚𝑖𝑡 𝑢𝑛𝑠𝑒𝑟𝑒𝑟 𝑊𝑢𝑡 𝑢𝑛𝑑 𝑑𝑒𝑛 𝑎𝑛𝑑𝑒𝑟𝑒𝑛 𝑆𝑐ℎ𝑎𝑡𝑡𝑒𝑛𝑡ℎ𝑒𝑚𝑒𝑛 𝑎𝑢𝑠𝑒𝑖𝑛𝑎𝑛𝑑𝑒𝑟𝑠𝑒𝑡𝑧𝑒𝑛, 𝑎𝑛𝑠𝑡𝑎𝑡𝑡 𝑧𝑢 𝑔𝑙𝑎𝑢𝑏𝑒𝑛, 𝑎𝑙𝑙𝑒𝑠 𝑤𝑒𝑔𝑚𝑒𝑑𝑖𝑡𝑖𝑒𝑟𝑒𝑛 𝑧𝑢 𝑘ö𝑛𝑛𝑒𝑛- 𝑜𝑑𝑒𝑟 𝑑𝑎𝑠 𝐿𝑒𝑏𝑒𝑛 𝑤𝑒𝑖𝑡𝑒𝑟ℎ𝑖𝑛 𝑑𝑢𝑟𝑐ℎ 𝑢𝑛𝑠𝑒𝑟𝑒𝑛 𝑠𝑝𝑖𝑟𝑖𝑡𝑢𝑒𝑙𝑙𝑒𝑛 𝐵𝑦𝑝𝑎𝑠𝑠𝑖𝑛𝑔- 𝐹𝑖𝑙𝑡𝑒𝑟 𝑧𝑢 𝑠𝑒ℎ𝑒𝑛.

    𝑈𝑛𝑑 𝑚𝑖𝑡 𝐻𝑒𝑖𝑙𝑢𝑛𝑔 𝑚𝑒𝑖𝑛𝑒 𝑖𝑐ℎ 𝑎𝑢𝑐ℎ, 𝑑𝑎𝑠𝑠 𝑑𝑢 𝑖𝑛 𝑑𝑒𝑖𝑛𝑒 𝐾𝑟𝑎𝑓𝑡 𝑘𝑜𝑚𝑚𝑠𝑡, 𝑑𝑖𝑐ℎ 𝑠𝑝ü𝑟𝑠𝑡, 𝑎𝑢𝑓ℎö𝑟𝑠𝑡 𝑑𝑢𝑟𝑐ℎ 𝑑𝑒𝑖𝑛𝑒 „𝑟𝑜𝑠𝑎𝑟𝑜𝑡𝑒 𝐵𝑟𝑖𝑙𝑙𝑒“ 𝑧𝑢 𝑏𝑙𝑖𝑐𝑘𝑒𝑛, 𝑑𝑒𝑖𝑛𝑒 𝑢𝑛𝑏𝑒𝑞𝑢𝑒𝑚𝑒𝑛 𝐴𝑛𝑡𝑒𝑖𝑙𝑒 𝑎𝑛𝑛𝑒ℎ𝑚𝑒𝑛 𝑘𝑎𝑛𝑛𝑠𝑡, 𝑑𝑖𝑐ℎ 𝑟𝑒𝑔𝑢𝑙𝑖𝑒𝑟𝑒𝑛 𝑘𝑎𝑛𝑛𝑠𝑡- 𝐵𝐸𝑉𝑂𝑅 𝑑𝑢 𝑒𝑥𝑝𝑙𝑜𝑑𝑖𝑒𝑟𝑠𝑡 𝑜𝑑𝑒𝑟 𝑘𝑟𝑎𝑛𝑘 𝑤𝑖𝑟𝑠𝑡.

    𝗠𝗲𝗶𝗻𝗲 𝗧𝗲𝘅𝘁𝗲 𝘀𝘁𝗲𝗵𝗲𝗻 𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁 𝗻𝘂𝗿 𝗳ü𝗿 𝗺𝗶𝗰𝗵, 𝘀𝗼𝗻𝗱𝗲𝗿𝗻 𝘃𝗼𝗿 𝗮𝗹𝗹𝗲𝗺 𝗳ü𝗿 𝗱𝗶𝗰𝗵.

    𝐖𝐮𝐭 𝐝𝐚𝐫𝐟 𝐬𝐞𝐢𝐧. 𝐏𝐮𝐧𝐤𝐭.
    Du darfst aufhören so zu tun, als müsstest du sie verstecken.

    𝐖𝐮𝐭 𝐢𝐬𝐭 𝐧𝐢𝐜𝐡𝐭 𝐟𝐚𝐥𝐬𝐜𝐡.
    Sie ist kein Problem, das gelöst werden muss.
    Sie ist ein Signal.
    Ein klares: Hier stimmt etwas nicht.
    Hier wurde eine Grenze überschritten.
    Hier will etwas gesehen werden.

    Und natürlich kann sich auch hinter der Wut dein Spiegel verstecken.

    Gerade wir Frauen haben oft gelernt, unsere Wut runterzuschlucken.
    Freundlich zu bleiben. Verständnisvoll. Angepasst.
    Selbst dann, wenn es in uns längst brodelt.

