Der #Raum. Du fragst dich, was das ist, von dem ich da immer spreche? Du wirst dir wahrscheinlich schon denken, dass es sich um keinen physischen Raum handelt, den man durch eine Türe betreten kann.
Wobei: In meiner Vorstellung aber auch manchmal schon.
𝐃𝐞𝐫 𝐑𝐚𝐮𝐦 𝐢𝐬𝐭 𝐀𝐥𝐥𝐞𝐬 𝐮𝐧𝐝 𝐍𝐢𝐜𝐡𝐭𝐬. Er ist nicht „etwas“, das leicht beschrieben werden kann, denn für jeden hat er eine andere Bedeutung.
Für mich ist der Raum ein bedeutungsvoller Bereich in meinem Leben. Alles im Leben hat seinen Raum, alles braucht auch seinen Raum- ähnlich wie „Zeit“, die man sich nehmen darf. Und so treten wir tagtäglich von einem Raum in den nächsten. Wechseln von unseren Arbeits- Räumen, zu unseren Einkaufs- Räumen, zu unseren Freizeit- Räumen, zu unseren Partner- und Kinder- Räumen.
𝗔𝗯𝗲𝗿 𝘄ä𝗵𝗹𝘀𝘁 𝗱𝘂 𝗮𝘂𝗰𝗵 𝗺𝗮𝗻𝗰𝗵𝗺𝗮𝗹 𝗱𝗲𝗶𝗻𝗲𝗻 𝗲𝗶𝗴𝗲𝗻𝗲𝗻 𝗥𝗮𝘂𝗺? Einen Raum, in dem nur du sein kannst, frei von Hetze, Tun und Funktionieren, indem du einfach nur SEIN kannst?
Ein Raum, den DU schaffen kannst. In dem deine Gedanken, Gefühle und Empfindungen einfach sein dürfen- ohne sie zu bewerten oder festzuhalten. Es ist für mich ein heiliger, geschützter Ort, in dem wahre Selbsterkenntnis und Wachstum möglich ist, was oft im triebsamen Alltag untergeht.
In deinem Raum kann Alles und Nichts gleichzeitig sein, 𝗲𝗶𝗻 𝗥𝗮𝘂𝗺, 𝗱𝗲𝗿 𝗹𝗲𝗲𝗿 𝗶𝘀𝘁, 𝗱𝗲𝗻 𝗱𝘂 𝗺𝗶𝘁 𝗱𝗲𝗶𝗻𝗲𝗻 𝗧𝗵𝗲𝗺𝗲𝗻 𝗳ü𝗹𝗹𝗲𝗻 𝗸𝗮𝗻𝗻𝘀𝘁.
Der Raum ist ein innerer Zustand, den du mit deinen Gedanken, Gefühlen und Wahrnehmungen füllen und jederzeit wieder verlassen kannst. 𝐃𝐞𝐢𝐧 𝐑𝐚𝐮𝐦 𝐤𝐚𝐧𝐧 𝐦𝐚𝐧𝐜𝐡𝐦𝐚𝐥 𝐠𝐚𝐧𝐳 𝐬𝐜𝐡ö𝐧 𝐠𝐞𝐰𝐚𝐥𝐭𝐢𝐠 𝐬𝐞𝐢𝐧, 𝐥𝐚𝐮𝐭, 𝐜𝐡𝐚𝐨𝐭𝐢𝐬𝐜𝐡, 𝐰ü𝐭𝐞𝐧𝐝. 𝐀𝐛𝐞𝐫 𝐞𝐫 𝐛𝐢𝐫𝐠𝐭 𝐢𝐦𝐦𝐞𝐫 𝐝𝐚𝐬 𝐏𝐨𝐭𝐞𝐧𝐭𝐢𝐚𝐥 𝐟ü𝐫 𝐝𝐞𝐢𝐧𝐞𝐧 𝐢𝐧𝐧𝐞𝐫𝐞𝐧 𝐅𝐫𝐢𝐞𝐝𝐞𝐧.
Wenn wir still werden, aufmerksam lauschen und das Bedürfnis loslassen, alles kontrollieren zu müssen, dann öffnet sich dieser Raum ganz von alleine.
𝔻𝕖𝕚𝕟 ℝ𝕒𝕦𝕞 𝕚𝕤𝕥 𝕕𝕖𝕚𝕟 𝕋𝕠𝕣 𝕫𝕦 𝕕𝕚𝕣 𝕤𝕖𝕝𝕓𝕤𝕥.
Als Raumhalterin halte ich diesen Raum. Auch dir!
Ob in meinen Kreisen oder in der Einzelbegleitung.
Manche von euch wissen, dass ich ja ein sehr buntes Leben habe. Das ständig in Bewegung ist, das sich ständig verändert, formt, und von einem Raum in den anderen übergeht. Und manchmal mehrere Räume gleichzeitig da sind. Aber das ist eine andere Geschichte.
Ich bin gerne in den Bergen unterwegs. Hier hole ich mir nicht nur meine innere Ruhe, bewege meine Emotionen raus oder öffne mich für neue Herausforderungen. Reflektiere, erkenne, lasse los.
𝑮𝒆𝒉𝒆𝒏, 𝒔𝒊𝒄𝒉 𝒃𝒆𝒘𝒆𝒈𝒆𝒏,
𝒂𝒖𝒇 𝒆𝒊𝒏𝒆𝒏 𝑩𝒆𝒓𝒈 𝒔𝒕𝒆𝒊𝒈𝒆𝒏.
𝑼𝒏𝒅 𝒘𝒊𝒆𝒅𝒆𝒓 𝒂𝒃𝒔𝒕𝒆𝒊𝒈𝒆𝒏.
𝑺𝒐 𝒆𝒊𝒏𝒆 𝒔𝒄𝒉ö𝒏𝒆 𝑷𝒂𝒓𝒂𝒍𝒍𝒆𝒍𝒆 𝒛𝒖𝒎 𝑳𝒆𝒃𝒆𝒏.