    𝐀𝐛𝐞𝐫 𝐮𝐧𝐭𝐞𝐫𝐝𝐫ü𝐜𝐤𝐭𝐞 𝐖𝐮𝐭 𝐯𝐞𝐫𝐬𝐜𝐡𝐰𝐢𝐧𝐝𝐞𝐭 𝐧𝐢𝐜𝐡𝐭.
    Sie bleibt im Körper.
    Wird zu Anspannung, Erschöpfung und innerem Druck.
    Deshalb geht es nicht darum, weniger wütend zu sein.
    Sondern ehrlicher damit umzugehen.

    𝐖𝐮𝐭 𝐰𝐢𝐥𝐥 𝐫𝐚𝐮𝐬 – 𝐚𝐛𝐞𝐫 𝐛𝐞𝐰𝐮𝐬𝐬𝐭.
    Nicht alles muss explodieren.
    Aber es sollte auch nicht feststecken.

    Du kannst lernen, deine Wut zu bewegen, zu regulieren.

    𝘔𝘦𝘪𝘯 𝘭𝘪𝘦𝘣𝘴𝘵𝘦𝘳 𝘝𝘰𝘳𝘴𝘤𝘩𝘭𝘢𝘨 𝘧ü𝘳 𝘥𝘪𝘤𝘩
    𝕊𝕒𝕘, 𝕨𝕒𝕤 𝕚𝕤𝕥.
    Klar. Direkt. Ohne dich klein zu machen. Bevor es dich zerreisst.
    „Das passt für mich nicht.“ sollte genug sein.

    Mittlerweile fühle ich so sehr, dass ich mich in diesem Punkt nicht mehr zurück halten kann: alles, was ich früher nicht ausgesprochen habe, kommt jetzt raus. Ungefiltert. Roh. Manchmal sollte ich mir hier echt auf die Zunge beißen- aber gelernt ist gelernt.. 😅

    𝑀𝑒𝑖𝑛 𝑙𝑖𝑒𝑏𝑠𝑡𝑒𝑟 𝑇𝑜𝑜𝑙 𝑓ü𝑟 𝑚𝑖𝑐ℎ
    𝔹𝕖𝕨𝕖𝕘 𝕕𝕖𝕚𝕟𝕖𝕟 𝕂ö𝕣𝕡𝕖𝕣.
    Wut ist Energie.
    Geh raus spazieren, lauf schnell (in meinem Fall stundenlang), schüttel dich, box in ein Kissen, schrei im Wald, kriech auf allen Vieren und heul alles raus!, stampfe, schreie, tanze, singe, lass die Tränen fließen! Bring deine Wut in Bewegung!

    𝔸𝕥𝕞𝕖 – 𝕒𝕓𝕖𝕣 𝕟𝕚𝕔𝕙𝕥, 𝕦𝕞 𝕤𝕚𝕖 𝕨𝕖𝕘𝕫𝕦𝕞𝕒𝕔𝕙𝕖𝕟.
    Sondern um bei dir zu bleiben, während sie da ist.

    𝐴𝑢𝑐ℎ 𝑒𝑖𝑛𝑒𝑠 𝑚𝑒𝑖𝑛𝑒𝑟 𝐿𝑖𝑒𝑏𝑙𝑖𝑛𝑔𝑠- 𝑇𝑜𝑜𝑙𝑠
    𝕊𝕔𝕙𝕣𝕖𝕚𝕓 𝕦𝕟𝕘𝕖𝕗𝕚𝕝𝕥𝕖𝕣𝕥.
    Alles raus. Ohne Rücksicht. Ohne Bewertung. Leg dir ein Tagebuch zu- neudeutsch: ein Journalingbook. Das befreit so sehr. Ob du hier Stichworte, Sätze, Geschichten oder Bilder reinbringst. Lass deine Gedanken, Worte und Tränen fließen.

    𝔼𝕣𝕜𝕖𝕟𝕟𝕖 𝕕𝕖𝕚𝕟𝕖 𝔾𝕣𝕖𝕟𝕫𝕖𝕟.
    Wut zeigt dir, wo dein Nein ist.
    Nimm das ernst.

    Wut ist Kraft – wenn du sie nutzt.
    Sie zeigt dir, was dir wichtig ist.
    Wo du dich selbst verrätst.
    Wo du anfangen kannst, anders zu handeln.

    𝙉𝙞𝙘𝙝𝙩 𝙟𝙚𝙙𝙚 𝙒𝙪𝙩 𝙢𝙪𝙨𝙨 𝙡𝙖𝙪𝙩 𝙬𝙚𝙧𝙙𝙚𝙣.
    𝘼𝙗𝙚𝙧 𝙟𝙚𝙙𝙚 𝙒𝙪𝙩 𝙫𝙚𝙧𝙙𝙞𝙚𝙣𝙩 𝙞𝙝𝙧𝙚𝙣 𝙍𝙖𝙪𝙢.

    Wut ist Klarheit. Grenze. Antrieb.
    Deine Wut lässt dich nicht ausbrennen.

    𝙈𝙚𝙞𝙣𝙚 𝙒𝙪𝙩 𝙖𝙧𝙗𝙚𝙞𝙩𝙚𝙩 𝙛ü𝙧 𝙢𝙞𝙘𝙝- 𝙙𝙚𝙞𝙣𝙚 𝙖𝙪𝙘𝙝?

    💗

  • Wut: Der Versuch mit diesem Weltgeschehen umzugehen.

    Der Versuch mit diesem Welt- Geschehen umzugehen.
    Ein Text, der nicht gefallen will. Aber meiner inneren Wahrheit entspricht.
    Und vielleicht auch deiner.

    𝐈𝐜𝐡 𝐛𝐢𝐧 𝐰ü𝐭𝐞𝐧𝐝, 𝐰𝐞𝐢𝐥 𝐢𝐜𝐡 𝐧𝐢𝐜𝐡𝐭 𝐞𝐢𝐧𝐯𝐞𝐫𝐬𝐭𝐚𝐧𝐝𝐞𝐧 𝐛𝐢𝐧.
    𝐔𝐧𝐝 𝐬𝐚𝐠𝐞 𝐍𝐄𝐈𝐍 𝐳𝐮 𝐝𝐞𝐦, 𝐰𝐚𝐬 𝐟𝐚𝐥𝐬𝐜𝐡 𝐥ä𝐮𝐟𝐭.

    𝕀𝕔𝕙 𝕓𝕚𝕟 𝕨ü𝕥𝕖𝕟𝕕.
    Ich fühle diese brennende Wut in mir, die absolut ned leise ist, sondern in mir oft tobt wie ein Sturm.
    Diese Wut kann ich kaum kontrollieren oder dosieren, nicht runterschlucken.
    Sie muss raus. Ausgesprochen werden! Sie muss laut werden!

    Die Wut in mir stört. Sie ist unbequem.
    Sie sucht keinen Raum, in dem sie sein kann, um sich aufzulösen.
    Sie nimmt diesen ein, sie möchte gehört werden.
    Meine Wut braucht keine Atemübungen. Keine Meditationsmusik. Kein trommeln oder singen.
    All dies, was mich sonst reguliert, was mich hält. Auffängt.

    Vielleicht spüre ich diese Wut auch so sehr,
    weil sie in mir schon immer brodelte.
    Viele Jahre lang.
    Nicht raus durfte.
    Ich musste leise sein. Mich anpassen.
    Wie so viele von uns.
    Aber damit ist schon lange Schluss.
    Weil es mich krank machte.

    Ich bin wütend auf diese Welt, die ständig Kommentare abgibt,
    analysiert, beschwichtigt- und dabei vergisst zu handeln.
    Ich bin wütend auf Systeme, die Ungleichheiten nicht nur zulassen,
    sondern erst recht dafür sorgen.
    Auf Strukturen, die unecht sind, aber so lange bestehen,
    bis man sie normal nennt.

    Ich bin wütend, weil ich Frau bin.
    Weil Gleichberechtigung noch immer Thema ist,
    obwohl es eigentlich Voraussetzung sein sollte.
    Weil unser Körper Teil von Politik ist,
    unsere Sicherheit nicht gegeben ist,
    unsere Stimmen erst dann gehört werden,
    wenn wir laut schreien! Unglaublich laut!

    Ich bin wütend auf Kriege, auf die Selbstverständlichkeit,
    mit der sie Teil unseres Alltags geworden sind.
    Auf Nachrichten- Berichte, die kommen und gehen,
    während Menschen in diesen Gebieten bleiben müssen. Inmitten von Zerstörung, Angst und Verluste.
    Frauen, Familien, Kinder, Männer. Unschuldige!

    Kriege, die von Männern iniziiert werden,
    um noch mehr Macht, Geld und Wahnsinn zu ernten.

    Ich bin wütend auf eine Wirtschaft,
    die alles teurer werden lässt, die alles instrumentalisiert.
    Auf ein System, dass immer mehr Druck und Angst erzeugt.

    Ich bin wütend darauf, wie schnell Verantwortung abgeschoben wird.
    Wie wir mit Chaos lernen müssen umzugehen,
    wie jeder Einzelne hier funktionieren muss,
    während das große System unangetastet bleibt.
    Wir müssen lernen all dies auszuhalten.
    Ruhig zu bleiben, informiert, runterschluckend.
    Leise.

    Aber ich war schon immer laut.
    Ich habe gelernt, meine innere Wahrheit zu sprechen.
    Meine Wut freizulassen.
    Bevor sie mich krank macht.
    Weil sie verändern möchte.

    Aber sie kann nicht alles verändern.
    Ich kann nicht alles verändern. Weichen stellen.
    So ist sie aber auch nicht sinnlos.

    Sie will sagen: Ich bin nicht einverstanden.
    Ich sehe, was passiert.
    Ich fühle, was passiert.
    Ich finde mich nicht damit ab.

    Ich sage Nein zu dem, was falsch läuft.
    Nein zu dem, was mich klein hält.
    Nein zu einer Welt, die sich immer wieder entschuldigt,
    aber nicht ändert.

    Ich fühle.
    Und halte dagegen.
    Mit Worten.
    Mit Taten.
    Mit meiner Haltung.

    Und so wünsche ich mir immer mehr Menschen,
    die bei sich bleiben.
    Bei ihren Werten.
    Bei dem, was ihnen wichtig ist.
    Zeigen, was sie fühlen.
    Sagen, was sie denken.
    Dass mehr Wahrheit im Alltag ist,
    um nicht in der Masse taub zu werden.

    Mehr Leben!
    Mehr Leidenschaft!
    Mehr Ehrlichkeit!

    So braucht es immer ein Hinterfragen.
    Ein Luft holen.
    Ein für sich da sein in diesem großen Lärm.

    Und auch wenn ich in diesem Durcheinander nichts bewirken kann-
    So kann ich doch selbstwirksam sein.

    Bei mir.
    In meinem Leben.
    Das verändern, was ich tatsächlich verändern kann.
    Für mich sorgen. Für meine Familie.
    Damit diese kleine Welt schöner und freundlicher wird,
    damit hier beginnt,
    was im Außen oft fehlt.