𝑰𝒄𝒉 𝒉𝒂𝒃𝒆 𝒗𝒊𝒆𝒍 𝒈𝒆𝒍𝒆𝒓𝒏𝒕. 𝑨𝒖𝒇 𝒋𝒆𝒅𝒆𝒎 𝑴𝒆𝒕𝒆𝒓.
𝑽𝒆𝒓𝒕𝒓𝒂𝒖𝒆𝒏 𝒊𝒏 𝒎𝒊𝒄𝒉 𝒔𝒆𝒍𝒃𝒔𝒕, 𝑴𝒖𝒕,
𝑨𝒃𝒆𝒏𝒕𝒆𝒖𝒆𝒓, 𝑺𝒆𝒍𝒃𝒔𝒕𝒘𝒊𝒓𝒌𝒔𝒂𝒎𝒌𝒆𝒊𝒕.
𝑴𝒆𝒊𝒏𝒆 𝑮𝒓𝒆𝒏𝒛𝒆𝒏 𝒓𝒆𝒔𝒑𝒆𝒌𝒕𝒊𝒆𝒓𝒕.
𝑼𝒏𝒅 𝒔𝒊𝒆 𝒂𝒖𝒔𝒈𝒆𝒘𝒆𝒊𝒕𝒆𝒕.
𝑰𝒄𝒉 𝒍𝒆𝒓𝒏𝒆 𝒎𝒊𝒄𝒉 𝒔𝒐 𝒌𝒆𝒏𝒏𝒆𝒏.
𝑨𝒖ß𝒆𝒓𝒉𝒂𝒍𝒃 𝒎𝒆𝒊𝒏𝒆𝒓 𝑲𝒐𝒎𝒇𝒐𝒓𝒕𝒛𝒐𝒏𝒆.
𝑼𝒏𝒈𝒆𝒇𝒊𝒍𝒕𝒆𝒓𝒕, 𝒔𝒕𝒊𝒏𝒌𝒆𝒏𝒅, 𝒂𝒃𝒈𝒆𝒔𝒄𝒉𝒘𝒊𝒕𝒛𝒕.
𝑨𝒍𝒍𝒆𝒊𝒏 𝒊𝒎 𝒅𝒖𝒏𝒌𝒍𝒆𝒏 𝑾𝒂𝒍𝒅.
𝑨𝒃𝒆𝒓 𝒘𝒂𝒔 𝒇ü𝒓 𝒎𝒊𝒄𝒉 𝒅𝒂𝒔 𝑾𝒊𝒄𝒉𝒕𝒊𝒈𝒔𝒕𝒆 𝒊𝒔𝒕:
𝑰𝒄𝒉 𝒉𝒂𝒃𝒆 𝒎𝒆𝒊𝒏𝒆𝒏 𝑭𝒓𝒊𝒆𝒅𝒆𝒏 𝒈𝒆𝒇𝒖𝒏𝒅𝒆𝒏.
Vor allem ist dies mein Raum, um für mich und meine Geschichten, meinen Körper und vor allem für mein #Nervensystem zu sorgen, das im #Alltag, mit all meinen vielen #Rollen und #Begleitungen, immer wieder in die Über- #Reizung geht. Und ja. So ist das eben, wenn man sehr #sensitiv und #neurodivergent im Leben steht- alles hört, riecht und fühlt. Und die ein oder andere #Prägung, die ein oder andere #Verletzung mit sich schleppt.
Ich habe selbst lernen müssen, dies nicht zu bewerten. Mich als zu wenig belastbar oder zu wenig stark zu fühlen. Um zu erkennen, dass genau das Gegenteil der Fall ist. 𝐈𝐜𝐡 𝐛𝐢𝐧 𝐰𝐢𝐞 𝐢𝐜𝐡 𝐛𝐢𝐧.
Und: 𝐃𝐮 𝐛𝐢𝐬𝐭 𝐰𝐢𝐞 𝐝𝐮 𝐛𝐢𝐬𝐭. Kannst DU annehmen, wie du bist? Wie du wirklich bist? Ohne all die vielen Fassaden und Schichten, die du da mit dir herumschleppst? Kannst du dich zeigen- mit all dem, was da grad in dir los ist? Frei sprechen, frei agieren- 𝘰𝘩𝘯𝘦 𝘥𝘪𝘳 𝘎𝘦𝘥𝘢𝘯𝘬𝘦𝘯 𝘥𝘢𝘳ü𝘣𝘦𝘳 𝘻𝘶 𝘮𝘢𝘤𝘩𝘦𝘯, 𝘸𝘢𝘴 𝘥𝘪𝘦*𝘥𝘦𝘳 𝘢𝘯𝘥𝘦𝘳𝘦 ü𝘣𝘦𝘳 𝘥𝘪𝘤𝘩 𝘸𝘰𝘩𝘭 𝘥𝘦𝘯𝘬𝘦𝘯 𝘮𝘢𝘨?
Falls du meine Worte bis hier her gelesen hast, frage ich dich nun: Was brauchst du, damit du dir Raum verschaffen kannst, für dich sorgen kannst? Damit du dich gut um deine Bedürfnisse kümmern kannst? Damit du dich wieder gut spüren kannst, aus dem Funktionieren aussteigen kannst? Damit du wieder mehr Luft zum Atmen hast, dich wieder fitter, frischer, leichter fühlen kannst?
Gerade in Zeiten wie diesen, wo oft so viel Druck von Außen und auch Innen kommt, wo du TUN musst, wo du funktionierst, deine To-Do-Listen abarbeitest. In Zeiten, wo du kaum atmen kannst, nur im Kopf bist, dich nicht fühlst. 𝑾𝒐 𝒅𝒖 𝒂𝒍𝒍𝒆𝒔 𝒂𝒏𝒅𝒆𝒓𝒆 𝒎𝒆𝒉𝒓 𝒘𝒂𝒉𝒓𝒏𝒊𝒎𝒎𝒔𝒕, 𝒂𝒍𝒔 𝒅𝒊𝒄𝒉 𝒔𝒆𝒍𝒃𝒔𝒕.
Kannst du hier für dich sorgen oder schwimmst du im Strudel weiter und lässt das Leben für dich entscheiden?
Ich liebe diese Tage, an denen ich ganz früh munter werde und weiß, dass ich 𝑒𝑖𝑛𝑓𝑎𝑐ℎ 𝑛𝑢𝑟 𝑆𝐸𝐼𝑁 𝑘𝑎𝑛𝑛. Für mich ist das purer Luxus.
Ich liebs die Vögel zu hören, zu wissen, dass all meine Lieben ihre Dinge tun und ich einfach mal ICH sein kann. Ich liebs, wenn der warme Duft des Sommers, das Zwitschern, das Summen, das Wiehern der Pferde und das Gackern der Hühner in mein Schlafzimmer reinziehen und ich alles tief einsaugen kann.
Ich lieb es aufzustehen, Kakao zu trinken und in den Tag reinzufließen. All dies ist so unglaublich selten bei mir und zeigt sich in diesem Fall auch nur, da ich so mutig war und meinen 𝐅𝐫𝐚𝐮𝐞𝐧𝐤𝐫𝐞𝐢𝐬 abgesagt habe. Und dieser Tag, der eigentlich den Vorbereitungen für das abendliche Singen und Trommeln gewidmet war, gehört nun einfach nur mir.
Eine Absage, die lange in mir schon geschwelt hat, aber aufgrund meiner eigenen Gesundheit tatsächlich nun sein durfte. ᴜɴᴅ ɪᴄʜ ʙɪɴ ꜱᴏ ᴅᴀɴᴋʙᴀʀ ᴅᴀꜰüʀ ꜱᴏ ᴇɪɴᴇɴ ɢᴇꜱᴄʜᴇɴᴋᴛᴇɴ ᴛᴀɢ ʙᴇᴋᴏᴍᴍᴇɴ ᴢᴜ ʜᴀʙᴇɴ.
So sitze ich nun da, atme den Duft von Kräutern, rieche das Harz an meinen Fingern, höre die Vögel und könnte stundenlang meine Gedanken kreisen lassen, um die unterschiedlichsten Prozesse zu verarbeiten, zu integrieren. Es war wirklich viel in den letzten Tagen. Wochen.
𝐁𝐨𝐫𝐫𝐞𝐥𝐢𝐨𝐬𝐞 zeigt sich gerade wie ein Geschenk. A bissl hoid.
Zumindest zeigt es mir gerade eindeutig auf, wie mir #Verlangsamung im Leben gerade gut tut. Und dafür bin ich äußerst dankbar.
Wie ist das so bei dir?
Brauchst du auch manchmal einen eindeutigen Wink, eine Krankheit oder einen tiefen Prozess, damit du dich auch mal gut um dich kümmern kannst?
Du dir die Zeit für dich nehmen kannst?
Ich finde es wunderbar, dass all dies wieder zur derzeitigen #Zeitqualität passt. Die 𝑨𝒓𝒄𝒉𝒆𝒕𝒚𝒑𝒊𝒏 𝒅𝒆𝒓 𝑴𝒖𝒕𝒕𝒆𝒓 zeigt uns im Leben nicht nur die Felder auf, wo wir uns um andere kümmern dürfen, sondern 𝑙𝑎𝑑𝑒𝑡 𝑢𝑛𝑠 𝑑𝑎𝑧𝑢 𝑒𝑖𝑛, den Blick auch auf uns zu richten.
Wie sehr kümmerst du dich um dich?
Wie sehr lebst du in der Abhängigkeit davon, dass es den Menschen rund um dich gut geht und du alles dafür tun möchtest, damit dies auch so bleibt, damit auch du dich gut fühlen kannst?
Wie sehr kannst du dir die Mutter sein, die du gerade brauchst?
Und so ist es nun auch bei mir. 𝗗𝗲𝗻 𝘁𝗶𝗲𝗳𝗲𝗿𝗲𝗻 𝗦𝗶𝗻𝗻 𝗵𝗶𝗻𝘁𝗲𝗿 𝗱𝗲𝗻 𝗣𝗿𝗼𝘇𝗲𝘀𝘀𝗲𝗻 𝘇𝘂 𝘀𝗲𝗵𝗲𝗻, 𝗱𝗶𝗲 𝗩𝗲𝗿𝗹𝗮𝗻𝗴𝘀𝗮𝗺𝘂𝗻𝗴 𝗶𝗺 𝗟𝗲𝗯𝗲𝗻 𝗮𝗻𝘇𝘂𝗻𝗲𝗵𝗺𝗲𝗻, 𝗞𝗿𝗮𝗻𝗸𝗵𝗲𝗶𝘁𝗲𝗻 𝗮𝘂𝗰𝗵 𝗮𝗹𝘀 𝗚𝗲𝘀𝗰𝗵𝗲𝗻𝗸 𝘄𝗮𝗵𝗿𝘇𝘂𝗻𝗲𝗵𝗺𝗲𝗻, 𝗯𝗲𝗶 𝘀𝗶𝗰𝗵 𝘇𝘂 𝗯𝗹𝗲𝗶𝗯𝗲𝗻 𝘂𝗻𝗱 𝘀𝗶𝗰𝗵 𝘀𝗲𝗹𝗯𝘀𝘁 𝗚𝘂𝘁𝗲𝘀 𝘇𝘂 𝘁𝘂𝗻, 𝗱𝗮𝗿𝗳 𝗵𝗶𝗲𝗿 𝘄𝗼𝗵𝗹 𝗮𝘂𝗰𝗵 𝗺𝗲𝗶𝗻 𝗱𝗲𝗿𝘇𝗲𝗶𝘁𝗶𝗴𝗲𝘀 𝗟𝗲𝗿𝗻𝗳𝗲𝗹𝗱 𝘀𝗲𝗶𝗻.