    Vielleicht rette ich nicht die Welt,
    aber ich kann verhindern, dass sie in mir verloren geht.

    𝘈𝘶𝘴𝘻𝘶𝘨 𝘢𝘶𝘴 𝘮𝘦𝘪𝘯𝘦𝘯 𝘞𝘶𝘵- 𝘞𝘰𝘳𝘵𝘦𝘯 (𝘔ä𝘳𝘻- 𝘈𝘱𝘳𝘪𝘭 𝟤𝟢𝟤𝟨)

  • Imbolc. Neubeginn und Wachstum.

    imbolc neubeginn wachstum jahreskreis kinesiologie ernährung entschlackung fasten tcm

    𝑀𝑒𝑖𝑛𝑒 𝐿𝑖𝑒𝑏𝑒𝑛. 𝐼𝑚𝑏𝑜𝑙𝑐 𝑛𝑎ℎ𝑡 𝑛𝑖𝑐ℎ𝑡 𝑛𝑢𝑟- 𝑑𝑖𝑒 𝑛𝑒𝑢𝑒 𝐸𝑛𝑒𝑟𝑔𝑖𝑒 𝑖𝑠𝑡 𝑠𝑐ℎ𝑜𝑛 𝑠𝑒ℎ𝑟 𝑠𝑝ü𝑟𝑏𝑎𝑟. 𝐴𝑙𝑙𝑒𝑠 𝑟𝑒𝑔𝑡 𝑠𝑖𝑐ℎ, 𝑁𝑒𝑢𝑒𝑠 𝑠𝑝𝑟𝑢𝑑𝑒𝑙𝑡 𝑏𝑒𝑟𝑒𝑖𝑡𝑠 𝑎𝑢𝑠 𝑢𝑛𝑠 ℎ𝑒𝑟𝑣𝑜𝑟. 𝐷𝑖𝑒 𝑃𝑓𝑒𝑟𝑑𝑒 𝑑𝑒𝑠 𝑛𝑒𝑢𝑒𝑛 𝐽𝑎ℎ𝑟𝑒𝑠 🐎 𝑔𝑎𝑙𝑜𝑝𝑝𝑖𝑒𝑟𝑒𝑛 𝑡𝑒𝑖𝑙𝑤𝑒𝑖𝑠𝑒 𝑠𝑐ℎ𝑜𝑛 𝑠𝑒ℎ𝑟 𝑑𝑢𝑟𝑐ℎ 𝑢𝑛𝑠 𝑑𝑢𝑟𝑐ℎ- 𝑜𝑑𝑒𝑟 𝑖𝑠𝑡 𝑑𝑎𝑠 𝑛𝑢𝑟 𝑏𝑒𝑖 𝑚𝑖𝑟 𝑠𝑜? 😅 𝐺𝑒𝑟𝑛𝑒 𝑘𝑎𝑛𝑛𝑠𝑡 𝑑𝑢 𝑑𝑖𝑐ℎ 𝑚𝑖𝑡 𝑚𝑒𝑖𝑛𝑒𝑛 𝑊𝑜𝑟𝑡𝑒𝑛 𝑚𝑖𝑡 𝑑𝑒𝑟 𝑑𝑒𝑟𝑧𝑒𝑖𝑡𝑖𝑔𝑒𝑛 𝑍𝑒𝑖𝑡 𝑣𝑒𝑟𝑏𝑖𝑛𝑑𝑒𝑛. 𝑈𝑛𝑑 𝑤𝑒𝑛𝑛 𝑑𝑢 𝑔𝑎𝑛𝑧 𝑛𝑎𝑐ℎ 𝑢𝑛𝑡𝑒𝑛 𝑙𝑖𝑒𝑠𝑡, 𝑏𝑖𝑠𝑡 𝑑𝑢 𝑣𝑖𝑒𝑙𝑙𝑒𝑖𝑐ℎ𝑡 𝑒𝑖𝑛𝑒*𝑟 𝑑𝑒𝑟𝑗𝑒𝑛𝑖𝑔𝑒𝑛, 𝑑𝑖𝑒 𝑠𝑖𝑐ℎ 𝑚𝑒𝑖𝑛𝑒 Ü𝑏𝑒𝑟𝑟𝑎𝑠𝑐ℎ𝑢𝑛𝑔 𝑎𝑏ℎ𝑜𝑙𝑒𝑛 𝑑ü𝑟𝑓𝑒𝑛.

    #lichtmess #lichterfest #imbolc #erneuerung #fasching #frühjahrskur #entgiftung #räuchern #dasneuebeginnt #daspferdbeginntzugaloppieren

    **

    𝕀𝕞𝕓𝕠𝕝𝕔

    Das #Jahresrad dreht sich unaufhörlich weiter und so feiern wir nun das nächste große Jahresfest unserer Vorfahren: 𝕀𝕞𝕓𝕠𝕝𝕔 steht vor der Tür. Dieses keltische Fest symbolisiert uns das, was wir in der Natur gerade gut wahrnehmen können. Obwohl es nach wie vor huschikalt 🥶 da draußen ist, bleibt es immer länger hell. Auch unter der Erdoberfläche herrscht bereits Hochbetrieb: die Samen 🌱 bereiten sich auf das Austreiben vor. Hast du auch schon frische Knospen und Blüten entdeckt? Für mich ist das ja immer ein Wunder aufs Neue: im Samen ist bereits die gesamte Pflanze angelegt- sie braucht nur Wasser und Sonnenlicht, um wachsen zu können.