So. Challenge angenommen. Ich darf mich kümmern. Mitten im Blütenmeer. Love it.
Nach so Tagen rausgebeamt aus dem Alltagsgeschehen, vollkommen reduziert lebend, nur das Nötigste bei sich tragend und habend, tu ich mir immer schwer mit dem Zurückkommen.
Kennst du das auch?
In mit halt ein: „𝑊𝑖𝑙𝑙𝑘𝑜𝑚𝑚𝑒𝑛 𝑧𝑢𝑟ü𝑐𝑘 𝑖𝑛 𝑑𝑒𝑟 𝑅𝑒𝑎𝑙𝑖𝑡ä𝑡!“ Aber was ist schon real? Was ist denn nun echt? Ist das Viele da tatsächlich die Realität?
Oder das Leben, das du wahrnehmen kannst, deinen Körper, deine Gefühle, die da sind, mit denen du wieder pur in Kontakt treten kannst, wenn rundherum mal alles leise ist? Keine Menschen, keine Arbeit, kein Handy, keine sozialen Medien. Und du nur mit dir selbst konfrontiert bist? Und vor allem mit den Menschen, die da sind?
Ich hab so das Gefühl, dass man gerade in dem echten Runterschrauben reduziert auf ein minimalistisches Vorhandensein von Materiellem und ToDos, 𝘥𝘪𝘦 𝘌𝘴𝘴𝘦𝘯𝘻 𝘷𝘰𝘮 𝘚𝘌𝘐𝘕 𝘦𝘳𝘴𝘵 𝘸𝘢𝘩𝘳𝘩𝘢𝘧𝘵𝘪𝘨 𝘸𝘢𝘩𝘳𝘯𝘦𝘩𝘮𝘦𝘯 𝘬𝘢𝘯𝘯.
𝗗𝗔𝗦 ist Echtheit. Eigentlich sollte dies unsere Realität sein. Und nicht das Leben, das tagtäglich hektisch über uns reinbricht. Das Leben, in dem wir stehen, in dem oft so viel da ist, wo wir einfach dabei zu sein haben, ohne das eine oder andere gewählt zu haben. Weil das Leben uns manchmal Themen bringt, die nicht mal uns selbst betreffen.
Ablenkungen zerstreuen. 𝚂𝚘𝚏𝚘𝚛𝚝.
In einer Welt voller Lärm, Überfluss und ständiger Ablenkung liegt die wahre Schönheit oft im Einfachen. Wenn wir reduzieren- Dinge, Erwartungen und unsere Masken, 𝐤𝐚𝐧𝐧 𝐑𝐚𝐮𝐦 𝐞𝐧𝐭𝐬𝐭𝐞𝐡𝐞𝐧. Raum für das, was zählt: echte Begegnungen, ehrliche Gefühle, klare Gedanken.
𝐄𝐜𝐡𝐭𝐡𝐞𝐢𝐭 𝐛𝐫𝐚𝐮𝐜𝐡𝐭 𝐤𝐞𝐢𝐧𝐞 𝐠𝐫𝐨ß𝐞 𝐁ü𝐡𝐧𝐞. Keine Filter- Bilder, keine schöndrapierten Frühstücke, kein Höher, Schneller, Besser. Keine Lifestyle- Hacks, keine gestellte Fake- Reality.
Du fragst dich, warum ich immer wieder so viel über #Ernährung spreche? Warum ich ewiglange Texte formuliere, um dir zu erzählen, wie wichtig Ernährung eigentlich ist- und vor allem wie wichtig sie 𝙛ü𝙧 𝙙𝙚𝙞𝙣𝙚 𝙕𝙪𝙠𝙪𝙣𝙛𝙩 ist?
Tja. Glaub mir, langweilig wird mir das niemals . Und jetzt erst recht nicht! Vor wenigen Stunden endete ein hochinteressanter #Kongress, an dem ich als fleißige Zuhörerin wieder einmal über unsere neueste Studienlage informiert wurde. Und wieder merke ich, wie sich das Wissen, das wir uns heutzutage herholen dürfen, sich oft schon ganz gewaltig von dem unterscheidet, das ich vor 20 Jahren gelernt hab.
Ein essenzieller Faktor, den ich dir hier nun weitergeben möchte, ist auch einer der #Gründe, warum Ernährung so 𝙚𝙞𝙣𝙚 𝙜𝙧𝙤ß𝙚 𝙍𝙤𝙡𝙡𝙚 𝙞𝙣 𝙪𝙣𝙨𝙚𝙧𝙚𝙢 𝙇𝙚𝙗𝙚𝙣 spielen sollte.
Denn- du darfst wissen: 𝙒𝙞𝙧 𝙚𝙧𝙣ä𝙝𝙧𝙚𝙣 𝙪𝙣𝙨 𝙟𝙖 𝙥𝙧𝙞𝙣𝙯𝙞𝙥𝙞𝙚𝙡𝙡 𝙣𝙞𝙘𝙝𝙩 𝙪𝙣𝙗𝙚𝙙𝙞𝙣𝙜𝙩 𝙛ü𝙧 𝙪𝙣𝙨𝙚𝙧 𝙢𝙤𝙢𝙚𝙣𝙩𝙖𝙣𝙚𝙨 𝘿𝙖𝙨𝙚𝙞𝙣. Jetzt momentan schmeckt vielleicht der Burger, die Chips, das 5. Eis des Tages, das Cola, das mit Süßungsmitteln gemischt ist, ja besonders gut. Und natürlich- so sag ichs immer- kommt es ja auch darauf an, wie oft du dir all dies genehmigst.