    ℝ𝕖𝕚𝕟𝕚𝕘𝕦𝕟𝕘 𝕦𝕟𝕕 𝕎𝕒𝕔𝕙𝕤𝕥𝕦𝕞

    #Reinigung und #Wachstum sind nun die Themen der #Natur– und wenn wir ehrlich zu uns sind, spüren wir auch, dass diese Energien tatsächlich „in der Luft hängen“. Auch das lateinische Wort 𝒇𝒆𝒃𝒓𝒖𝒂𝒓𝒆 bedeutet so viel wie reinigen; das keltische Imbolc selbst soll die rituelle Reinigung der winterlichen Strapazen darstellen. Hierzu wurden vor allem Häuser, Ställe und Anwesen gereinigt, um danach die keltische Göttin #Brigid einzuladen, die die nächsten 12 Monate nun Haus und Hof beschützen sollte. Als uralte Muttergöttin stand 𝑩𝒓𝒊𝒈𝒊𝒅 🔥 vor allem als Göttin des Feuers, des Herdes, der Heilung und Geburt im Mittelpunkt dieser kalten Jahreszeit. Im Zuge der Christianisierung wurde aus Brigid die Heilige Brigitte, eine Heidin, die zum Christentum konvertiert war und laut Aufzeichnungen am 1. Februar verstorben ist. Als Ehrerbietung feiern die Christen am 2. Februar ihren Todestag und nannten dieses Fest fortan Maria Lichtmess. Auch im katholischen Christentum geht es zu dieser Zeit um die Reinigung, da am 2. Februar traditionsgemäß alle Tannenbäume 🎄 aus der Kirche geräumt werden- die Weihnachtszeit soll so nun endgültig abgeschlossen werden.

    𝔽𝕒𝕤𝕔𝕙𝕚𝕟𝕘 𝕦𝕟𝕕 𝔽𝕒𝕤𝕥𝕖𝕟𝕫𝕖𝕚𝕥

    Wenn wir in unserer Februar- Reise weitergehen, dann stoßen wir bald auch auf den lieben #Fasching und die beginnende #Fastenzeit. Bereits im alten Mesopotamien 3000 vor Christi feierten die Menschen dieses Fest zu Ehren ihrer Gottheiten. Alle gesellschaftlichen Unterschiede schwanden nun: bei den wilden Festivitäten war die Sklavin ihrer Herrin gleichgestellt, ebenso der Sklave seinem Herrn. Bis heute ist dies das charakteristischste Merkmal dieses Festes: alle gesellschaftlichen Unterschiede sind aufgehoben- alle Menschen sind gleich. Jeder durfte ALLES sein. Ein wunderbarer Gedanke, nicht?

    ℝ𝕖𝕚𝕟𝕚𝕘𝕦𝕟𝕘 𝕦𝕟𝕕 𝔼𝕟𝕥𝕤𝕔𝕙𝕝𝕒𝕔𝕜𝕦𝕟𝕘

    Und so sollte es nun auch sein. Es ging darum mit diesen lauten und rauschenden Festen die schlafende Natur zu erwecken und ihre #Fruchtbarkeit (und auch die des Menschen) wieder wachzurütteln. Und auch wir dürfen uns nun in diesen Tagen von dieser Fruchtbarkeit, dem Neuen- und natürlich auch damit verbunden mit dem Alten- auseinandersetzen. Wir können die vorherrschenden Kräfte dazu nutzen, um nicht nur unsere Häuser zu reinigen (Frühjahrsputz), sondern auch uns selbst. Viele legen in dieser Jahreszeit eine #Frühjahrskur ein, #fasten, #entgiften und #entschlacken.

    𝔽𝕣𝕒𝕘𝕖𝕟 𝕒𝕟 𝕕𝕚𝕔𝕙 𝕤𝕖𝕝𝕓𝕤𝕥

    Und auch gedanklich dürften wir uns Inspirationen aus der Natur holen:

    🌱 Welche Samen in Form von #Plänen, Ideen, Projekten,… schlummern in uns, die zum Keimen gebracht werden möchten?
    🌱 Welches innere Licht möchte ich in den kommenden Monaten ins Außen bringen?
    🌱 Habe ich überhaupt Ideen, Wünsche oder Talente, die ich umsetzen oder fördern möchte?
    🌱 Gibt es etwas, das ich schon lange tun will?
    🌱 Was brauche ich hierzu?
    🌱 Wo braucht mein Leben eine Veränderung?
    🌱 Einen #Richtungswechsel?
    🌱 Womit kann ich mich begeistern?

    Wenn du mit diesen Energien arbeiten möchtest, dann picke dir einige Fragen hierzu heraus, die etwas in dir auslösen und schreibe sie auf, besprich sie mit dir selbst- oder vielleicht auch mit anderen.

    𝕂𝕣ä𝕦𝕥𝕖𝕣 𝕦𝕟𝕕 ℝä𝕦𝕔𝕙𝕖𝕣𝕟

    Wenn du dich auch mit #Räuchern🔥 beschäftigen möchtest, dann unterstützen dich sowohl #Weihrauch, als auch #Fichtenharz, #Salbei, #Beifuß, #Dammar, #Lorbeerblätter, #Eisenkraut, #Johanniskrautblüten, #Thymian und weißer #Copal, wobei sich diese Liste natürlich auch noch weiter fortsetzen ließe. All diese Kräuter bringen ganz viel Raum und Licht mit sich: sie reinigen deine Räume, deine alten Energien und fördern gleichzeitig das Umsetzen und Manifestieren deiner Ideen.