Aber! Und das ist das große ABER! 𝕎𝕚𝕣 𝕖𝕣𝕟ä𝕙𝕣𝕖𝕟 𝕦𝕟𝕤 𝕘𝕒𝕟𝕫 𝕧𝕚𝕖𝕝 𝕗ü𝕣 𝕦𝕟𝕤𝕖𝕣𝕖 ℤ𝕦𝕜𝕦𝕟𝕗𝕥. Ernährung hat natürlich super viele gesundheitliche Effekte- die vor allem für unsere #Zukunft von großer Bedeutung sind. Denn im Hier und Jetzt haben wir meist keine Themen damit. Die kommen erst, wenn wir einige Jahre später die ersten Darmbeschwerden haben, das Hautjucken, Gelenksbeschwerden- und vor allem neurologische Themen. 𝙒𝙞𝙧 𝙡𝙚𝙜𝙚𝙣 𝙞𝙣 𝙟𝙪𝙣𝙜𝙚𝙣 𝙅𝙖𝙝𝙧𝙚𝙣 𝙙𝙞𝙚 𝙒𝙚𝙞𝙘𝙝𝙚𝙣 𝙙𝙖𝙛ü𝙧.
Was mich wieder stark ins Leben zurückholt, ist die Tatsache, dass Krankheiten, die in einem Alter von 50/60 Jahren erst durch Symptome sichtbar werden, bereits im Kindesalter angelegt werden. Und wir sprechen hier niemals von einem 𝙷𝚒𝚗- 𝚞𝚗𝚍- 𝚆𝚒𝚎𝚍𝚎𝚛- ü𝚋𝚎𝚛- 𝚍𝚒𝚎- 𝚂𝚝𝚛ä𝚗𝚐𝚎- 𝚜𝚌𝚑𝚕𝚊𝚐𝚎𝚗 und von einem 𝚑𝚎𝚞𝚝- 𝚐ö𝚗𝚗- 𝚒𝚌𝚑- 𝚖𝚒𝚛- 𝚖𝚊𝚕! Wir sprechen vom
regelmäßigenKonsum von zu viel Salz, Zucker, Transfetten, gesättigten Fettsäuren und kurzkettigen Kohlenhydraten. Wir sprechen von einem regelmäßigen 𝚉𝚞- 𝚠𝚎𝚗𝚒𝚐- 𝙱𝚞𝚗𝚝𝚎𝚜- 𝚊𝚞𝚏- 𝚍𝚎𝚒𝚗𝚎𝚖- 𝚃𝚎𝚕𝚕𝚎𝚛. Wir sprechen davon, dass du dich einfach regelmäßig gar nicht bewegst, dich deinem Arbeits- und Freizeit- Stress hingibst. Kurzum: 𝕕𝕖𝕚𝕟𝕖𝕟 𝕂ö𝕣𝕡𝕖𝕣 𝕟𝕚𝕔𝕙𝕥 𝕞𝕚𝕥 𝕕𝕖𝕞 𝕟ä𝕙𝕣𝕤𝕥, 𝕨𝕒𝕤 𝕖𝕣 𝕓𝕣𝕒𝕦𝕔𝕙𝕥 𝕦𝕞 𝕃𝔸ℕ𝔾𝔽ℝ𝕀𝕊𝕋𝕀𝔾 𝕘𝕖𝕤𝕦𝕟𝕕 𝕦𝕟𝕕 𝕗𝕚𝕥 𝕫𝕦 𝕓𝕝𝕖𝕚𝕓𝕖𝕟.
All dies ist zuallererst mal ein Thema der Ernährungspädagogik. Sie soll auf all die Zusammenhänge zwischen Ernährung und deiner körperlichen und mentalen Gesundheit aufmerksam machen, um dich wirklich präventiv vor allen degenerativen Erkrankungen zu schützen. Sie darf dich dazu auffordern, dich bewusst auf die Suche nach deinem Wohlfühl- Körper zu machen, auch Vorbildwirkung für deine Kinder zu übernehmen.
Und daher bin ich super gerne in Schulen unterwegs oder rede in meiner Praxis darüber- erzähle spielerisch all diese Dinge, versuche die Kinder gleich durch ihr Tun und Umsetzen bewusst mit diesen Themen zu konfrontieren. Ich sag immer: 𝕎𝕚𝕤𝕤𝕖𝕟 𝕚𝕤𝕥 𝕄𝕒𝕔𝕙𝕥! Wenn DU Bescheid weißt, kannst du immer die Entscheidung treffen.
Und was ich dir auch noch sagen möchte: Die Ernährungsindustrie meint es leider nicht gut mit uns. Sie erzählt uns, dass Milchschnitten super gesund, in Zuckerl super viele Vitamine wären. Nein! Dem ist nicht so. Dass viele verarbeitete Lebensmittel nur mehr aufgrund ihrer E- Nummern überhaupt zusammenhalten, möchte ich nur am Rande erwähnen. Oder der Hype um alle Süßungsmittel: mittlerweile zeigen neueste Forschungserkenntnisse, dass gerade sie es sind, die unser #Darmmilieu nachhaltig ins Ungleichgewicht bringen. Blutzuckerspiegel hin oder her.
So siehst du: Ja! 𝕎𝕚𝕤𝕤𝕖𝕟 𝕚𝕤𝕥 𝕚𝕞𝕞𝕖𝕣𝕚𝕞𝕞𝕖𝕣 𝕄𝕒𝕔𝕙𝕥! Und das beginnt bereits schon im Kleinkindalter.
Kindern darf gezeigt werden, dass es im Wald Kräuter gibt, die sie ernten und essen können! Kindern darf gezeigt werden, wie ein Brokkoli tatsächlich schmeckt, wie Pizza selbst zubereitet werden kann! Und wieviel Spaß sie dabei noch haben können! Dass all dies schmeckt- und super leicht umsetzbar ist!
Und ja. Natürlich können wir unsere Gedanken noch weiter spinnen. Ernährung hat nicht nur gesundheitliche Aspekte, sondern fordert auch unsere ethischen Grundsätze heraus. 𝔼𝕤 𝕘𝕖𝕙𝕥 𝕦𝕞 ℝ𝕖𝕤𝕡𝕖𝕜𝕥, ℕ𝕒𝕔𝕙𝕙𝕒𝕝𝕥𝕚𝕘𝕜𝕖𝕚𝕥, ℝ𝕖𝕤𝕤𝕠𝕦𝕣𝕔𝕖𝕟𝕤𝕔𝕙𝕠𝕟𝕦𝕟𝕘 𝕦𝕟𝕕 𝕦𝕟𝕤𝕖𝕣𝕖 𝕌𝕞𝕨𝕖𝕝𝕥.
Ernährung ist nicht das, was wir schnell mal erledigen, sondern worauf unsere gesamte mentale und körperliche Gesundheit basiert- und dies nicht nur für den Moment, sondern vor allem für unsere späteren Tage.
Wie sagte schon Herr Schopenhauer: „𝖦𝖾𝗌𝗎𝗇𝖽𝗁𝖾𝗂𝗍 𝗂𝗌𝗍 𝗇𝗂𝖼𝗁𝗍 𝖺𝗅𝗅𝖾𝗌, 𝖺𝖻𝖾𝗋 𝗈𝗁𝗇𝖾 𝖦𝖾𝗌𝗎𝗇𝖽𝗁𝖾𝗂𝗍 𝗂𝗌𝗍 𝖺𝗅𝗅𝖾𝗌 𝗇𝗂𝖼𝗁𝗍𝗌.“
Drück euch, die Eve
.
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P.S. Ach ja. Ich bin auch kein Gesundheitsapostel durch und durch. Ich habe Kinder. Natürlich essen wir auch manchmal FastFood. Das Gleichgewicht ist wichtig!
Pfau. Ich dachte früher echt, dass ichs eh checkt hätt. Das mit meinem Körper, mit meinem Essen, meiner Verdauung. I beweg mi ja auch recht gern, ess recht dolle, recht ausgewogen, mit dollen Lebensmitteln, dollem Gemüse. Da müsst ja das Ganze schon passen.
Dass meine Verdauung aber alles andere als gepasst hat- und ich mir einfach den Grund hinter all meine Befindlichkeiten nicht erklären konnte, ist dann eine andere Geschichte.
Heute möchte ich dich darauf sensibilisieren, dass nicht nur die Zusammenstellung deiner Ernährung dafür verantwortlich ist, ob deine Verdauung klappt und du mit allem gut versorgt bist. Im Gegenteil! Ich kenne Menschen- vor allem Frauen- die die dollste Ernährung haben, die bestesten Lebensmittel in Bio- Ausführung zu sich nehmen, und trotzdem vor Erschöpfung teilweise untertags sich schon am liebsten ins Bett verkriechen möchten.
𝐸𝑟𝑛äℎ𝑟𝑢𝑛𝑔 𝑖𝑠𝑡 𝑚𝑒ℎ𝑟 𝑎𝑙𝑠 𝑛𝑢𝑟 𝑏𝑙𝑜ß𝑒 𝐿𝑒𝑏𝑒𝑛𝑠𝑚𝑖𝑡𝑡𝑒𝑙- 𝐴𝑢𝑓𝑛𝑎ℎ𝑚𝑒. Viele Menschen essen recht ausgewogen, gesund. Sind vielleicht #Vegetarier, #Veganer oder essen auch Fleisch- jeder hat ja so seine Richtung mittlerweile. Egal wonach dir der Sinn steht, oft ist es tatsächlich so, dass trotzdem eine große #Erschöpfung da ist. #Müdigkeit, eine #Immunsystemschwäche, diverseste #Verdauungsbeschwerden, Zyklus- und #Hormonthemen, diffuse Kälte- oder #Hitzezustände, #Haarausfall, fahles Gesicht, keine Lebens- und Liebeslust, #Demotivation ohne Ende. Diese Liste ließe sich endlos fortführen. Ich hab dies alles selbst so erlebt und sehe es auch in meiner Praxis- Begleitung.
Teilweise lässt sich vieles schon hinbiegen mit einer 𝕘𝕖𝕫𝕚𝕖𝕝𝕥𝕖𝕟 𝕚𝕟𝕕𝕚𝕧𝕚𝕕𝕦𝕖𝕝𝕝𝕖𝕟 𝕃𝕖𝕓𝕖𝕟𝕤𝕞𝕚𝕥𝕥𝕖𝕝𝕒𝕦𝕤𝕨𝕒𝕙𝕝 und deren Zubereitung oder anderen Ess- Pädagogischen- Themen. Da passiert manchmal schon ganz schön viel.
Aber wenn wir NUR AM KÖRPER BLEIBEN- dann sind wir hier sehr einseitig unterwegs.
ALLES spielt bei der Verdauung und unserem Gesundheitszustand eine große Rolle.
Jetzt mal abgesehen davon, dass meist gar ned ausgewogen ernährt wird. Und ganz oft Fast Food oder Convinience- Produkte im Spiel sind. Als ganz kluge Gesellschaft wissen wir bereits, dass Fast Food und Fertig- Zeugs ned unbedingt toll sind . Aber auch Zucker und Weizen uns unglaublich viel abverlangen. #Blutzuckerspiegel, #Hormonschwankungen– all diese Themen, gepaart mit einem #Nährstoffraub, damit diese Elemente überhaupt verstoffwechselt werden können, spielen eine große Rolle. ᴡɪʀ ᴡɪꜱꜱᴇɴ ꜱᴇʜʀ ᴠɪᴇʟ ʜᴇᴜᴛᴢᴜᴛᴀɢᴇ- ᴜɴᴅ ᴋöɴɴᴇɴ ᴅᴀꜱ ᴡᴇɴɪɢꜱᴛᴇ ᴜᴍꜱᴇᴛᴢᴇɴ. Was mich recht traurig macht, wenn ich in Kindergärten und Volksschulen unterwegs bin und viele kleine Hasal bereits übergewichtig sehe und mir erzählen, dass die Mama frühmorgendlich schon einen Energydrink in der Hand hat.