    Ich arbeite sehr gerne damit- manchmal stelle ich mich auch direkt über eine rauchende #Kräuterschale und atme den Duft bzw. Rauch ein- danach jedoch unbedingt von Kopf bis Fuß gut abduschen, damit die alten Energien gleich in den Kanal schwimmen können.

    Nun darf ich dir noch viel #VERTRAUEN in diesen Zeiten wünschen: Ich höre an allen Ecken und Ecken, dass es momentan manchmal ganz schön kracht und hackt und sich vieles vielleicht schwer anfühlen mag. Das Schlafen und auch die Verdauung arbeiten gerade auf Hochtouren- oder eben auch nicht. Es fühlt sich ein bisschen nach einem kleinen Sturm an, der da in einem tobt. Auch emotional stehen viele gerade im Außen: Ärger, Wut und Unverständnis, auch Neid und Boshaftigkeit sind zu spüren. Tja. So kann sich das anfühlen, wenn sich das Alte nochmals rührt und losgelassen/ gereinigt werden möchte. 🔥🌬️Wenn der eigene Samen zum Keimen beginnt und noch nicht ganz sprießen kann. 🌱

    All das darf sein- du darfst diese Gefühle haben: ABER! Guck immer dahinter. Warum sind diese da? Was wollen sie dir aufzeigen? Wie möchtest du tatsächlich leben? Was ist deine Wirklichkeit?

    𝔽ü𝕣 𝕕𝕚𝕔𝕙

    Wenn du dir und deinem Körper etwas Gutes tun möchtest, dann darfst du dir gerne mein 📖 E- Book zum 𝙁𝙧ü𝙝𝙟𝙖𝙝𝙧𝙨𝙥𝙪𝙩𝙯 𝙣𝙖𝙘𝙝 𝙏𝘾𝙈 * 𝘼𝙡𝙩𝙚𝙣 𝘽𝙖𝙡𝙡𝙖𝙨𝙩 𝙡𝙤𝙨𝙬𝙚𝙧𝙙𝙚𝙣 holen- bis 3.2. kostenlos zum Runterladen, danach ist sie wieder zum regulären Preis erhältlich.

    Hier kommst du zu meine E- Books. Weiter runter scrollen und schon findest du mein Heftal für dich zum Runterladen.

    🎯 Bald gibt es auch mein neues E- Book „𝗭𝘂𝗰𝗸𝗲𝗿𝗳𝗿𝗲𝗶𝗲 𝗲𝗶𝗻𝗳𝗮𝗰𝗵𝗲 𝗥𝗲𝘇𝗲𝗽𝘁𝗲 𝗳ü𝗿 𝗷𝗲𝗱𝗲𝗻 𝗧𝗮𝗴“- rechtzeitig ab Beginn der Fastenzeit erhältlich. 🤸🏻‍♀️🥳

    Mit diesen Worten möchte ich hier nun abschließen und wünsche dir ganz viel Kraft und Liebe, wenn du dich durch diese Tage bewegst.

    💕 Alles Liebe dir! 🙂

  • Reduktion ist nie ein Verlust- sondern ein Heimkehren.

    𝐑𝐞𝐝𝐮𝐤𝐭𝐢𝐨𝐧 𝐢𝐬𝐭 𝐧𝐢𝐞 𝐞𝐢𝐧 𝐕𝐞𝐫𝐥𝐮𝐬𝐭- 𝐬𝐨𝐧𝐝𝐞𝐫𝐧 𝐞𝐢𝐧 𝐇𝐞𝐢𝐦𝐤𝐞𝐡𝐫𝐞𝐧.

    Nach so Tagen rausgebeamt aus dem Alltagsgeschehen, vollkommen reduziert lebend, nur das Nötigste bei sich tragend und habend, tu ich mir immer schwer mit dem Zurückkommen. 😵‍💫😶

    Kennst du das auch? 🤔

    In mit halt ein: „𝑊𝑖𝑙𝑙𝑘𝑜𝑚𝑚𝑒𝑛 𝑧𝑢𝑟ü𝑐𝑘 𝑖𝑛 𝑑𝑒𝑟 𝑅𝑒𝑎𝑙𝑖𝑡ä𝑡!“ Aber was ist schon real? Was ist denn nun echt? Ist das Viele da tatsächlich die Realität? 🫣

    Oder das Leben, das du wahrnehmen kannst, deinen Körper, deine Gefühle, die da sind, mit denen du wieder pur in Kontakt treten kannst, wenn rundherum mal alles leise ist? Keine Menschen, keine Arbeit, kein Handy, keine sozialen Medien. Und du nur mit dir selbst konfrontiert bist? Und vor allem mit den Menschen, die da sind?

    Ich hab so das Gefühl, dass man gerade in dem echten Runterschrauben reduziert auf ein minimalistisches Vorhandensein von Materiellem und ToDos, 𝘥𝘪𝘦 𝘌𝘴𝘴𝘦𝘯𝘻 𝘷𝘰𝘮 𝘚𝘌𝘐𝘕 𝘦𝘳𝘴𝘵 𝘸𝘢𝘩𝘳𝘩𝘢𝘧𝘵𝘪𝘨 𝘸𝘢𝘩𝘳𝘯𝘦𝘩𝘮𝘦𝘯 𝘬𝘢𝘯𝘯.