Aber wusstest du, dass es oft gar nichts mehr nutzt, viel Gemüse und Obst zu essen ? Heutzutage sind die Böden schon so ausgemergelt und die Sorten so hochgezüchtet, dass oft nur mehr der „süße, wohltuende“ Geschmack der Züchtungen übrig bleibt und die wichtigen Bitterstoffe nur sehr sporadisch vorkommen?
Wusstest du, dass in Erdbeerjoghurt oft gar keine Erdbeeren mehr drinnen sind? Und das dunkle Brot einfach nur ein ganz normales Brot ist, nur eingefärbt?
Wusstest du, dass es sogenannte „Nicht- Zutaten“ gibt, die einfach NICHT deklariert werden müssen! Wir essen wirklich ziemlich viel Zeugs, dass uns ned gut tut.
Dann essen wir auch oft viel zu schnell, essen nur mehr, damit wir satt sind. Und oft nicht mal das! 𝑾𝒊𝒓 𝒆𝒔𝒔𝒆𝒏 𝒆𝒊𝒏𝒇𝒂𝒄𝒉, 𝒅𝒂𝒎𝒊𝒕 𝒘𝒊𝒓 𝒘𝒂𝒔 𝒛𝒖 𝒕𝒖𝒏 𝒉𝒂𝒃𝒆𝒏. Wann hast du das letzte Mal gegessen, weil du echt Hunger hattest ? Wir haben keine Aufmerksamkeit mehr darauf, auf das was wir tun (was für alle anderen Lebensbereiche auch gilt), essen aus Gewohnheit, aus Lust, aus Frust, als Belohnung. Es muss schnell gehen und gut schmecken. Und „gut“ bedeutet bei ganz vielen Süß, Scharf und Salzig. Keine Chance mehr das ehrliche Essen zu schmecken.
Die Schnelllebigkeit unserer Gesellschaft hat auch in unsere Nahrungsaufnahme Einzug gehalten. Und so leben wir auch hier den Stress des Lebens weiter. Gerade DIESER ist es nun auch, der dazu führt, dass unser Essen kaum mehr richtig verdaut werden kann.
Wusstest du, dass, wenn wir unter ständiger Anspannung stehen, unter ständigem toxischem Stress, dass unser sympathisches #Nervengewebe in Dauer- Belastung ist und unser Körper in diesen Situationen zu aller erst dafür sorgen möchte, dass wir ü𝐛𝐞𝐫𝐥𝐞𝐛𝐞𝐧- die Verdauung liegt in dieser Zeit brach. Und das spüren viele. Wobei ich schon fast davon überzeugt bin, dass es für viele Menschen ganz „normal“ ist, dass sie pupsen und rülpsen. Dass es gluckst und glackert, dass Stuhlgang 3x am Tag oder 2x pro Woche doch „normal“ wären. NEIN. IST ES NICHT.
Wir müssen zu allererst hier ansetzen. RUNTERKOMMEN. Aus unserem Hamsteradl aussteigen, die Themen im Leben sehen, die uns so unglaublich stressen. 𝔼𝕤 𝕟𝕦𝕥𝕫𝕥 𝕛𝕒 𝕒𝕓𝕤𝕠𝕝𝕦𝕥 𝕟𝕚𝕔𝕙𝕥𝕤, 𝕖𝕚𝕟𝕗𝕒𝕔𝕙 𝕤𝕠 𝕨𝕖𝕚𝕥𝕖𝕣𝕫𝕦𝕥𝕦𝕟 𝕒𝕝𝕤 𝕨ä𝕣𝕖 𝕟𝕚𝕔𝕙𝕥𝕤, 𝕚𝕟 𝕕𝕖𝕣 ℍ𝕠𝕗𝕗𝕟𝕦𝕟𝕘, 𝕕𝕒𝕤𝕤 𝕤𝕚𝕔𝕙 𝕖𝕥𝕨𝕒𝕤 𝕧𝕖𝕣ä𝕟𝕕𝕖𝕣𝕥!!
Wenn du viel Stress hast, viel am PC arbeitest, allein erziehend bist, viele Termine wahrnehmen musst und quasi einschläfst, während dein Adrenalin- Spiegel endlich sinkt, dann kannst du davon ausgehen, dass die vielen kleinen süßen Mitochondrien in deinem Nervengewebe mal wieder super viel Energie erzeugen bzw. verarbeiten mussten UND du einfach wesentlich mehr Nährstoffe benötigst, als in irgendwelchen ollen Nährstoff- Tabellen angegeben sind.
Als Mensch bist du eine Einheit. Dein Körper steht genau so im Leben, wie dein Geist, deine Gefühle, deine Seele. Dein Stress! Deine Themen, die du da so hast.
Und wenn du ganz ehrlich bist mit dir, weißt du das auch.
So kannst du hier mal ansetzen, vielleicht auch Therapien und Behandlungen für dich wählen, die dir gut tun. Reflektieren.
Und dich mal ganz ehrlich mit deiner Lebensmittel- Auswahl auseinander setzen. 𝒩𝒾𝓂𝓂𝓈𝓉 𝒹𝓊 𝑔𝑒𝓃𝓊𝑔 𝒩ä𝒽𝓇𝓈𝓉𝑜𝒻𝒻𝑒 𝓏𝓊 𝒹𝒾𝓇? Viele Experten, Ärzte und Therapeuten empfehlen mittlerweile schon standardmäßig gewisse Nährstoffe, von denen sie überzeugt sind (Studien und Befunde zeigen dieses Bild), dass die Menschen sowieso zu wenig im Blut und den Zellen haben.
Vitamin D und Vitamin B sorgen immerimmerimmer für einen ausgeglicheneren Umgang in stressigen Tagen. Magnesium, das sowieso Viele als „Entspanner“ kennen, ist unglaublich wichtig, genauso wie Eisen und Vitamin C. Zink! Alles ist natürlich richtig- aber vor allem braucht es genug Omega 3 Fettsäuren in dir, damit diese Nährstoffe überhaupt von den Zellen aufgenommen werden können. Oft zeigt ein Blutbild gar nicht die richtigen wirklichen Werte an, da hier nur das Blut untersucht wird und nicht, wie es tatsächlich in den Zellen so aussieht.
Sind die Nährstoffe in den Depots mal da- dann spürt sich das Leben, trotz unveränderter Themen, oft schon ganz anders an. Und aus diesem Background heraus, hat man wieder viel mehr Energie- Lust, Lebensfreude! Um vielleicht auch den ein oder anderen Stressor zu erkennen und anzugehen.
So eine tolle Lebensreise, oder?
Wenn du hier Unterstützung brauchst, bin i gern für di da.
Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,
der uns beschützt und der uns hilft zu leben.
Wir sollen heiter Raum und Raum durchschreiten,
an keinem wie an einer Heimat hängen,
der Weltgeist will nicht fesseln uns und engen,
er will uns Stuf´um Stufe heben, weiten.
Hermann Hesse.
Willkommen 2020!
Ja. Die Zeit hat auch mich bald wieder. Nicht nur meine Rauhnachtsreise ist gestern zu Ende gegangen, auch meine knapp 3wöchige Urlaubsreise ist nun vorbei. Und wie schon der liebe Hermann Hesse in seinem Sechszeiler so schön schreibt, habe ich mich in den letzten Wochen ganz intensiv auf das Neue vorbereitet. Ja- auch Ausrasten, Entspannen, Durchatmen, Füße hochlegen und das Wetter beobachten können ganz schön intensiv sein. Ich schwöre: So viel wie in den Rauhnächten schlafe ich das ganze Jahr nicht. 😊 Tja. Ruhig und entspannt wars zumeist in unseren besonderen Stilletagen. Kein Planen, kein Zutun war nötig. Und daher besonders spannend, was da alles kommt, wenn man so ruhig und in Stille mit sich selbst ist und nur beobachtet. Die Dinge kommen tatsächlich in Bewegung, wenn man ganz leise mit sich ist und die wahre Intuition sprechen lässt. Wenn im Außen so wenig passiert, dass man im Hier und Jetzt sein und wirklich hören, sehen und fühlen kann. Hach. Ich wünschte mir mehr solcher Tägchen im Jahr, aber ich bin mir mehr denn je sicher, dass man sich diesen wahren Luxus ruhig öfter gönnen darf und muss, um aus dem Trubel auszusteigen.
Bevor etwas Neues beginnen kann, darf das Alte zu Ende gehen, was vor allem in der Zeit der Rauhnächte symbolisch unternommen werden konnte. Wie ist es dir in dieser Zeit ergangen? Hast du geräuchert? Konntest du gut von 2019 Abschied nehmen? Haben sich beim Räuchern oder anderen Dingens Fragen ergeben, die du mir stellen magst?
Nun prickelt und pulsiert es ganz ruhig in mir- ich spüre, dass 2020 für mich wieder viel bereithält. Vieles, das in Ruhe unternommen werden darf- wobei die Ideen nur so aus mir rausgeplätschert sind.
Ein Jahr mit ganz viel neuen Wegen, neuen Chancen und neuen Perspektiven öffnet sich nun langsam vor uns. Ein Jahr, das ganz viel Transformation und Hingabe von Vielen von uns verlangt- als Gegenleistung zu innerer Balance und Harmonie. Manchmal wird es vielleicht noch ein wenig ruckeln und chaotisch sein, aber so darf sich das auch anfühlen, wenn das Leben in den nächsten Gang schaltet.
Für 2020 wünsche ich mir Manches für mich persönlich und Vieles für DICH– für alle Menschen und die Gesellschaft. ❤
Dein Mut soll größer und größer werden, sodass du aufstehst und deinen eigenen Weg gehst- im Wissen, dass du selbst Schöpfer deiner eigenen Realität bist. Dass nichts mehr Kraft hat als deine Gedanken und Emotionen und dein Bewusstsein. Dass du nicht mehr in die Falle des Weg- haben- Wollens, des Nicht- hinsehen- Könnens, des Wegschneidens, des Ignorierens und Ablehnens, des Bewertens und des Nicht- so – lassen- Könnens tappst. Diese Spielchen erzeugen Angst, alltägliche Furcht und Mangel an Vertrauen an dich selbst. Und es ist so wichtig im Vertrauen zu sein. Es fühlt sich immer an wie ein Kampf- und kämpfen kostet viel Kraft. Vielleicht magst du deine Situation einfach annehmen?
Hör auf deine Intuition, dein Herz. Hör auf zu schweigen und alles hinzunehmen- steh auf und pack es an. Sprich es aus, hinterfrage. Niemand ist für deine Geschichten verantwortlich- nur DU allein. Bewertungen, Schuldfragen und das Kategorisieren von Gut und Schlecht oder Richtig und Falsch machen dich klein. Ich wünsche mir, dass du erkennst, was dir gut tut und was nicht- und dies in allen Belangen. Ich wünsche dir Gesundheit auf allen Ebenen und dass du dein Potential in dir annehmen und ausleben kannst und vor allem deinen Raum einnehmen magst, der für dich da ist.
Dies alles darfst du für dich tun- und du wirst sehen, dass nicht nur dich das pure Glück erfüllt, sondern auch all deine Lieben. Wir alle sind miteinander in dieser Weise verbunden. Das ALLES und noch viel mehr darfst du für dich tun. In diesem wunderschönen goldenen Jahr 2020.
In Dankbarkeit und Ruhe, eure Evelyn ❤
P.S. Und wenn du ein warmes kribbelndes begleitendes Händchen auf deiner Reise haben möchtest, dann weißt du ja, wo du mich findest. 🤗🧘♀️