    𝗗𝗔𝗦 ist Echtheit. Eigentlich sollte dies unsere Realität sein. ☝🏼Und nicht das Leben, das tagtäglich hektisch über uns reinbricht. Das Leben, in dem wir stehen, in dem oft so viel da ist, wo wir einfach dabei zu sein haben, ohne das eine oder andere gewählt zu haben. Weil das Leben uns manchmal Themen bringt, die nicht mal uns selbst betreffen.

    Ablenkungen zerstreuen. 𝚂𝚘𝚏𝚘𝚛𝚝.

    In einer Welt voller Lärm, Überfluss und ständiger Ablenkung liegt die wahre Schönheit oft im Einfachen. Wenn wir reduzieren- Dinge, Erwartungen und unsere Masken, 𝐤𝐚𝐧𝐧 𝐑𝐚𝐮𝐦 𝐞𝐧𝐭𝐬𝐭𝐞𝐡𝐞𝐧. Raum für das, was zählt: echte Begegnungen, ehrliche Gefühle, klare Gedanken.

    𝐄𝐜𝐡𝐭𝐡𝐞𝐢𝐭 𝐛𝐫𝐚𝐮𝐜𝐡𝐭 𝐤𝐞𝐢𝐧𝐞 𝐠𝐫𝐨ß𝐞 𝐁ü𝐡𝐧𝐞. Keine Filter- Bilder, keine schöndrapierten Frühstücke, kein Höher, Schneller, Besser. Keine Lifestyle- Hacks, keine gestellte Fake- Reality.

    𝐄𝐜𝐡𝐭𝐡𝐞𝐢𝐭 𝐥𝐞𝐛𝐭 𝐢𝐧 𝐬𝐭𝐢𝐥𝐥𝐞𝐧 𝐌𝐨𝐦𝐞𝐧𝐭𝐞𝐧, 𝐢𝐧 𝐚𝐮𝐟𝐫𝐢𝐜𝐡𝐭𝐢𝐠𝐞𝐧 𝐖𝐨𝐫𝐭𝐞𝐧, 𝐢𝐦 𝐌𝐮𝐭, 𝐰𝐢𝐫 𝐒𝐄𝐋𝐁𝐒𝐓 𝐳𝐮 𝐬𝐞𝐢𝐧.

    Reduktion ist nie ein Verlust- sondern ein Heimkehren. Zu dem was wirklich nährt: Liebe, Wahrheit und Präsenz.

    🤍
  • Stress, Trauma, Ernährung und Verdauung.

    Ich bin gerade so hibbelig – und möchte euch meine Aufregung ganz gleich weitergeben. Und vor allem dieses Wissen mit euch teilen! 

    Ja- es sind wieder mehr Worte- aber lies gern bis zum Schluss. Es sind Informationen für dich, mit denen du dich beschäftigen kannst- Katzenvideos zum Liken gibt es bei mir nicht.. 

    Kurz zur Geschichte: Ich befasse mich echt schon mein ganzes bewusstes Leben mit Ernährung- Ernährungsumstellung- Lebensmittel- Unverträglichkeiten- Vitalstoffe- Kräuter und so weiter. Dass diese Themen natürlich super stressinduziert sind, ist natürlich klar.

    Gerade ich weiß am allerbesten wie doof Stress für unsere Verdauung ist- ich habe 14 Jahre lang an einer ziemlich bekn*ackten Darmerkrankung gelitten, die ausgelöst durch nicht passende Ernährung, depressive Verstimmung und immer wieder kehrende diagnostizierte PTBSn befeuert wurde. Traumata und toxischer Stress spielten eine sehr große Rolle in meinem Leben.

    Und nun! So viele Jahre später begleite ich seit beinahe 10 Jahren Menschen, die Ähnliches mitbringen und erzählen. Tja. Da kann man soviele Ausbildungen machen, wie man möchte, das Leben ist wie immer der beste Lehrer. Und so erkenne ich immer mehr und mehr Ausprägungen und Verbandelungen zwischen Darm und Psyche.

    So auch nun. In meiner Ausbildung als traumasensible Prozessbegleiterin strecke ich gerade meine Fühler ÜBERALL hin aus. In meiner Ausbildung bin ich zwar diejenige, die in die energetische und schamanische Tiefe der Traumathemen hineinfällt, aber mir ist es unglaublich wichtig den Körper dazuzuholen! So folge ich immer wieder Kongressen, in denen viele Ärzte und Therapeuten über spannende Erkenntnisse und neue Studienlagen erzählen- und so wird auch das Thema der Psyche und des Stresses auf den Körper, insbesondere auf die Verdauung, neu beleuchtet.

    Und so kann ich in meiner Arbeit, so wie ich es dann umsetze, einfach wieder mehr Verbindungen schaffen. Mehr in die Breite und Tiefe gehen.

    Das macht so eine schöne Aufregung in mir. 

    So viele Themen sind gerade neu am Tisch, die ich bei mir und bei meinen Begleitungen immer wieder sehe. Und davon möchte ich dir kurz erzählen.

     Wusstest du, dass 90% aller Nervenstränge zwischen Darm und Gehirn vom Darm ZUM Gehirn führen und daher der Darm ganz besonders darauf einwirkt, wie es unserem Gehirn gerade „geht“?

     Dass daher ganz entscheidend ist, wie unser Darm bzw. unsere Darmflora (Mikrobiom) zusammengestellt ist?

     Und wir natürlich dieses Mikrobiom durch unsere Ernährung (Essen und Trinken) beeinflussen?

     Wusstest du, dass ein Darm, der nicht gut „aufgebaut“ ist, daher maßgeblich darüber entscheidet, ob du die Tafel Schokolade oder doch lieber den Salat essen solltest? Und diese Entscheidung dann über die Nervenstränge an dein Gehirn überträgt?

     Dass Menschen, deren Mikrobiom ausreichend aufgebaut ist, einfach generell wesentlich gesünder essen und sich auch gerne bewegen?

     Wusstest du, dass Menschen, die gut mit Nährstoffen versorgt sind (und dies klappt natürlich nur, wenn das Mikrobiom gut drauf ist), generell stressresistenter sind? Sich nicht so schnell aufregen?

    In der USA gibt es eine ganz neue Studie, bei der 20 Jahre lang 52.000 Frauen untersucht wurden- teilweise mit der Diagnose PTBS- und tatsächlich fand man heraus, dass Menschen, mit vielen Stressfaktoren im Leben, Depression, BurnOut, PTBS ect.- sich wesentlich un_gesünder ernähren, als andere gesunde Menschen, sie weniger Zeit und Lust auf Kochen haben, emotional essen (Stichwort: Schoko en Masse am Abend auf der Couch, Frustessen bei Liebeskummer, Belohnungen ect.) und dadurch weniger Neurotransmitter wie Serotonin, Dopamin und GABBA aufnehmen bzw. produzieren. Diese Transmitter sind verantwortlich für eine gute Stimmung.

     Wusstest du, dass durch diesen Stress im Leben, Entzündungen im Körper, vor allem im Darm entstehen? Und durch diese Entzündungen immer mehr Entzündungen? Und durch diese Entzündungen nachhaltig dein Darmmikrobiom doofer wird?

    Viele dieser Erkenntnisse sind für mich schon lange nachvollziehbar- was für mich aber so ein richtiges Aha- Erlebnis war, war Folgendes:

     Wusstest du, dass durch Stress und Traumata nicht nur oxidativer Stress im Körper (freie Radikale ect.) entstehen, sondern auch dein sympathisches Nervengewebe noch mehr aktiviert wird, sich dadurch noch mehr Entzündungen bilden und so eine Eiweißsynthese erschwert wird. Interessant deswegen, da die meisten Menschen, die Unverträglichkeiten (oder von mir aus auch Allergien) entwickeln, zu aller erst auf Milcheiweiß reagieren, die Milch also nicht mehr so gut aufspalten können und daher Reaktionen zeigen. Gleichzeitig ist aber auch interessant, dass durch diese Aktivierung des Nervensystems auch der Bedarf an Eiweiß steigt. Durch die verminderte Proteinsythese und dem fehlenden Nachschub mangelt es dem Körper dann nachweislich an Aminosäuren, die der Körper ja dringend braucht, damit er die Neurotransmitter Serotonin und GABBA bilden kann. Spannend oder? Wir sind hier unausgeglichener, finden schwerer zur Ruhe, gehen nicht mehr so gut mit Stress um, sind schlecht drauf. Und was passiert? Wir essen un_optimal. Wir drehen uns hier im Kreis.

    Diesen Zusammenhang kannte ich noch gar nicht- und vielleicht begeistert er dich genau so wie mich. 

    ❤

     Fakt ist, egal ob du Beschwerden hast oder einfach etwas für dich tun möchtest, es gibt tolle Kräuter, Vitalpilze oder Nährstoffe, die du für dich einnehmen kannst. Natürlich- gerade wenn du Beschwerden hast- ab zum Arzt mit dir! Ganz wichtig! Ich bin auch keine Ärztin, darf aber natürlich Empfehlungen abgeben.

    So gibt es tolle Mittelchen direkt aus der Natur- Schwarzkümmelöl, Curcumin, Weihrauch, Omega 3 Fettsäuren, Vitalpilze wie Reishi, Hericium, Eisen, Vitamin C und Symbiothika mit Bakterien, die gleich direkt auch Ballaststoffe dabei haben, damit du sie gut füttern kannst. Und und und…

    Also du siehst- es ist SO unglaublich wichtig, dass du dich gut ernährst, dass du dein Mikrobiom gut fütterst, denn dies wirkt sich maßgeblich auf deine Stimmung aus und wie du mit Stress umgehst.

    Und ja! Ich weiß! Gerade wenn wir voll „drauf“ sind, es uns einfach nicht gut geht, große und kleine Lebensthemen haben, dann isses n.a.t.ü.r.l.i.c.h. ned so einfach von jetzt auf gleich Veränderungen zu unternehmen. Aber irgendwas geht immer. 

    ✌️

    𝔻𝕌 𝕙𝕒𝕤𝕥 𝕕𝕖𝕚𝕟 𝕃𝕖𝕓𝕖𝕟 𝕚𝕟 𝕕𝕖𝕣 ℍ𝕒𝕟𝕕. 𝕌𝕟𝕕 𝕘𝕖𝕣𝕟𝕖 𝕘𝕖𝕓 𝕚𝕔𝕙 𝕕𝕚𝕣 𝕙𝕚𝕖𝕣 𝕞𝕖𝕚𝕟𝕖 𝕒𝕦𝕔𝕙 𝕟𝕠𝕔𝕙 𝕕𝕒𝕫𝕦. 

    ❤

    Meld di einfach bei mir, wenn du hierzu Fragen hast.
    Bussi, die Eve

    #stressundkörper #stressundpsyche #stressundtrauma
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